Werkzeugkasten
Zuletzt aktualisiert: 20. Oktober 2020

Ein Werkzeugkasten ist ein Aufbewahrungsmittel für Werkzeuge, Nägel, Schraubenzieher und alle anderen Utensilien, die ein Handwerker benötigt. Dabei spielt es keine Rolle, ob du professioneller oder Hobby-Handwerker bist; ob du eine optimale Aufbewahrung suchst oder dir eine komplette Ausstattung anschaffen möchtest.

Mit unserem Werkzeugkasten Test 2020 wollen wir dir dabei behilflich sein, den geeigneten Werkzeugkasten für dich zu finden. Dabei kann es sich um einen leeren Koffer oder einen bereits bestückten Kasten handeln. Damit wollen wir dich bei deiner Kaufentscheidung unterstützen, denn im Idealfall ist dies eine einmalige Investition.




Das Wichtigste in Kürze

  • Werkzeugkästen eignen sich dafür, Werkzeug gut sortiert unterzubringen und um dieses leicht transportieren zu können. Dabei gibt es viele verschiedene Varianten, die sich in Material, Qualität und Ausstattung unterscheiden.
  • Welches Modell du am Ende wählst, hängt davon ab, ob du einen Werkzeugkasten für eine professionelle Nutzung benötigst oder einfach nur für den Universal-Gebrauch im Haushalt.
  • Ein weiterer Unterschied liegt in der Ausstattung der Kästen, wobei es sowohl leere, als auch bereits gefüllte Werkzeugkoffer gibt. Hier ist besonders auf Qualität und Haltbarkeit zu achten.

Werkzeugkasten Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Es gibt eine große Auswahl an Werkzeugkästen, doch nicht jeder eignet sich für jeden Gebrauch. Im Folgenden haben wir die besten sechs Koffer gesammelt und für dich beschrieben. Mit diesen Favoriten solltest du einen guten Überblick über das Angebot auf dem Markt bekommen.

Der beste Universal-Werkzeugkasten


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (03.12.20, 19:05 Uhr), Sonstige Shops (29.11.20, 21:01 Uhr)

Der Brüder Mannesmann M29085 Premium Universal und Haushalts-Werkzeugkoffer ist super geeignet für den regelmäßigen Gebrauch im Haushalt. Er enthält in der einfachen Version 89 Teile und somit alles was mindestens zu einer Grundausstattung dazugehört. Dieses Modell wiegt 5,5 Kilogramm und besteht aus Hartplastik.

Dieser Koffer ist perfekt für dich, wenn du einen gut ausgestatteten Allrounder suchst und Wert auf gute Qualität legst. Solltest du noch weitere Werkzeuge benötigen, kannst du diesen Werkzeugkasten auch mit Erweiterungen kaufen.

Der beste Werkzeugkasten ohne Inhalt

Diese Toolbox von Tayg eignet sich am besten für die einfache Unterbringung von einer geringen Ausstattung. Die Box aus solidem Kunststoff wird ohne Inhalt geliefert und wiegt knapp 900 Gramm. Damit ist sie leicht und handlich und gewährt durch einen Einschub zusätzlichen Stauraum, um deine Utensilien einzusortieren.

Wenn du ein schlichtes aber gutes Modell suchst, um dein Werkzeug unterzubringen, solltest du dich für dieses Modell entscheiden.

Der beste Werkzeugkasten mit Ausstattung für den Profi

Der Meister Werkzeugtrolley mit Rollen und Teleskophandgriff enthält eine komplette Ausstattung, die für einen Profi-Handwerker sehr gut geeignet ist. Er enthält 156 Teile und besteht aus einem soliden Aluminium-Gehäuse, dessen Ecken mit einem Stoßschutz gestärkt sind. Mit knapp 15 Kilogramm wiegt dieses Modell einiges mehr als ein durchschnittlicher Koffer, lässt sich aber durch die Rollen gut transportieren.

Du solltest dich für dieses Modell entscheiden, wenn du einen Werkzeugkasten benötigst, der über den normalen Gebrauch im Haushalt hinaus geht. Ein qualitativ hochwertiges Zubehör ist im Lieferumfang mit enthalten und findet in dem einfachen Sortiersystem seinen Platz.

Der beste Werkzeugkasten mit Sortiersystem

Die Stanley Werkzeugkiste mit integrierter Schublade besteht aus Kunststoff, wiegt knapp 1 Kilogramm und wird ohne Inhalt geliefert. Damit eignet sie sich perfekt zum Einsortieren des eigenen Werkzeugs. Besonders sticht dieser Werkzeugkasten durch sein Sortiersystem für Kleinteile hervor.

Wenn du also viele Schrauben und Kleinteile hast, die sinnvoll verstaut werden müssen, dann solltest du unbedingt dieses Modell wählen. Auf dieser Werkzeugkiste lassen sich zudem kleinere Arbeiten durchführen, da sie als Werkbank nutzbar ist.

Der beste Werkzeugkasten mit hochwertiger Ausstattung

Dieser DEXTER Werkzeugkoffer besticht mit seiner hochwertigen Ausstattung. Er beinhaltet 108 Teile, die aus besonders robusten und gut verarbeiteten Materialien bestehen. Diese finden Platz in einem knapp 6 Kilogramm schweren Kunststoff-Gehäuse.

Du solltest dich für diesen Werkzeugkasten entscheiden, wenn du Wert auf besonders ergonomische und langlebige Werkzeuge legst. Ein weiteres Merkmal ist die große Anzahl an Werkzeugen, die im Lieferumfang mit enthalten sind.

Der beste Werkzeugkasten für eine Grundausstattung im Haushalt

Dieser WORKPRO Werkzeugkoffer beinhaltet eine geeignete Grundausstattung für den Haushalt. Das Basiswerkzeug wird in einer handlichen Nylontasche geliefert und lässt sich somit wunderbar in Schubladen verstauen. Auf diese Weise hast du dieses Modell für alle Alltagssituationen direkt griffbereit. Mit einem Gewicht von etwas mehr als 2 Kilogramm wiegt dieser Werkzeugkasten nicht viel und stellt eine handliche Variante dar.

Wenn du auf der Suche nach einer praktischen Aufbewahrungsmöglichkeit und einer langlebigen Grundausstattung bist, solltest du auf dieses Modell zurückgreifen. Besonders für den kleinen Geldbeutel ist diese Werkzeugtasche gut geeignet.

Werkzeugkästen: Kauf- und Bewertungskriterien

Im Folgenden wollen wir dir erklären, was es bei der Auswahl eines geeigneten Werkzeugkastens zu beachten gibt.

Diese Kriterien solltest du vor dem Kauf beachten:

In den folgenden Absätzen erklären wir dir, worauf du bei den einzelnen Kaufkriterien achten musst.

Funktion

Zunächst solltest du dir im Klaren sein, für welchen Zweck du einen Werkzeugkasten benötigst. Denn für jede Anwendung eignet sich ein anderer Kasten besser.

So eignet sich ein Werkzeugkasten für den Universalgebrauch im Haushalt in der Regel nicht für das Reparieren von Fahrrädern. Und ein Heim- und Handwerker benötigt wohl keinen Kasten, der für die Industrie ausgelegt ist.

Auch über den Inhalt solltest du dir vor einem Kauf Gedanken machen. Es gibt Werkzeugkästen, die direkt mit entsprechendem Inhalt verkauft werden.

Möchtest du allerdings eine Aufbewahrungsmöglichkeit für eigenes Werkzeug erwerben, sind leere Kästen die bessere Wahl.

Material

Auch das Material spielt bei der Auswahl eine große Rolle, denn es ist entscheidend für die Lebensdauer. Dieses sollte an die Funktion des Werkzeugkastens angepasst werden.

Die gängigsten Stoffe sind Kunststoff, Aluminium und Hartplastik.

Für einen einfachen Allround-Kasten reicht in der Regel Kunststoff. Dieses Material ist dann ausreichend, wenn du einen Werkzeugkasten für gelegentliche Arbeiten suchst.

Bei großer Beanspruchung solltest du lieber auf ein robusteres Material zurückgreifen. Hier eignet sich am besten Aluminium oder Hartplastik.

Das Innenleben ist bei diesen Varianten meist mit Schaumstoff ausgestattet, um die Werkzeuge optimal zu schützen.

Es gibt auch Werkzeugkästen aus Holz. Diese sind allerdings meist einfach aufgebaut und bieten wenig Stauraum. Auch hier solltest du dir über die spätere Funktion im Klaren sein.

Inhalt und Ausstattung

Der Inhalt eines Werkzeugkastens ist entscheidend für seine Anwendung. Je nach Gebrauchsabsicht eignet sich eine andere Ausstattung. Eine gewisse Grundausstattung sollte aber in jedem Kasten vorhanden sein.

In Modelle mit integriertem Aufbewahrungs-systemen lassen sich Werkzeuge einsortieren.

Einen leeren Kasten zu wählen ist sinnvoll, wenn du bereits eine Ausstattung besitzt und diese nun verstauen möchtest.

Je nach Anwendungsgebiet gibt es Kästen mit entsprechendem Inhalt. Dabei solltest du dir genau überlegen, welche Werkzeuge du wirklich benötigst. Denn im Nachhinein kannst du an dieser Stelle einiges an Geld sparen.

Die Ausstattung variiert im Durchschnitt zwischen 80 und 1000 Teilen. Aber auch hier spielt die geplante Anwendung eine Rolle. Ein Hobby-Handwerker wird in der Regel mit weniger Werkzeug auskommen, als ein professioneller Handwerker.

Qualität und Haltbarkeit

Hinsichtlich Qualität und Haltbarkeit solltest du dir vor einer Kaufentscheidung bewusst sein, dass es hier einige Unterschiede gibt.

Sowohl das Innenleben als auch der Werkzeugkasten an sich sollten ein gewisses Maß an Belastbarkeit aufweisen, da dieser einen Gebrauchsgegenstand darstellt.

Planst du den Werkzeugkasten oft zu benutzen, wirst du an einem mit geringerer Qualität langfristig keinen Spaß haben. Der Koffer sollte bei langer Benutzung keine Beschädigung aufweisen. Achte hierbei auf ein robustes Material.

Auch wenn du nur einen kleinen Notfall-Koffer für kleinere Arbeiten benötigst, spare nicht an der Qualität. Ein geeigneter Werkzeugkasten hält im Idealfall ein Leben lang.

Fällt die Wahl auf einen Kasten mit Inhalt, solltest du darauf achten eine gute Qualität der Werkzeuge zu wählen. Diese erkennst du an einer hochwertigen Verarbeitung der Werkzeuge. Prüfe diese dafür auf scharfe Kanten und benutzerfreundliche Verarbeitung.

Größe

Die Größe richtet sich nach dem Inhalt. Für den professionellen und regelmäßigen Gebrauch bietet sich ein entsprechend großer Kasten an. Hier kannst du viele Werkzeuge, auch in verschiedener Ausführung und Größe, unterbringen.

Abmessungen von Werkzeugkästen werden in Höhe, Tiefe und Breite angegeben. Die Maße solltest du an dein Werkzeug anpassen, wenn du auf der Suche nach einem leeren Kasten bist. Somit stellst du sicher, dass später jedes Teil seinen Platz findet.

Einen bereits gefüllten Werkzeugkasten, kannst du in allen Größen erwerben. Daher solltest dir bereits Gedanken zum nötigen Inhalt gemacht haben, bevor du eine Größe wählst.

Wichtig ist hierbei: Der Werkzeugkasten darf nicht zu sperrig sein. Er sollte sich gut verstauen sowie einfach handhaben lassen. Auch Merkmale wie die Stapelbarkeit spielen dabei eine Rolle.

Gewicht

Das Gewicht eines Werkzeugkastens hängt stark von dem Material und seinem Inhalt ab. Einen schweren Kasten zu tragen, ist nicht immer wünschenswert. Daher achte beim Kauf auch besonders darauf, wie sich der Werkzeugkasten transportieren lässt.

Da das Werkzeug schwer genug ist, sollte der Koffer nicht unnötig schwer sein.

Das Gewicht spielt besonders bei häufiger Benutzung eine große Rolle. Kunststoff oder Hartplastik sind im Vergleich zu Metall leichter. Allerdings sind diese Materialien auf Dauer nicht so stabil und belastbar.

Benötigst du einen besonders großen Werkzeugkasten, wird dieser entsprechend schwer sein.

In diesem Fall kannst du auf einen Koffer mit integrierten Rollen ausweichen. So lässt sich dieser einfach transportieren und schont deinen Rücken.

Werkzeugkästen: Häufig gestellte Fragen und Antworten

Im Folgenden bekommst du einen Überblick über die wichtigsten Punkte, die es vor dem Kauf eines Werkzeugkastens zu beachten gilt. Wir beantworten dir alle Fragen rund um dieses Thema. Danach solltest du einen guten Überblick haben und für eine Entscheidung bestens vorbereitet sein.

Für wen eignet sich ein Werkzeugkasten?

Ein Werkzeugkasten eignet sich für jeden, der Stauraum für sein Werkzeug benötigt. Es gibt hier verschiedene Ausführungen, Größen und Materialien.

Außerdem kann man Kästen mit unterschiedlichen Aufbewahrungssystemen und Schubladen wählen, in die man das Werkzeug optimal einordnen kann.

Werkzeugkasten

Ein Werkzeugkasten bietet Platz für Werkzeug und weitere Handwerk-Utensilien. (Bildquelle: unsplash / Tekton)

Ein leerer Werkzeugkasten eignet sich gut für dich, wenn du Ordnung in deine bereits vorhandene Ausstattung bringen möchtest. Diese Koffer kannst du unbestückt und bei Bedarf mit integriertem Aufbewahrungssystem erwerben.

Wenn du keinen leeren Kasten bevorzugst, hast du die Wahl zwischen vielen Modellen mit Inhalt. Es gibt für jeden Zweck einen geeigneten Werkzeugkasten, egal, ob du Hobbyhandwerker bist, oder einen Kasten für den professionellen Gebraucht benötigst.

Die Qualität und der Inhalt eines Koffers sind je nach Anwendung entsprechend wählbar.

Ein gefüllter Koffer eignet sich besonders für Handwerker, die noch keine oder kaum Werkzeugauswahl besitzen. So kannst du dir eine Grundausstattung zulegen.

Für alle Anlässe gibt es unterschiedliche Kästen, wie zum Beispiel für die Fahrrad-Reparatur aber auch speziell für die Reparatur von Autos, Booten oder Spielzeugeisenbahnen.

Welche Arten von Werkzeugkästen gibt es?

Vor einem Kauf, solltest du dir im Klaren sein, welche Art von Werkzeugkasten du benötigst. Hier gibt es fünf Alternativen. Diese stellen wir dir im Folgenden vor und geben dir einen Überblick über die Vor- und Nachteile:

Art Vorteile Nachteile
Universal- und Haushalts-Werkzeugkasten Für Anfänger geeignet Meist nur mittelmäßige Qualität
Heim- und Handwerker-Werkzeugkasten Für Hobby-Handwerker gut geeignet Inhalt meist nicht über Hobby-Ausstattung hinweg
Industrie-Werkzeugkasten Für Profis geeignet Hohes Budget nötig
Werkzeugkasten ohne Inhalt Zur Aufbewahrung für eigenes Werkzeug Kein Inhalt im Lieferumfang
Werkzeugkasten mit Aufbewahrungssystem Erleichtert die Sortierung von Werkzeug Meist Probleme beim Einsortieren von eigenem Werkzeug

Zunächst stellt sich die Frage, ob du einen Werkzeugkasten für den allgemeinen oder professionellen Gebrauch benötigst.

Der Vorteil in Universal- und Haushalts-Kästen liegt in der übersichtlichen Größe und einfachen Ausstattung. Das Wichtigste ist vorhanden und weitere Werkzeuge, die du im Normalfall nie verwenden wirst, verursachen keine Mehrkosten.

Für die professionelle Variante zahlst du in der Regel etwas mehr, hast aber dementsprechend eine gute und hochwertige Ausstattung.

Ein leerer Werkzeugkasten hat den Vorteil, dass du keine zusätzlichen Werkzeuge mit kaufst, die du eventuell schon besitzt. Somit hat deine eigene Ausstattung genug Platz und Stauraum.

Ein gutes Sortiersystem hilft deutlich mehr Ordnung im Werkzeugkasten zu schaffen, als auf diesem Bild zu sehen.  Das erleichtert später das Arbeiten. (Bildquelle pixabay / kalhh)

Für die optimale Unterbringung gibt es Werkzeugkasten mit Aufbewahrungssystem. Hier liegt der Vorteil darin, dass du das Werkzeug in den bereits vorhandenen Schubladen und Fächern einsortieren kannst. So hat alles seine Ordnung und es fliegen keine losen Schrauben in dem Koffer herum.

Was kostet ein Werkzeugkasten?

Die Kosten eines Werkzeugkastens richtet sich ganz danach welche Größe, Ausstattung und Material du wählst. Die Spanne reicht hier von 15 bis 400 Euro.

Für den einfachen und seltenen Gebrauch reicht meist schon ein Koffer im unteren Preissegment. Solltest du diesen allerdings professionell und häufig verwenden, ist es ratsam etwas mehr Budget in die Hand zu nehmen. Bei guter Pflege hält dieser dann auch sehr lang.

Bei guter Pflege und der Wahl der richtigen Qualität investiert man in der Regel nur einmal in einen Werkzeugkasten.

Kunststoff-Kästen sind in der Regel günstiger. Hier sind gute Werkzeugkästen bereits für durchschnittlich 20 Euro erhältlich. Fällt die Wahl auf ein Modell mit Inhalt, kannst du mit zusätzlichen 20 bis 40 Euro rechnen. Auch hier ist der Preis von der Anzahl und der Qualität der enthaltenen Werkzeuge abhängig.

Alu-Werkzeugkasten bewegen sich in der Regel preislich um die 80 Euro. Dies liegt daran, dass diese aufgrund ihres Materials hochwertiger und belastbarer sind. Wählt man hier ein Modell mit einer größeren Ausstattung, bekommt man die Koffer für durchschnittlich 150 Euro.

Typ Preisspanne
Kunststoff-Werkzeugkasten 20 bis 50 Euro
Alu-Werkzeugkasten 80 bis 150 Euro

Für eine lange Haltbarkeit und gute Qualität solltest du möglichst nicht am Preis sparen. Da es sich in der Regel um einen einmaligen Kauf handelt, solltest du besonders auf diese Kriterien achten.

Wo kann ich einen Werkzeugkasten kaufen?

Du kannst einen Werkzeugkasten sowohl online, als auch in jedem gängigen Baumarkt kaufen. Während du in Fachgeschäften nur eine beschränkte Auswahl an Modellen bekommst, hast du im Internet eine größere Auswahl.

Auf folgenden Seiten findest du unserer Recherche nach die größte Auswahl an Werkzeugkästen:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • obi.de
  • hornbach.de

In unserer Auswahl findest du Werkzeugkasten, die zu mindestens einer dieser Seiten verlinkt sind. Wenn ein passender Kasten für dich dabei ist, kannst du direkt darauf klicken.

Es gibt zudem auch die Möglichkeit selbst einen Werkzeugkasten zu bauen. Auf diese Weise kannst du dir deinen eigenen Koffer individuell gestalten. Tipps und Tricks findest du weiter unten in unserem Artikel.

Welche Alternativen gibt es zu einem Werkzeugkasten?

Um dein Werkzeug optimal aufzubewahren, gibt es neben dem Werkzeugkasten noch weitere Alternativen. Zwei davon stellen wir dir hier vor:

Alternative Beschreibung
Wandsortiersystem Dieses System kann an der Wand angebracht werden und mit Haken oder Kästen versehen werden. Anschließend kann das Werkzeug einsortiert werden und Schrauben werden leicht zugänglich aufbewahrt. Man hat einen guten Überblick und leicht Zugriff auf die benötigten Dinge.
Werkzeugregal In einem Werkzeugregal kann man besonders große Utensilien aufbewahren. Kleinteile sowie Schraubenzieher und Hammer können in eigene Kisten einsortiert werden. Alte Marmeladengläser oder Ähnliches können hier wunderbar eine neue Funktion als Schrauben-Aufbewahrung finden.

Beide Sortiersysteme sind geeignet für eine gut sortierte Aufbewahrung. Allerdings hast du hier nicht die Möglichkeit das Werkzeug gebündelt mitzunehmen oder zu transportieren.

Diese Alternativen eignen sich also nur, wenn du einzelne Teile benötigst oder in einer Werkstatt arbeitest. Sobald du aber deine Ausrüstung mitnehmen möchtest, eignet sich ein Werkzeugkasten am besten.

Wie baue ich meinen eigenen Werkzeugkasten?

Wenn du bisher noch nicht das passende Modell für dein Werkzeug gefunden hast und zudem etwas handwerklich geschickt bist, kannst du dir einen eigenen Werkzeugkasten einfach bauen. Dafür benötigst du nur etwas Zeit und wenige Materialien:

  • Holz: Hier eignet sich besonders belastbares und haltbares Holz. Die Dicke solltest du zudem möglichst der Belastung anpassen.
  • Säge: Hier eignet sich eine Holzsäge am besten.
  • Holzleim: Es gibt verschiedene Klebstoffe. Achte insbesondere auf die Eignung für Holz.
  • Vorlagen: Für Vorlagen kannst du im Internet nach Schablonen zum Ausdrucken suchen oder eine eigene Version aufzeichnen.

Für diese einfache Variante, brauchst du die Schablonen einfach nur auf das Holz aufzeichnen, mit der Säge ausschneiden und die einzelnen Teile mit dem Holzleim zusammenfügen. Die Form und Größe kannst du hier nach Belieben selbst bestimmen.

Für eine robustere Variante kannst du die Dicke des Holzes variieren. Auch eine Möglichkeit eine bessere Stabilität zu erreichen, ist mit Schrauben zu arbeiten.

Achte hier darauf, zunächst die Löcher in das Holz vorzubohren und dann die Schrauben einzudrehen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Holz splittert.

Deinen Werkezugkasten kannst du durch Schubladen, Rollen und Bemalung individualisieren.

Natürlich kannst du auch Schubladen einbauen oder Halterungen für Schraubenzieher. Außerdem kann der fertige Kasten bemalt oder mit einem wasserfesten Lack versehen werden.

Allerdings solltest du dir bewusst sein, dass die selbstgebaute Variante im Regelfall nicht so strapazierbar ist, wie ein professionell hergestelltes Modell.

Ein weiterer Tipp für dich ist, deinen Werkzeugkasten mit Rollen zu versehen. Diese fahrbare Variante eignet sich gut für große und schwere Modelle. Das ist gut, um den Rücken zu schonen und unnötiges Herumtragen zu vermeiden.

Wie sortiere ich einen Werkzeugkasten richtig?

Nach einem Kauf stellt sich die Frage, wie ein Werkzeugkasten möglichst sinnvoll sortiert wird. Dabei geht es um die einfache Handhabung, damit du später gut arbeiten kannst ohne vorher lange nach dem richtigen Werkzeug suchen zu müssen.

Eine gewisse Grundausstattung sollte in jedem Werkzeugkasten bereitliegen. Mit diesen Helfern ist man für den Alltag und im Haushalt schon bestens ausgestattet. Diese sollten demnach immer griffbereit im Werkzeugkasten liegen:

  • Wasserwaage
  • Multifunktionsmesser
  • Hammer
  • Säge
  • Spannungsprüfer
  • Schraubenschlüssel (in den Varianten Schlitz und Kreuz)

Die Grundausstattung sowie alle weiteren Werkzeuge können in deinem Kasten in die entsprechenden Vorrichtungen einsortiert werden. Für Kleinteile, wie Schrauben oder Nägel, eignen sich Schubladensysteme gut.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, diese in entsprechenden Kästen einzusortieren. Damit stellst du sicher, dass diese nicht im Werkzeugkasten herumfliegen oder verloren gehen.

Werkzeugkasten

Eine gewisse Grundausstattung wie Schrauben, Nägel und Hammer gehört in jeden Werkzeugkasten. (Bildquelle: pixabay / picjumbo_com)

Magnetleisten sind ein guter Helfer, wenn es darum geht Schraubenzieher und andere Werkzeuge schnell und griffbereit anzubringen. Diese Streifen sind in jedem Baumarkt oder auch online erhältlich und lassen sich einfach im Koffer anbringen.

Ein weiterer Trick, um die Übersicht nicht zu verlieren, ist einzelne Schubladen und Fächer zu beschriften. Somit kannst du direkt zum richtigen Werkzeug greifen ohne lange suchen zu müssen.

Damit das Ganze ordentlich aussieht, verwende am besten entsprechende Etikettiergeräte.

Fazit

Werkzeugkästen können also nicht nur für professionelle Handwerker eine gute Hilfe sein. Auch für den einfachen Hobby-Handwerker oder den Haushalt gibt es geeignete Modelle. Egal, ob leer oder mit Inhalt, für jeden Anlass gibt es den passenden Werkzeugkasten.

Hast du dich einmal für einen passenden Koffer entschieden, kannst du diesen mit guter Pflege für viele Jahre nutzen. Dementsprechend sollte ein Kauf im Vorlauf gut überlegt und geplant werden. Wir hoffen, du kannst mit unseren Tipps und Anregungen nun die richtige Entscheidung treffen.

Bildquelle: Serezniy / 123rf

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