Willkommen bei unserem großen Japansägen Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Japansägen. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, die für dich beste Japansäge zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir eine Japansäge kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Japansäge ermöglicht es dir feine und präzise Holzarbeiten durchzuführen, aber es lassen sich mit ihr auch weiche Kunststoffe bearbeiten.
  • Eine Japansäge vereint ideal die beiden Eigenschaften der in Europa weit verbreiteten Laubsäge und die eines Fuchsschwanzes.
  • Mit der richtigen Pflege und Lagerung wirst du Japansäge sogar noch in vielen Jahren verwenden können.

Japansägen im Test: Favoriten der Redaktion

Die beste Japansäge für Hartholz, Sperrholz, PVC, ABS und Hartschaumstoff

Die Famex 5505 Zimmermanns Säge ist eine japanische Zugsäge. Mit einer Sägeblattlänge von 300 mm und nur einer Sägeblatt dicke von 0,6 mm erlaubt sie sehr präzise, gerade und besonders saubere Schnitte, effizientes Sägen, hohe Schnittleistung und einen einfachen Sägeansatz.

Für eine lange Lebensdauer wurde die Zahnung Impuls-gehärtet und die spezielle Zahnung mit 3 Diamant-geschliffenen Schneidkanten hat sie eine extrem hohen Schneidleistung. Das Sägeblatt ist abnehmbare und dadurch ersetzbar.

Die Gesamtlänge der Säge beträgt 45 cm mit einer Nutzbare Länge des Sägeblatts von 30 cm. Die Dicke des Sägeblatts ist nur 0,6 mm stark. Dadurch hat diese Säge eine Schnittbreite von nur 0,9 mm und besitzt 14 Zähne pro Zoll, eine sogenannte mittlere Zahnung und dadurch ideal für den Allroundeinsatz.

Die beste Japansäge für tiefe bündige Schnitte

Die Augusta Japansäge mit 270 mm ist eine Japansäge der Art Kataba und ermöglicht mit ihrer traditionellen Form und ihrem  verkürztem Stahlrücken, für tiefe bündige Schnitte. Mit ihr sind auch Feinschnitte und tiefe wandbündige Schnitte in Leisten und Türzargen aus Holz und Kunststoff möglich.

Sie ist eine Säge mit einer sehr feine dreiseitig geschliffene Zugzahnung und hat eine Blattlänge von 270 mm. Der lange Bastgriff ermöglicht einen festen Griff und hervorragende Führung dieser Säge.

Die beste klappbare Japansäge

Die Tajima GKG240 Klappsäge, ist eine sogenannte G-Saw mit Schnellschnitt-Sägeblatt. Ihre Zähne sind 3-fach geschärft und Impuls-gehärtet, somit wird diese Säge besonders Robust und langlebig. Ihr Leicht zu öffnender Verschluss und die Möglichkeit sie zu klappen macht sie zu einem kompakten Sägewerkzeug, die nicht viel Platz benötigt.

Die Schnittbreite dieser Säge beträgt 1 mm und ihr komfortabler Griff aus Elastomer, mit einem Loch für eine Sicherheitsschlaufe sorgt für den perfekten Halt beim Sägen.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Japansäge kaufst

Bevor du dir eine Japansäge zulegst, solltest du dir diesbezüglich ein paar Hintergrundinformationen aneignen. Damit du gut Informiert bist haben wir dir die wichtigsten Informationen in den nachfolgenden Absätzen gefiltert und zusammengefasst.

Für wen eignet sich eine Japansäge?

Es gibt ein vielfältiges Angebot an japanischen Spezialsägen. Da kann man mal schnell den Überblick im Baumarkt oder im Onlineshop verlieren. Wichtig ist, dass dir klar ist, welches Material du gerne wie bearbeiten möchtest, denn nicht jede Japansäge funktioniert gleich.

Jede Säge hat ihr eigenes Spezialgebiet für das sie hergestellt wurde. Mit einem großen Sortiment hat man die Möglichkeit umfassende Holz arbeiten professionell durchzuführen. (Bildquelle: unsplash.com / Sneaky Elbow)

Diese Unterschiede möchten wir dir anhand unseres Ratgebers näher bringen und dich somit zum Japansägen-Profi machen.

Auf was sollte ich beim Kauf einer Japansäge achten?

Bei dem Kauf einer Japansäge sollte dir klar sein was du mit dieser machen möchtest, da nicht alle Sägen denselben Job erfüllen können. Eine Japansäge ist eine sogenannte Feinsäge und wie der Name schon vermuten lässt das japanische Gegenstück zu dem in Europa verbreitetem Fuchsschwanz.

Je nach Art lassen sich unterschiedliche Kunststoffe oder auch Hölzer mit einer Japansäge sägen.

Hier kommt es aber nicht nur auf das Material an, welches von dir zersägt werden soll, sondern auch auf welche Art und Weise du das Holz oder den Kunststoff bearbeiten möchtest.

Wo kann ich eine Japansäge kaufen?

Im Internet gibt es eine Vielzahl von Angeboten in verschiedenen Onlineshops wie dictum, Amazon oder andere Werkzeugfachhandel die alle zusammen eine große Auswahl an Produkten anbieten. Am besten besuchst du einen Handwerker- oder Werkzeugfachgeschäft.

So kannst du dich direkt von der Qualität und dem richtigen Gebrauch der verschiedenen Japansägen überzeugen. Es lohnt sich immer vorher die Produkte im Internet zu vergleichen oder Testberichte und Informationen zu lesen, um eine gewisse Vorkenntnis zu erlangen.

Hier eine kleine Auswahl an Onlineshops:

  • amazon.de
  • dictum.com
  • obi.de
  • pearl.de
  • hornbach.de

Alle Japansägen, die wir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link mindestens zu einem dieser Shops versehen.

Was kostet eine Japansäge und welche Hersteller gibt es?

Eine Gute Japansäge bewegt sich im Preis zwischen 40 € und 75 €. Hier bestimmt die Art der Säge und die Weiterverarbeitung der Materialien maßgeblich den Preis und bei 75 € ist noch nicht Ende der Fahnenstange. Hier haben wir dir eine kleine Tabelle zur besseren Übersicht der Preissegmente gebastelt.

Preisegment Bereich
Untere Preisklasse 10 € – 40 €
Mittlere Preisklasse 41 € – 75 €
Obere Preisklasse alles über 75 €

Hier haben wir ein Video für dich rausgesucht, welches dir gut zeigt wie stark die Qualität einer Japansäge vom Preis abhängt.

Nachfolgend haben wir eine Aufreihung für dich zusammengestellt der bekanntesten Hersteller deren Produkte du im Internet oder in einem Fachgeschäft findest.

Augusta, Bahco, BGS, CON:P, Dick, Dictum, Dozuki, Edessö, Famex, Forum, Irwin, Kayser, Kirschen, LUXMPS, Stanley, Triuso, Tajima, Ulmia, Vigur.

Natürlich gibt es viele weitere Hersteller mit einer Vielzahl an Produkten, aber alle hier aufzuzählen würde den Rahmen und den Zweck dieses Ratgebers überschreiten.

Welche Alternativen gibt es zu einer Japansäge?

Die Laubsäge ist eine gute Alternative zur Japansäge, wenn es um dünne Vollholz- oder Sperrholzplatten geht. Für dickes oder hartes Holz ist diese Säge leider nicht geeignet, da das dünne Sägeblatt der Belastung nicht standhalten würde.

Der in Europa weit verbreitete Fuchsschwanz ist eine der gängigsten Stoß- und Zugsägen. (Bildquelle: unsplash.com / Matt Artz)

Allerdings lassen sich mit der Laubsäge wie mit der Japansäge gerade Schnitte, aber auch enge Kurven oder sogar detaillierte Verzierungen in das Holz bringen.

Die Japansäge sägt präzise, fein und gerade und vereint somit, je nach Art, die beiden europäischen Vertreter!

Der in Europa weit verbreitet Fuchsschwanz ist eine Säge die auf Stoß oder auf Stoß und Zug benutzt werden kann. Er erzeugt, anders als die japanische Säge einen deutlich breiteren Schnitt, der jedoch besser korrigiert werden kann. Große Platten lassen sich mit einem Fuchsschwanz spielend leicht zertrennen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Japansägen vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Japansägen vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich eine bestimmte Japansäge für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Ausführungen und Anwendungsbereiche einer Japansäge
  • Bearbeitbare Materialien

Ausführungen und Anwendungsbereiche einer Japansäge

Hier listen wir dir die bekanntesten Japansägen auf und erläutern dir kurz in welcher Weise sich die unterschiedlichen Ausführungen sowie die Anwendungsbereiche unterscheiden.

  • Die Dōzuki („Säge mit Rumpf“) ist eine sogenannte einseitig verzahnte Rückensäge. Rücken deswegen, weil dieser als Verstärkung an der oberen Seite des Sägeblattes angebracht ist. Dies verhindert ein biegen des Sägeblattes beim Sägen. Ähnlich der europäischen Feinsäge wird sie vor allem für präzise Schnitte eingesetzt.
  • Die Kataba („einseitige Zähne“) ist eine einseitig verzahnte Säge ohne Rücken. Diese wird z. B. auch in der Zimmerei verwendet da man mit ihr große und tiefe Schnitte durchführen kann.
  • Die Kobiki („Holzsäge“) dient dem Auftrennen von Brettern oder in der Gartenpflege. Mit dem schmaler gearbeiteten Rücken ideal für die Baumpflege und dem Obstbaumschnitt.
  • Die Kugihiki („(Holz-)Nagelsäge“) ist für das bündige Absägen z. B. von Dübeln. Ihre Verzahnung ist nicht geschränkt, sodass die Säge flach auf das Material gelegt werden kann, aus dem der Dübel vorsteht. Geschränkt bedeutet, dass die Zähne des Sägeblattes nicht an der Seite des Blattes hervorstehen und somit die Oberfläche an dem die Säge angelegt wird, bei der Sägebewegung nicht beschädigt wird.
  • Die Ryōba („Doppelzähne“) ist eine beidseitig verzahnte Säge. Ist das Sägeblatt mit einer Dreiecksverzahnung versehen, dient sie ausschließlich für Längsschnitten. Bei anderen Japansägen dieses Typs mit einer Trapezverzahnung, für Quer- oder Schrägschnitten im Holz.

Bearbeitbare Materialien

Welches Material du mit deiner Japansäge bearbeitest, hängt wie schon oben beschrieben, davon ab mit welcher Art von Japansäge du arbeitest. Prinzipiell ist eine Japansäge zur Bearbeitung von Holz vorgesehen aber auch weiche Kunststoffe lassen sich mit ihr zertrennen, zerschneiden und bearbeiten.

Holz und Kunststoffe lassen sich mit einer Japansäge am besten bearbeiten. Für Metall und Stein gibt es andere Spezialsägen. (Bildquelle: unsplash.com / Souro Souvik)

Materialien wie Metalle oder Stein lassen sich mit einer Japansäge nicht bearbeiten. Sie sind einfach zu hart. Das Sägeblatt deiner Japansäge würde eher Schaden nehmen und seine Zähne verlieren, solltest du es doch mal versuchen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Japansäge

Die richtige Pflege und Reinigung einer Japansäge

Pflegst und behandelst du deine Japansäge richtig, wird diese ewig halten. Das wichtigste ist das du darauf achtest das in den Werkstücken, die du bearbeitest keine Schrauben, Nägel oder Steine befinden. Diese würden dir beim Sägen das Sägeblatt unbrauchbar machen.

Solltest du deine Japansäge länger nicht verwendet haben kann es sein, dass sich etwas Flugrost am Sägeblatt bildet. Das ist aber weiter nicht schlimm. Wische den Flugrost einfach ab, bevor du deine Säge verwendest, da er sonst unschöne Spuren an deinem nächsten Werkstück hinterlassen würde.

So kannst du das Sägeblatt deiner Säge schonen und es bleibt dir länger erhalten.

Um dem Flugrost entgegenzuwirken reibe das Sägeblatt einfach nach der letzten Benutzung mit etwas Werkzeug Öl ein, sodass ein feiner Ölfilm auf dem Sägeblatt zurückbleibt, aber auch hier gilt vor dem nächsten Mal benutzten einmal das Sägeblatt abwischen, da auch das Öl unschöne Spuren hinterlassen wird.

So solltest du eine Japansäge lagern

Eine Japansäge hat es gerne Trocken. Darum suche dir einen Ort aus, an dem eine konstante niedrige Luftfeuchtigkeit herrscht. Im besten Fall setzt deine Japansäge etwas Flugrost an, im schlechtesten Fall etwas mehr Rost.

Hilfreiche Tipps zur Japansäge

Hier haben wir ein kurzes Video für dich in dem gezeigt wird, mit welcher Technik du gerade und sauber absägst.

Das Video zeigt dir nicht nur die Handhabung einer Japansäge, sondern versorgt dich auch mit zahlreichen Informationen rund um eine optimale Technik.

Zubehör und Erweiterungen für Japansägen

Ein paar Onlineshops und Fachgeschäfte bieten Japansägen im Set an. So bekommst du falls nötig, zwei oder drei verschiedene Ausführungen einer Japansäge und bist somit voll ausgerüstet.

Ein anderes sehr praktisches Zubehör ist eine Schneidelade. Auch diese kannst du im Set in verschiedenen Ausführungen käuflich erwerben.

Zur Aufbewahrung und zum sicheren Transport empfehlen wir dir einen sogenannten Wickel. In diesen kannst du deine Japansäge oder Japansägen hervorragend einwickeln und so entspannt von A nach B transportieren.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://www.saegebibel.de/holz-saegen/

[2] https://urban-woodworking.de/japansaegen-fuer-spezielle-aufgaben

[3] https://baubeaver.de/holz-saegen/

Bildquelle: unsplash.com / Philip Swinburn

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