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Veröffentlicht: 18. Dezember 2020

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Sei es beim Ausschneiden der Küchenplatte, beim Kürzen von Holzbrettern oder beim Hantieren mit Metall –  die Stichsäge ist ein zuverlässiger Helfer. Aber nicht alle Stichsägen sind gleich. Es gibt ein paar essentielle Unterschiede, die beim Kauf beachtet werden sollen.

Wir haben recherchiert und die wichtigsten Informationen zusammengetragen. In diesem Beitrag wirst du erfahren, wie du die perfekte Stichsäge für dich und deinen Anwendungsbereich findest. Außerdem weisen wir darauf hin, welche Kriterien beim Kauf beachtet werden sollen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Stichsägen fehlen in keiner Werkstatt und in keinem Haushalt, denn sie sind sehr flexibel auf verschiedenen Materialien einsetzbar.
  • Es gibt diverse Modelle in unterschiedlichen Preisklassen, mit und ohne Zusatzfunktionen wie Laser, LED Licht, Absaugoption.
  • Du hast die Wahl zwischen mehreren Arten und Bauweisen von Stichsägen. Ob Hub- oder Pendelhubstichsäge, mit Akku oder mit Kabel, die Leistung hängt vom Vorhaben und vom Einsatzgebiet ab.

Stichsägen im Vergleich: Bewertungen und Empfehlungen

Hier haben wir eine Auswahl an Stichsägen getroffen, die sich in ihrer Beschaffenheit und ihrem Können unterscheiden. Je nach Anwendungsbereich und je nachdem wie regelmäßig die Stichsäge verwendet wird, eignet sich ein anderes Modell, ein anderer Hersteller oder eine andere Art besser.

Die beste Stichsäge mit Bügelgriff


Letzte Preis-Updates: Amazon.de (20.04.21, 05:56 Uhr), Sonstige Shops (17.04.21, 04:21 Uhr)

Der Hersteller verspricht maximale Präzision beim Sägen mit diesem Modell. Es glänzt nicht nur mit seinem praktischen Bügelgriff, sondern mit vielen weiteren Extras. Beispielsweise verschaffen ein LED Licht und eine Blasfunktion die freie Sicht auf die Sägelinie. Das Wechseln des Sägeblatts deiner Wahl fällt leicht und schnell. Mit 620 Watt und Kabelbindung ist diese Stichsäge sehr zuverlässig.

Mitgeliefert wird das CutControl, das bei Schnitten bis zu 9 cm Tiefe absolute Kontrolle verspricht. Weiterhin ist ein Speedline Wood Sägeblatt mit inbegriffen wie auch ein Sägeblattdepot, transparenter Abdeckschutz und ein praktischer Koffer zum Verstauen und Transportieren.

Bewertung der Redaktion: Mit dieser Stichsäge kannst du nichts falsch machen. Einfache Bedienung, schneller Sägeblattwechsel, LED Licht, Absaugfunktion und nicht zuletzt ein präziser Schnitt machen aus Hobbybastlern echte Experten.

Die beste Stichsäge mit Stabgriff

Die Bosch Professional Stichsäge GST 90 E unterscheidet sich von anderen Stichsägen durch seinen Stabgriff. Durch den Stabgriff ist sie leicht manövrierbar. Sie ist an das Stromnetz mit einem Kabel angeschlossen. Mit einem 650 Watt Motor verspricht sie präzises und zuverlässiges Arbeiten. Das Wechseln des Sägeblatts ist unkompliziert und ohne sonstiges Werkzeug möglich.

Diese Stichsäge ist optimal für Einsteiger und Hobbybastler. Im Preis mit inbegriffen sind ein praktischer Koffer für einen sicheren Transport, ein Sägeblatt, ein Absaug-Set, ein Sechskantstiftschlüssel sowie der Spannreißschutz. Mit 2,3 Kilogramm Gewicht lässt sich die Stichsäge auch ganz wunderbar transportieren.

Bewertung der Redaktion: Dieses Bosch Gerät ist eine Anschaffung für dauerhafte Zwecke. Sei es im Hobbybereich oder für den Ausbau einer Küche. Die leichte Bedienung und der starke Motor sind zuverlässige Konstanten, auf die man bei Werkzeug nicht verzichten möchte.

Die beste Pendelhubstichsäge


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Diese Stichsäge mit Pendelhubfunktion erfüllt so manche Träume. Die Hubzahl ist einstellbar und somit kann auf verschiedene Materialien individuell eingegangen werden. Ein LED Licht erleichtert die Verfolgung der Schnittlinie. Weiterhin ist die Stichsäge angenehm leise.

Mit einem Kabel wird dieses 720 Watt starke Exemplar an das Stromnetz angeschlossen, um zuverlässig zu schneiden. Die Sägeblätter können mit einem Schnellspannbügel unkompliziert gewechselt werden. Je nach Material ist das Maximum der Stiche 13,5 cm.

Bewertung der Redaktion: Eine gute Variante, wenn man auf die Vorteile der Pendelhubfunktion nicht verzichten möchte. Die Makita 4351FCTJ ist zuverlässig und präzise. Selbst widerspenstiges Material lässt sich einfach sägen. Das LED Licht und der vibrationsarme Verlauf erleichtern die Bedienung immens.

Die beste leistungsstarke Akku Stichsäge

Diese Stichsäge ist ein echter Alleskönner. Ausgestattet mit zwei Lithium Ionen Akkus ist sie überall flexibel einsatzbereit. Die Akkus können auch bei anderen Bosch Professional Geräten eingesetzt werden. Kein lästiges Kabel das im Weg ist. Durch seine Stabform gestaltet sich die Führung der Stichsäge präzise und wendig.

Das Sägeblatt lässt sich ohne Werkzeug wechseln. Selbst bei Schnitten von unten sowie Rund- und Querschnitten performt dieses Modell erstklassig. Außerdem kann die Stichsäge an das Bosch Staubsaugsystem angeschlossen werden. Die Stichsäge kann mit oder ohne Akkus und Ladegerät erworben werden. Standardmäßig enthält die Lieferung Sägeblätter und einen Koffer.

Bewertung der Redaktion: Die GST 12V-70 wird nicht nur von Hobby Handwerkern benutzt, sondern leistet auch im professionellen Bereichen seine Arbeit. Besonders hervorzuheben sind die leistungsstarken Akkus, welche den Umgang mit der Stichsäge ohne Kabel erleichtern und selbst Schnitte von unten leicht von der Hand gehen.

Die beste Stichsäge mit Laser

Diese Stichsäge sticht im Niedrigpreissektor hervor, da es mit 800 Watt sehr leistungsstark ist. Weiterhin lassen sich sechs verschiedene Geschwindigkeiten einstellen. Die Säge kommt mit sechs unterschiedlichen Sägeblättern für Holz, Metall und Aluminium. Außerdem lassen sich die Schnittwinkel von -45 bis 45 Grad manuell einstellen.

Die enthaltenen Sägeblätter können mit einer Schnellspannvorrichtung einfach und ohne Werkzeug gewechselt werden. Ein Laser hilft beim Schneiden dabei, entlang der richtigen Linie zu sägen. Die Stichsäge wird mit einem Kabel an das Stromnetz angeschlossen.

Bewertung der Redaktion: Diese Stichsäge ist im Low Budget Bereich angesiedelt und bietet für seinen Preis eine souveräne Leistung. Man muss auf nichts verzichten. Durch die mitgelieferten Sägeblätter ist die Stichsäge direkt einsatzbereit. Vor allem bei seltenen Einsätzen der Stichsäge im Hobbybereich ist dieses Modell empfehlenswert.

Kauf- und Bewertungskriterien für Stichsägen
Kurze Einleitung gefolgt von Auflistung:

Die richtige Stichsäge zu finden gestaltet sich nicht einfach, denn das Angebot ist groß und die feinen Unterschiede sind schwierig zu erkennen. Wir haben die wichtigsten Kriterien für den Kauf einer Stichsäge zusammengefasst. Somit kannst du deine individuelle Entscheidung treffen.

Im Folgenden sind die wichtigsten Kriterien aufgelistet.

Netzkabel / Akku

Ob du eine Stichsäge mit Kabel oder mit Akku lieber benutzt, solltest du dir vor dem Kauf gründlich überlegen. Wir haben die Vorteile der Stichsäge mit Akku und die, einer Stichsäge mit Netzkabel herausgefunden und sie hier aufbereitet.

  • Stichsäge mit Akku: Die Akku Stichsäge besticht mit kabelfreiem Komfort und Bewegungsfreiheit. Sie ist unabhängig von der Entfernung zur nächsten Steckdose einsetzbar. Außerdem sind Akkus meist mit anderen Geräten der gleichen Marke kompatibel.
  • Stichsäge mit Netzkabel: Durch die Anbindung an das Stromnetz glänzt die kabelgebundene Stichsäge mit unbegrenzter und gleichbleibende Leistung, wohingegen die Akkus auf Dauer an Leistung verlieren. Weiterhin sind diese Stichsägen etwas günstiger, da Akkus und Ladegeräte oft extra gekauft werden müssen. Und nicht zuletzt spart man sich das Aufladen.

Es empfiehlt sich, eine Akku Stichsäge zu kaufen, wenn du besonders flexibel und ohne Kabel im Weg arbeiten möchtest. Dafür musst du einen höheren Preis für die gleiche Leistung im Vergleich zur Kabel Stichsäge zahlen.

Hub / Pendelhub

Bei einer normalen Hubstichsäge wird das Sägeblatt nur vertikal auf und nieder bewegt und somit gelangt man zur gewünschten Schnittführung. Das Sägeblatt einer Pendelhubstichsäge jedoch bewegt sich zusätzlich zur vertikalen Rotation auch horizontal nach vorne und nach hinten – es pendelt. Daher kommt auch der Name Pendelhub. Im Folgenden werden die Vorzüge einer Pendelhubstichsäge und die, einer Hubstichsäge aufgeführt:

  • Pendelhubstichsäge: Die Pendelhubstichsäge ist in mehrere Stufen einstellbar. Somit ist eine optimale Anpassung an das Material und die Schnittform möglich. Durch den Pendelhubbewegung wird entlang des Schnitts die Fläche von Sägespäne und Sägemehl befreit. Mit der Pendelhubstichsäge lasse sich stärkere Materialien gut bearbeiten und das Bohren eines Lochs ist auch ohne Vorbohren möglich.
  • Hubstichsäge: Diese Form der Stichsäge ist meist günstiger erhältlich als die Pendelhubstichsäge. Die Schnitte, die man mit ihr durchführt sind etwas sauberer und der Werkstoff neigt nicht so sehr zum Ausfransen wie bei der aggressiven Pendelhubstichsäge.

Beide Stichsägen bringen ihre Argumente mit sich. Wenn du verschiedene und härtere Materialien bearbeiten möchtest, dann empfiehlt es sich zu einer Pendelhubstichsäge zu greifen. Diese ist mit weniger Kraftaufwand einfacher zu bedienen. Setzt du jedoch auf einen sehr präzisen und sauberen Schnitt, dann solltest du die Hubstichsäge wählen.

Sägeblattaufnahme

Das richtige Sägeblatt beim Sägen mit der Stichsäge ist enorm wichtig, um ein optimales Ergebnis zu erhalten. Jedoch spielen dabei die Watt-Leistung der Stichsäge, die gewählte Drehzahl und ob Pendelhub oder nicht eine erhebliche Rolle. Ein gutes Zusammenspiel aus diesen Einflussfaktoren beeinflusst den Sägefortschritt sowie das Sägeverhalten und die Winkeltreue positiv.

Mittlerweile gibt es von jedem Stichsägen Hersteller Modelle, welche über eine Schnellwechselfunktion für Stichsägeblätter verfügen. Damit ist es möglich, jederzeit und ohne sonstiges Werkzeug die Sägeblätter zu tauschen und an das zu bearbeitende Material anzupassen.

Absaugung

Beim Sägen entstehen Späne. Diese können nicht nur lästig sein, sondern auch auf Dauer den Verschleiß der Stichsäge erhöhen. Deswegen haben einige Modelle eine Vorrichtung für eine automatische Absaugung der Späne. Nicht für jeden Stichsägen Benutzer ist jedoch einen solche Vorrichtung notwendig.

Die Vorteile der Absaugungsvorrichtung an der Stichsäge sind, dass Staub und Späne direkt abgesaugt werden und somit der Arbeitsplatz sauber bleibt. Die Schnittlinie beim Schneiden ist durch das parallele Absaugen gut einsehbar und fördert die Präzision. Weiterhin kann das Sägeblatt nicht verstopfen und das aufgefangene Sägemehl kann weiter verwendet werden.

Benutzt du also deine Stichsäge oft und in einem Raum, empfiehlt es sich, eine Stichsäge mit Absaugvorrichtung zu kaufen. Allerdings schränkt sich die Bewegungsfreiheit durch den Absaugeschlauch etwas ein. Auch der Preis einer Stichsäge mit Absaugung ist etwas höher anzusiedeln. Wer Wert auf einen sauberen Arbeitsplatz und eine freie Schnittlinie legt, der sollte auf die Absaugung nicht verzichten.

Stabgriff / Bügelgriff

Die klassische Stichsäge gibt es in zwei verschiedenen Formen: mit Stabgriff und mit Bügelgriff. Experten und Fortgeschrittene greifen häufiger zur Stabform. Wir haben hier die größten Unterschiede herausgefiltert, damit du entscheiden kannst, welcher Griff für dich am besten geeignet ist.

  • Stabgriff: Lässt sich besonders präzise führen, da die Hand nah am Schwerpunkt und zugleich nah am Material liegt. Vor allem bei Schnitten von unten, ist ein Stabgriff von Vorteil. Dieser Stabgriff erfordert allerdings etwas Übung.
  • Bügelgriff: Diese Form ist die wohl bekanntere unter Heimwerkern. Da sich die ganze Säge unter der Hand befindet, wird mehr Kraft benötigt für eine präzise Schnittführung. Ein Pluspunkt ist, dass alle Knöpfe und Schalter mit nur einer Hand erreichbar sind. Der Preis ist meist günstiger.

Bei weniger häufigen Arbeiten mit einer Stichsäge empfiehlt es sich die günstigere Variante zu kaufen. Profis und Experten raten jedoch zum Stabgriff, auf Grund der resultierenden Präzision. Vor allem für Schnitte von unten ist der Stabgriff komfortabler zu bedienen.

Beleuchtung / Laserfunktion

Manche Hersteller heben ihre Modelle durch besondere Funktionen wie beispielsweise einem eingebauten LED Licht hervor. Das Licht beleuchtet während des Schneidens den Schnitt und erleichtert einen präzise Führung. Besonders bei schlechter Raumbeleuchtung oder dunklem Material kann dies erheblich von Vorteil sein.

Um noch genauer sägen zu können, ist in vielen Stichsägen eine Laserfunktion integriert. Mit dieser vereinfacht sich die Handhabung und die Schnittführung extrem. Denn oft sind Sägespäne im Weg und verdecken Stücke der Vorzeichnung oder auch frei Hand lässt sich damit präziser und vorausschauender schneiden.

Ratgeber: Häufig gestellte Fragen zum Thema Stichsägen ausführlich beantwortet

Um die richtige Stichsäge zu kaufen und sie sicher und optimal zu benutzen, gibt es einige Vorkehrungen zu treffen. Unter anderem solltest du dich gut informieren, welchen Typ Stichsäge du für deine Zwecke brauchst und wie du beim Sägen am Besten vorgehst. Wir haben die am häufigsten gestellten Fragen für dich beantwortet.

Was ist eine Stichsäge?

Die Stichsäge ist ein elektrisches Werkzeug, dass sich sehr flexibel einsetzen lässt und in keiner Werkstatt fehlen darf. Ob gerade oder kurvige Schnitte, Bogenschnitte, Gehrungsschnitte, Rippen oder Einschnitte, die Stichsäge ist dafür genau richtig. Durch die Hubbewegung des Sägeblattes schneidet sie präzise entlang einer Linie sämtliche Materialien.

Stichsäge

Mit Stichsägen lassen sich kleinere und präzise Schnitte in verschiedenen Materialien mit wenig Kraftaufwand machen. Auch Rundungen und Kreisausschnitte sind möglich. (Bildquelle: Anthony Shkraba/ pexels)

Die Stichsäge wird mit den Händen manuell bedient und geführt. Dabei sind Stichsägen einfach in ihrer Handhabung. Grundsätzlich schiebt man die Stichsäge lediglich vorwärts und dabei arbeitet sich das eingesetzte Sägeblatt durch das Material. Die Tiefe des Schnittes ist begrenzt durch die Länge des Sägeblattes.

Im Vergleich zu einer Kreissäge ist die Stichsäge sehr individuell einsetzbar. Weiterhin können auch kurvige Schnitte vollzogen werden. Auch Kreise und Rundungen sind das Spezialgebiet für Stichsägen. Die Stichsäge ist im Profibereich auf Baustellen und in Schreinereien vorzufinden, aber sie ist auch im Hobbybereich und beim Bau der eigenen vier Wände unerlässlich.

Welche Arten von Stichsägen gibt es?

Auf dem Markt gibt es Stichsägen, die sich auf Grund ihrer Bauart unterscheiden. Zum Einen gibt es die Stichsäge mit Stabgriff, welcher auch T-Griff genannt wird. Dabei wird der Schwerpunkt auf Höhe der Stichstelle versetzt und die Führung ist präziser. Das andere Modell ist die Stichsäge mit Bügelgriff, diese lässt sich ähnlich wie ein Bügeleisen bedienen. Ihr Vorteil ist, dass alle Knöpfe mit einer Hand erreichbar sind.

Weiterhin unterscheidet sich die Stichsägen davon, ob sie mit Akkus betrieben werden oder mit einem Kabel am Stromnetz angeschlossen sind. Akku Stichsägen sind meist etwas teurer und jedoch flexibler einsetzbar. Die Kabel Stichsägen glänzen mit stetig hoher Leistung, während die Akkus an Leistung verlieren über einen längeren Zeitraum hinweg. Jedoch neigt das Kabel dazu, im Weg zu liegen.

Zusätzlich kann unterschieden werden in Hubstichsägen und Pendelhubstichsägen. Letzteres sticht hervor durch seine besondere Pendeltechnik beim Sägen. Denn das Sägeblatt bewegt sich nicht nur vertikal, sondern auch horizontal und erleichtert den Sägevorgang. Bei Hubstichsägen jedoch ist der Schnitt etwas präziser, denn der Sägevorgang ist weniger aggressiv.

Was kostet eine Stichsäge?

Stichsägen sind je nach Modell, Leistung und Funktionen in unterschiedlichen Preisklassen erhältlich. Generell gilt: günstig ist nicht gleich schlecht. Es gibt auch im niedrigpreisigen Bereich Exemplare, welche vor allem den Hobbyhandwerker nicht enttäuschen und langjährige Freude bereiten.

Preisklasse Erhältliche Stichsägen
Niedrigpreisig (30 – 80 €) Für seltenen Gebrauch, Hobbybereich, kleine Tätigkeiten
Mittelpreisig (80 – 150 €) Für häufigeren Gebrauch, Profi- und Hobbybereich
Hochpreisig (ab 150 €) Für täglichen Gebrauch, Profi- und Hobbybereich

Greift man im Alltag häufiger zur Stichsäge, empfiehlt es sich ein Modell aus dem mittelpreisigen oder hochpreisigen Bereich zu kaufen. Die Stichsägen sind sehr langlebig und robust gebaut, somit lohnt sich eine Investition definitiv. Zumal die Schnittqualität bei Stichsägen für den professionellen Einsatz sehr gut ist.

Welche Materialien kann ich mit der Stichsäge sägen?

Mit einer Stichsäge lassen sich sämtliche Holzarten sägen. Weiterhin und je nach Leistung des Modells können auch Metalle, Stein oder Keramikplatten bis zu einer bestimmten Stärke gesägt werden. Natürlich sägt eine Stichsäge auch diverse Kunststoffe.

Wie schneide ich Kreise und Rundungen mit der Stichsäge?

Hier findest du eine Schritt für Schritt Anleitung, wie du sicher und präzise Kreise mit der Stichsäge schneiden kannst. Dabei braucht eine Hubstichsäge vorgebohrtes Loch und mit einer Pendelhubstichsäge kannst du auch ohne Vorbohrung beginnen.

  1. Vorlage zeichnen. Zeichne mit Hilfe einer Vorlage (Eimer, Teller, Tasse, usw.) und Bleistift einen Kreis in gewünschter Größe und Form auf die zu bearbeitende Oberfläche.
  2. Bohrloch bohren. Am besten du klemmst den Gegenstand auf einer Werkbank fest, um Verrutschen zu vermeiden. An der Innenseite der Bleistiftlinie bohrst du ein Loch, das mindestens so groß ist wie die Breite des Sägeblattes. Wichtig ist, dass das  Bohrloch nicht außerhalb des Kreises gebohrt wird.
  3. Sägeblatt einsetzen. Um Kurven und Kreise zu sägen, empfiehlt sich ein möglichst dünnes Sägeblatt, das jedoch auf das Material abgestimmt sein sollte. Setze also das geeignete Sägeblatt ein. Stecke nun deine Kabel Stichsäge an das Stromnetz an oder setze den Akku in deine Akku Stichsäge.
  4. Sägen. Tauche das Sägeblatt in das vorgebohrte Loch ein und setze an der Bleistiftlinie an. Säge mit wenig Druck und viel Feingefühl an der Markierung entlang. Dabei ist es leichter, mit beiden Hände auf der Stichsäge einen sanften Druck auf das Material auszuüben. Säge so lange, bis der Kreis herausfällt. Schalte die Stichsäge ab.

Das sägen von Rundungen und Kreisen muss geübt sein. Es empfiehlt sich, ein oder zwei Probeläufe zu starten, bevor du dich an wertvolle Materialien heranwagst. Dabei gilt immer als oberstes Prinzip: zuerst sägen, dann ansetzen. Weiterhin solltest du nicht überwiegend viel Kraft aufwenden müssen und dir Zeit nehmen.

Wie benutze ich eine Stichsäge richtig?

Bei der Benutzung einer Stichsäge gilt es einiges zu beachten, um sicher ein optimales Ergebnis zu erreichen. Dabei sind die hier aufgeführten Tipps und Tricks unumgänglich.

  • Sägeblätter: Verwende das richtige Sägeblatt. Je kurviger oder runder der Schnitt, desto schmaler ist das Sägeblatt. Für jedes Material gibt es andere Sägeblätter. Säge nie mit beschädigten, verbogenen oder stumpfen Sägeblättern, denn dies kann zu Verletzungen führen oder das Material zerstören.
  • Schnitttiefe: Abhängig von der Stichsäge ist die Schnitttiefe unterschiedlich. Sie orientiert sich an der Leistung und Bauart der Stichsäge und sollte nicht für tiefere Schnitte verwendet werden. Die Informationen sind der Bedienungsanleitung zu entnehmen.
  • Arbeitsschutz: Erst wenn das Sägeblatt still steht, darf die Stichsäge aus dem Schnitt gezogen werden. Vor dem Berühren des Materials wird die Stichsäge eingeschaltet. Nicht unbeaufsichtigt und vor Kindern liegen lassen. Kabel immer hinter die Stichsäge legen. Mit Konzentration und sicherem Stand verwenden. Niemals mit großem Druck sägen.

Beachtest du diese Hinweise, so wirst du ein gutes Ergebnis erzielen und dabei sicher arbeiten. Weiterhin solltest du vor deinem ersten Stichsägen Einsatz Youtube Videos mit Anleitungen zur Veranschaulichung ansehen. Dann kannst du dir sicher sein, alles gut und richtig umzusetzen.

Wie wechsle ich das Sägeblatt der Stichsäge richtig?

Der Vorgang des Sägeblattwechsels einer Stichsäge unterscheidet sich von Modell zu Modell ein bisschen. Grundlegend gilt, ein Sägeblatt soll gewechselt werden, wenn es stumpf ist, ein anderes Material verarbeitet wird oder von geraden zu kurvigen Schnitten und umgekehrt gewechselt wird. Die Vorgehensweise ist folgende:

  1. Stichsäge ausschalten und reinigen. Trenne die Säge vom Stromnetz oder entnimm den Akku. Lasse Säge und Blatt auskühlen. Reinige die Stichsäge und das Sägeblatt von Sägemehl mit einer Bürste.
  2. Sägeblatt entnehmen. Löse die Arretierung, entferne dazu alle Bügel, Bauteile und Schutzvorrichtungen. Entnimm das Sägeblatt und lege es beiseite. Achte darauf, dass kein Staub in die Aufnahme gelangt.
  3. Neues Sägeblatt einsetzen. Drücke das gewünschte Sägeblatt in die Aufnahme. Arretiere es und befestige alle Bügel, Bauteile und Schutzvorrichtungen. Achte darauf, dass die Zähne des Sägeblatt nach vorne zeigen und dass das Sägeblatt gerade und fest sitzt.
  4. Einschalten und Testen. Schalte die Säge ein und mache einen Probeschnitt.

Sei achtsam beim Wechsel des Sägeblattes, denn ein kleiner Fehler oder kurze Unachtsamkeit kann zu fatalen Folgen führen. Am Besten, du trennst die Stichsäge immer von seiner Stromquelle beim Wechsel des Sägeblattes. Somit bist du auf der sicheren Seite.

Fazit

Die Stichsäge ist ein hilfreiches Werkzeug. Es kann in vielen Bereichen individuell eingesetzt werden. Sei es bei kleineren Reparaturen im Haus oder beim Basteln, im Schreinerbetrieb oder bei der Kücheninstallation. Sicher und präzise schneidet die Stichsäge verschiedenste Materialien in diversen Dicken. Auch Kreise und kurvige Schnitte sind möglich.

Holz, Metall, Aluminium oder Kunststoffrohre: das Einsatzgebiet für die Stichsäge ist breit. Allerdings solltest du dir vor der Anschaffung einer Stichsäge Gedanken machen, wofür du sie einsetzen möchtest und welche Funktionen sie dafür haben muss. Es gibt sie in allen Variationen und Preisklassen, aber die Unterschiede können je nachdem wie oft du sie benutzt einen großes Ausmaß annehmen und dementsprechend das Ergebnis beeinflussen.

Bildquelle: Thijs van der Weide/ pexels

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