Drei Beispielhämmer

Ein guter Hammer sollte in keinem Werkzeugkasten fehlen. Besonders Profi- Heimwerker sind oft nach der Suche nach einem soliden Hammer. Mit einem Hammer kannst du eine vielzahl an Heimwerkaktivitäten erledigen, ob du nun einen Nagel an die Wand schlagen willst, um dein Heim zu dekorieren oder du ein Regal aufstellst. Ein Hammer ist das Allrounder Werkzeugtool überhaupt.

Wenn du schon seit längerem auf der Suche nach den für dich besten Hammer bist, solltest du dir unseren nachstehenden Ratgeber genau durchlesen. Hier bei unserem Hammer Test 2019 stellen wir dir  verschiedene Modelle vor und erläutern dir alle Vor- und Nachteile. So solltest du nach diesem Ratgeber bestens informiert sein und außerdem sollte dir deine Kaufentscheidung danach leichter fallen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit einem Hammer kannst du einfach zu Hause deinen vielfältigen Heimwerkertätigkeiten nachgehen, aber auch Produkte für den Profi findest du auf unserer Seite.
  • Grundsätzlich unterscheidet man zwischen manuell und maschinell betätigten Hämmern. Die mechanischen Hämmer sind zwar meist teurer als die manuellen Hämmer, bieten dafür aber auch eine größere Schlagkraft.
  • Zusätzlich lassen sich bei den manuell betätigten Hämmern weitere Hammertypen unterscheiden. Der Schlosserhammer ist dabei der variabelste und einfachste aller Hammertypen, er ist für die meisten Arbeiten geeignet.

Hammer Test: Favoriten der Redaktion

Der beste Latthammer

Der „XStriker“ von Peddinghaus ist ein Einstiegs-Profi-Latthammer, der vor allem durch seinen vergleichsweise günstigen Preis ins Auge fällt.

Im folgenden Artikel erfährst du, wie der „XStriker“ von unserer Redaktion bewertet wurde. Weiterhin haben wir die Rezensionen der Käufer im Internet für dich zusammengefasst und aufbereitet, damit du dir schnell einen Überblick über die nennenswertesten Stärken und Schwächen des Werkzeugs verschaffen kannst.

Redaktionelle Einschätzung

Materialzusammensetzung / Material Hammerkopf, Hammerstiel und Hammergriff

Beim „XStriker“ von Peddinghaus handelt es sich um ein Profi-Werkzeug. Grundsätzlich eignet sich ein solcher Profi-Latthammer, wie es der „XStriker“ ist, vor allen Dingen dann für dich, wenn du oft und intensiv mit einem Zimmermannshammer arbeiten musst. Solltest du den Hammer nur unregelmäßig und selten in Benutzung haben, so raten wir dir zu einem Heimwerker-Latthammer.

Was genau dieser Typ von Latthmmer auszeichnet, welche Vor- und Nachteile er bietet und wie er überhaupt funktioniert, erfährst du in unserem großen Latthammer Ratgeber.

Zwar ist der Profi-Latthammer „XStriker“ von Peddinghaus aus zwei Stücken zusammengesetzt, durch die hochwertige Verarbeitung eignet er sich jedoch auch für den Einsatz im Profi-Bereich. Hammerkopf und Hammerstiel sind aus Stahl gefertigt und am Stielende mit einer Sicherheitsschraube extrem fest fixiert. Der Griff ist mit Kunststoff ummantelt und ergonomisch angepasst.

Schlagfläche / Gewicht / Magnethalterung

Der „XStriker“ weist eine geraute Nagelbahn auf und das Gesamtgewicht beträgt 821 Gramm Zudem ist ein starker magnetischer Nagelhalter integriert.

Die graute Nagelbahn verringert das Risiko bei einem Schlag auf dem Nagelkopf abzurutschen. Diese Eigenschaft ist besonders im Holzbau wichtig, da in diesem Arbeitsbereich häufig Nägel eingeschlagen werden. Mit einem Gesamtgewicht von 821 Gramm ist der „XStriker“ nicht besonders leicht oder schwer, er liegt genau im Durchschnitt.

Er ist somit ein „Allrounder“ und sowohl für das Einschlagen von kleinen, als auch von großen Nägeln geeignet. Auf der Oberkante der Nagelbahn befindet sich die magnetische Nagelhalterung, die vor allem Überkopf- und Einhandarbeiten wesentlich erleichtert.

Kundenbewertungen

Derzeit wird der „XStriker“ von Peddinghaus von 96% der Rezensenten positiv bewertet. Diese gaben dem Hammer fast ausschließlich eine fünf Sterne Wertung, lediglich einer eine vier Sterne Wertung.

Besonders positiv hervorgehoben wurden dabei immer wieder:

  • Das sehr gute Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Die angenehme Handhabe
  • Der starke Nagelhalter
  • Die lange Produktlebenszeit

Nur eine Person rezensierte den „XStriker“ mit einer drei Sterne Wertung, ein schlechteres Feedback ist bisher nicht vorhanden. Die Kritikpunkte des nicht ganz zufriedenen Käufers waren:

  • Die Nagelbahn ist seitlich abgerundet, was die eigentliche Nutzfläche reduziert
  • Die Spitze ist recht grob und auch vom Winkel her nicht optimal

Hierbei kann jedoch davon ausgegangen werden, dass dieser Rezensent sehr hohe Ansprüche an das Produkt hat. Die fast ausschließlich positiven Bewertungen können darauf schließen lassen, dass die vorhandene qualitative Verarbeitung dem Preis mehr als angemessen ist.

“FAQ”

Ist es möglich mit dem Hammer Nägel zu ziehen?

Ja es ist ein richtiger Zimmermannshammer mit dem man auch Nägel mit der Rückseite ziehen kann.

Wie ist die Gesamtlänge des Hammers?

Von der Griffunterkante bis zur Hammeroberkante sind es 32 cm. Der Kopf ist von der Spitze bis zur hinteren Kante circa 17 cm. Die rechteckige geriffelte hintere Fläche ist 2,6 cm x 2,6 cm breit.

Der beste Hammer mit Fiberglas-Stiel

Der Meister Werkzeuge „2203660“ Fäustel bietet seinen Anwender höchste Qualität für kleines Geld, zudem lässt sich der Hammer sehr vielfältig einsetzen.

Im Folgenden Artikel erfährst du, wie der Meister Werkzeuge „2203660“ Fäustel von unserer Redaktion bewertet wurde. Weiterhin haben wir die Rezensionen der Käufer im Internet für dich zusammengefasst und aufbereitet, damit du dir schnell einen Überblick über die nennenswertesten Stärken und Schwächen des Hammers verschaffen kannst.

Redaktionelle Einschätzung

Hammerart und- typ/Allgemeine Produktionsqualität

Auch der Fäustel gehört zu den manuell betätigten Hämmern. Deren Vor -und Nachteile kannst du unserem Ratgeberteil entnehmen.

Der Fäustel ist letztlich ein sehr einfach aufgebauter Hammer, aber trotzdem ein sehr spezielles Hammermodell. Er erinnert an eine kleine Version eines Vorschlaghammers, denn der relativ große Hammerkopf des Fäustels besitzt zwei quadratische Bahnen.

Eingesetzt wird der Fäustel vor allem in Verbindung mit einem in der Hand geführten Meißel und ist daher vor allem für die Berufsgruppe der Steinmetze interessant. Aber auch in vielen Haushalten findet man einen Fäustel aufgrund seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten in vielen Werkzeugkisten.

Der Meister Werkzeuge „2203660“ Fäustel macht insgesamt einen sehr sauber verarbeitetenEindruck, auch macht die Optik des Hammers einen sehr wertigen Eindruck. Schwerwiegende Produktionsfehler werden sich erst beim Gebrauch feststellen lassen, aber auch dieser Hammer ist DIN 6475-B und GS geprüft, und garantiert daher höchste Standards bei der Produktion. Insgesamt lässt sich die allgemeine Produktionsqualität daher als sehr gut bezeichnen.

Gewicht und Maße/Material des Hammers

Der Meister Werkzeuge „2203660“ Fäustel hat ein Gewicht von 1250 g, bei Maßen von 25,4 x 10 x 4,2 cm. Damit gehört er nach dem Vorschlaghammer grundsätzlich zu den schwersten manuell betätigten Hammertypen.

Verantwortlich für das relativ hohe Gewicht ist zum größten Teil der schwere Hammerkopf, der bereits circa 1000 g des Gesamtgewichts ausmacht. Auch dieser Hammerkopf ist aus gehärtetem Stahl gefertigt und zusätzlich schwarz lackiert worden. Er besitzt zudem zwei quadratische und geschliffene Bahnen.

Der Hammerstiel des Meister Werkzeuge „2203660“ Fäustel ist ein 2-Komponenten-Fiberglasstiel.Dieser besteht aus einem Spezialkunststoff mit einem Glasfaserkern und gilt daher als nahezu unzerbrechlich. Der Hammerstiel ist bei diesem Modell untrennbar mit dem Hammerkopf verbunden.

Extra-Ausstattung und -Funktionen

Extras bietet der Meister Werkzeuge „2203660“ Fäustel kaum, jedoch sind diese bei einem solchen Hammertyp einfach nicht vorgesehen. Der Spezialkunststoffgriff ist bereits ergonomisch geformt und macht daher eine weitere Ummantelung überflüssig.

Ebenso sind eine angeraute Schlagfläche, ein magnetischer Nagelhalter, eine Klaue zum Nagelziehen und ein passender Koffer beim Meister Werkzeuge „2203660“ Fäustel nicht vorhanden, weil sie nicht notwendig sind. Für die Funktionen des Hammers spielen die genannten Zusatzfunktionen keine Rolle, und der Fäustel ist aufgrund seiner Maße äußerst einfach zu verstauen.

Kundenbewertungen

Aktuell wird der Meister Werkzeuge „2203660“ Fäustel von 95 % der Rezensenten positiv, also mit 4-5 Sternen, bewertet, es wurden sogar immer 5 Sterne vergeben. Als besonders vorteilhafte Punkte nannten die Rezensenten zusammenfassend folgende Aspekte zum Meister Werkzeuge „2203660“ Fäustel:

  • Der Hammer liegt gut in der Hand
  • Leichter und stabiler Griff
  • Sehr robuster Hammer
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Nur ein Rezensent bewerteten den Meister Werkzeuge „2203660“ Fäustel negativ mit einem Stern, mit dem Argument, der Stiel des Hammers sei viel zu kurz. Wie bereits im Ratgeberteil erläutert, ist das richtige Verhältnis zwischen Hammerkopf und Hammerstiel sehr wichtig, damit ein Hammer richtig gut funktioniert.

Aber welches Verhältnis nun genau das richtige ist, ist auch immer etwas Geschmackssache, und da die übrigen Rezensenten das Verhältnis als sehr gut beschreiben, handelt es sich hierbei wohl um einen Einzelfall. Der Fäustel ist zudem ein Hammertyp mit einem vergleichsweise kurzen Stiel.

So wurde möglicherweise der falsche Hammer gewählt, und ein Vorschlaghammer wäre beispielsweise besser geeignet gewesen. Die schlechte Bewertung ist dann auf die Wahl des falschen Hammers zurückzuführen.

Insgesamt bietet der Meister Werkzeuge „2203660“ Fäustel aber für den Preis von unter 15 € sehr gute Qualität, vor allem die Robustheit trotz des leichten Stiels und des schweren Hammerkopfes ist hier hervorzuheben. Es handelt sich zwar um keinen Profi-Hammer, dieser Fäustel erfüllt aber trotzdem höchste Ansprüche.

Das Preis-Leistungsverhältnis ist somit als sehr gut zu bezeichnen.

“FAQ”

Ist der Hammerkopf unlösbar mit dem Stiel verbunden?

Ja, dieser Fäustel ist entspricht der DIN 6475-B Norm und ist GS geprüft, somit muss der Hammerkopf unlösbar mit dem Stiel verbunden sein.

Liegt der Glasfaserstiel gut in der Hand?

Der Hammerstiel besteht lediglich aus einem Glasfaserkern und ist mit einem ergonomisch geformten Spezialkunststoff überzogen, daher liegt der Hammer seht gut in der Hand.

Der beste Abbruchhammer

Dieser robuste Abbruchhammer verfügt über 1600 Watt Leistung und 43 Joule Schlagkraft. Besonders gute Handhabung ermöglicht der verstellbare Zusatzhandgriff, der ein komfortables Arbeiten und sicheren Halt gewährleisten.

Die SDS-Werkzeugaufnahme ermöglicht einen schnellen Werkzeugwechsel. Der Hammer wird inklusive Flach- und Spitzmeißel für den sofortigen Start geliefert. Ebenfalls inkludiert ist ein praktischer Transport- und Aufbewahrungskoffer.

Der beste klassische Hammer

Der Brüder Mannesmann Werkzeuge „M76515“ Schlosserhammer, bietet für sehr wenig Geld großen Nutzen und ist für viele alltägliche Arbeiten geeignet.

Im Folgenden erfährst du, wie unsere Redaktion den Brüder Mannesmann Werkzeuge „M76515“ Schlosserhammer bewertet hat. Außerdem haben wir die Rezensionen von Käufern im Internet für dich zusammengefasst, damit du dir effektiv einen Überblick über die wichtigsten Stärken und Schwächen des Hammers verschaffen kannst.

Redaktionelle Einschätzung

Hammerart und- typ/Allgemeine Produktionsqualität

Beim Brüder Mannesmann Werkzeuge „M76515“ Schlosserhammer handelt es sich um einen manuell betätigten Hammer, somit ist auch bei diesem Hammer ein eigener Kraftaufwand erforderlich. Die Vor- und Nachteile von manuell betätigten Hämmern kannst du unserem Ratgeberteil entnehmen.

Der Schlosserhammer ist sozusagen die einfachste Urform des Hammers und der in Deutschland am meisten gekaufte Hammertyp. Kein Wunder, denn dieser Hammer ist für alle alltäglichen, häuslichen Arbeiten bestens geeignet. Der Hammerkopf hat eine quadratische Bahn und eine abgerundete Finne quer zum Stiel. Damit kannst du problemlos einen Nagel in die Wand schlagen oder den Dübel in der Wand versenken.

Beim vorliegenden Brüder Mannesmann Werkzeuge „M76515“ Schlosserhammer können wir die allgemeine Produktqualität als sehr gut bezeichnen, der Hammerkopf aus Qualitätsstahl ist fest mit dem Stiel verbunden. Gravierende Produktionsfehler lassen sich jedoch erst nach eigenem Gebrauch feststellen.

Gewicht und Maße/Material des Hammers

Der Brüder Mannesmann Werkzeuge „M76515“ Schlosserhammer hat ein Gewicht von 680 g und Maße von 33 x 12 x 2,4 cm. Damit gehört er noch zu den leichteren per Hand betätigten Hämmern und liegt im Bereich der Schlosserhämmer im Mittelfeld.

Der Hammerkopf ist wie bei den meisten Hämmern aus Stahl, im vorliegenden Fall handelt es sich um Stahl der Güte C45 nach DIN 17200, der Hammerkopf ist zudem pulverlackiert und dadurch rostgeschützt.

Der Stiel des Hammers besteht aus vergossenem Fiberglas, dieser ist mit einem rutschfesten Kunststoffgriff ummantelt. Das Fiberglas ist grundsätzlich sehr robust und hält länger als ein Holzstiel, die Kunststoffummantelung bietet zudem eine gute Schlagdämpfung und schützt somit den Anwender.

Der Brüder Mannesmann Werkzeuge „M76515“ Schlosserhammer ist somit eines der einfachsten und klassischsten Hammermodelle die es gibt, eigentlich für fast jeden Haushalt passend und von guter Qualität. Kleine bis mittelgroße Nägel stellen für diesen Hammer kein Problem dar.

Extra-Ausstattung und -Funktionen

Der Brüder Mannesmann Werkzeuge „M76515“ Schlosserhammer bietet relativ wenige Extra-Ausstattungen, jedoch sind diese bei einem solchen Hammertyp einfach auch nicht notwendig. Ein Kunststoffgriff als Ummantelung des Fiberglasstiels ist vorhanden, dieser dient der besseren Dämpfung der Schläge und verhindert ein Abrutschen beim Schlagen.

Eine angeraute Schlagfläche, ein magnetischer Nagelhalter, eine Klaue zum Nagelziehen und ein passender Koffer sind beim Brüder Mannesmann Werkzeuge „M76515“ Schlosserhammer nicht vorhanden, aber auch nicht notwendig. Für die Funktionen des Hammers spielen die genannten Zusatzfunktionen keine Rolle, und der Brüder Mannesmann Werkzeuge „M76515“ Schlosserhammer ist aufgrund seiner Maße äußerst einfach zu verstauen.

Kundenbewertungen

Aktuell bewerten 86 % Prozent der Rezensenten den Brüder Mannesmann Werkzeuge „M76515“ Schlosserhammer mit 4 oder 5 Sternen. Dabei werden vor allem folgende positiven Aspekte genannt:

  • Langlebigkeit
  • Sehr günstiger Preis
  • Hammer liegt gut in der Hand
  • Gut verarbeitet und stabil
  • Kunststoffgriff ist sehr rutschfest

Du kannst erkennen, dass der Brüder Mannesmann Werkzeuge „M76515“ Schlosserhammer alle Anforderungen, die an einen guten Hammer gestellt werden, erfüllt. Besonders hervorzuheben ist der günstige Preis von nur 7 €. Dafür bekommt man einen qualitativ guten Hammer, der alle Eigenschaften eines Ingenieurhammers hat und bestens für gelegentliches Heimwerken geeignet ist.

Allerdings bewerten auch rund 10 % der Rezensenten den Brüder Mannesmann Werkzeuge „M76515“ Schlosserhammer negativ mit nur 1-2 Sternen. Als Gründe für die schlechte Bewertung wurde unter anderem folgende genannt:

  • Fiberglasstiel ist abgebrochen
  • Hammerkopf löst sich vom Stiel
  • Billige Materialien
  • Hammerkopf sitzt schief auf dem Stiel
  • Keine saubere Materialverarbeitung

Einige Rezensenten berichten, dass der Fiberglasstiel bereits nach wenigen Wochen beim Gebrauch zerbrach. Dies spricht natürlich grundsätzlich nicht für die Qualität des Brüder Mannesmann Werkzeuge „M76515“ Schlosserhammer, kann aber auch an einer falschen Handhabung des Hammers liegen oder ein seltener Produktionsfehler sein.

Falls der Stiel  bricht, solltest du den Hersteller kontaktieren, denn dieser bietet dir 10 Jahre Garantie auf den Hammer. Ebenso bei den anderen Kritikpunkten, das der Hammerkopf sich löst oder schief sitzt, solltest du vom deinem Garantieanspruch Gebrauch machen.

Dass die Verarbeitung und die verwendeten Materialen nicht die absolut hochwertigsten sind, ist bei diesem Preis auch nicht zu erwarten. Wer darauf Wert legt, sollte lieber zu einem höherpreisigen Hammer greifen.

“FAQ”

Ist der Hammer auf für Profis und den täglichen Gebrauch geeignet?

Es handelt sich bei diesem Hammer um kein direktes Profi-Produkt, dies wird bereits beim geringen Preis deutlich. Allerdings sollte der robust gefertigte Hammer auch den täglichen Gebrauch unbeschadet überstehen.

Der beste Gummihammer

Der BGS technic „1965“ Gummihammer gehört zur Klasse der manuell betätigten Hämmer und bietet dir für wenig Geld einen soliden Hammer, sowie alle Vor- und Nachteile, die mit einem Gummihammer einhergehen.

Im Folgenden erfährst du, wie unsere Redaktion den Hammer bewertet hat. Weiterhin fassen wir dir die Rezensionen der Käufer im Internet zusammen und verschaffen dir so einen kurzen aber effektiven Überblick über die Stärken und Schwächen des Hammers.

Redaktionelle Einschätzung

Hammerart und- typ/Allgemeine Produktionsqualität

Der BGS technic „1965“ Gummihammer gehört zu den manuell betätigten Hämmern, ein menschlicher Krafteinsatz ist somit erforderlich. Die Besonderheiten von manuell betätigten Hämmern findest du in unserem Ratgeberteil.

Grundsätzlich besteht der Gummihammer aus einer Hartgummimischung und hat einen dicken, rechteckigen oder zylindrischen Hammerkopf, der in einen Griff aus Holz oder Kunststoffeingekeilt ist. Wie bereits im Ratgeberteil dargelegt, solltest du einen Gummihammer verwenden, wenn du empfindliche Materialien wie Holzplatten oder Möbel bearbeiten willst und das zu beschlagene Material nicht brechen oder splittern soll.

Unser BGS technic „1965“ Gummihammer macht äußerlich in Bezug auf die allgemeine Produktqualität einen guten Eindruck, der Hammerkopf ist fest mit dem Kunststoffgriff verkeilt. Eine genaue Einschätzung ist allerdings erst nach dem Gebrauch möglich. Allerdings erkennen wir bereits bei genauerem Hinsehen kleine Unsauberkeiten bei der Materialverarbeitung.

Gewicht und Maße/Material des Hammers

Der BGS technic „1965“ Gummihammer ist mit einem Gewicht von 499 g und Maße von 31,6 x 9,2 x 4,8 cm relativ leicht und klein. Der Gummihammer allgemein gehört grundsätzlich zu den leichtesten Hämmern.

Grund dafür ist natürlich das verwendete Material, der Kopf besteht aus einer Hartgummimischung, der Stiel ist aus Kunststoff und hat einen verstärkten Griff. Die verwendeten Materialien führen zu dem relativ geringen Gesamtgewicht, wenngleich es auch andere deutlich größere und schwere Gummihammermodelle gibt.

Bei der Gummihärte unterscheiden sich einige Gummihammermodelle, beim BGS technic „1965“ Gummihammer ist die Mischung realtiv weich. Der BGS technic „1965“ Gummihammer ist jedoch durchaus als Durchschnittsmodell zu betrachten und allein vom Gewicht und den Maßen her für den Hobbyheimwerker völlig ausreichend.

Extra-Ausstattung und -Funktionen

Der BGS technic „1965“ Gummihammer bietet relativ wenig Extra-Ausstattungen, jedoch sind diese bei einem solchen Hammertyp auch nicht notwendig. Wie bereits aufgezeigt, wird auf eine Ummantelung des Griffs zur Schlagdämpfung verzichtet, dies macht auch Sinn, da mit einem so vergleichsweise leichten Hammer, auch nur relativ leichte Schläge möglich sind.

Ebenso sind eine angeraute Schlagfläche, ein magnetischer Nagelhalter, eine Klaue zum Nagelziehen und ein passender Koffer beim BGS technic „1965“ Gummihammer nicht vorhanden, aber ebenso nicht notwendig.  Denn bei einem Hammer mit Gummikopf kommt es letztlich vor allem auf die saubere Bearbeitung des Materials an.

Für das Anwenden des Hammers spielen die genannten Zusatzfunktionen einfach keine Rolle, und der BGS technic „1965“ Gummihammer ist aufgrund seiner Maße äußerst einfach zu verstauen.

Kundenbewertungen

Aktuell wird der BGS technic „1965“ Gummihammer von 68 % aller Rezensenten als positiv, also mit 4-5 Sternen, bewertet. Dabei fallen folgende Aspekte bei den positiven Bewertungen vor allem ins Auge:

  • Robuster und handlicher Gummihammer
  • Langlebigkeit
  • Keine Beschädigungen auf bearbeiteten Materialien
  • Saubere Materialverarbeitung

Besonders hervorzuheben ist die Robustheit des BGS technic „1965“ Gummihammers, und die Tatsache, dass er auf den bearbeiteten Materialien keinerlei Beschädigungen und Rückständehinterlässt. Denn genau das ist der eigentliche Mehrwert den sich der Anwender von einem Gummihammer im Vergleich zu einem Hammer mit Stahlkopf verspricht. Das bearbeitete Material soll keinen Schaden nehmen.

Allerdings bewerten aktuell auch rund 26 % der Rezensenten den Gummihammer mit nur 1-2 Sternen. Die häufigsten Kritikpunkte waren dabei zusammengefasst:

  • Gummikopf hat sich komplett vom Stiel gelöst
  • Verschmorter Geruch beim Schlagen
  • Gummikopf ist zu weich
  • Für anspruchsvolle Arbeiten nicht geeignet

Relativ viele Rezensenten berichteten, dass bereits nach wenigen Stunden Gebrauch sich der Gummikopf vom Hammerstiel löste. Dies mindert natürlich die Qualität des Hammers deutlich, allerdings muss man unterscheiden, welche Arbeit man mit dem Gummihammer erledigen will.

Löst sich der Hammer bereits bei relativ geringer Kraftausübung, kann es sich um einen Produktionsfehler handeln und man sollte sich an den Hersteller wenden, um das Produkt umzutauschen.

Allerdings kann eine deutliche Beschädigung beziehungsweise ein loslösen des Hammerkopfes auch durch eine zu hohe Belastung entstehen. Dann solltest du lieber zu einem etwas teureren, größeren Gummihammer mit einer härteren Gummimischung greifen.

Andere Kritikpunkte, wie der etwas verschmorte Geruch beim Gebrauch des BGS technic „1965“ Gummihammers sind wohl auch recht natürlich, wenn Gummi auf harte Materialien trifft und nicht wirklich als echter Nachteil des Produktes zu sehen.

“FAQ”

Kann man mit dem Hammer problemlos Standardlaminat in der Wohnung verlegen?

Ja, hierfür ist dieser Hammer absolut ausreichend, es ist problemlos möglich damit in einer 90 m² großen Wohnung Laminat zu verlegen.

Befindet sich am Ende des Griffs ein Loch für eine Schnur?

Nein, ein Loch am Ende des Griffs ist nicht vorhanden.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Hammer kaufst

Für welche Arbeit brauche ich den Hammer?

Wie bereits deutlich geworden ist, gibt es für jedes Einsatzgebiet verschiedene Hämmer. Vor dem Kauf ist es daher sehr wichtig zu wissen, was du mit dem Hammer bearbeiten willst.

Möchtest du gelegentlich zu Hause ein Bild aufhängen und willst dazu einen Nagel in die Wand schlagen, dann bestellst du dir am besten einen kleinen Schlosserhammer mit geringem Hammerkopfgewicht.

Der Schlosserhammer ist wohl der bekannteste Hammer, Sein Design ist relativ einfach, trotz allem können mit ihm alle nötigen Aufgaben im Haushalt erledigt werden.

Der Schlosserhammer ist wohl der bekannteste Hammer, Sein Design ist relativ einfach, trotz allem können mit ihm alle nötigen Aufgaben im Haushalt erledigt werden.

Der kleine Ingenieurhammer ist der vielseitigste aller Hammerarten, du kannst ihn für viele kleine Hammereinsätze nutzen, auch um die Nägel im Dielenboden fest zu klopfen. Ebenso vielfältig einsetzbar ist der Fäustel, der allerdings aufgrund des größeren Gewichts und Schlagfläche eher für gröbere Arbeiten geeignet ist.

Für Erweiterungsarbeiten am Haus oder in der Wochenendlaube, bei denen Steine zum Einsatz kommen, brauchst du einen Maurerhammer, mit ihm lassen sich Steine vergleichsweise leicht in Formen schlagen. Am besten beim Hammerkauf auf einen ergonomischen Griff und Gummi-Ummantelung achten, denn dieser schlägt sehr präzise und schont gleichzeitig dein Handgelenk.

Obi RatgeberDer Hammer

Ein guter und robuster Hammer ist nahezu überall einsetzbar. Es sollte darauf geachtet werden, dass der Hammer perfekt ausbalanciert ist, um das Handgelenk zu schonen und den Nutzer eine angenehme Nutzung ermöglicht. Zudem muss der Stiehl mit dem Hammerkopf gut verbunden sein. Der Stiehl kann aus vielen Materialen bestehen. Der typische Griff besteht meistens aus Holz. Dieses Holz kann aus Eschen- bishin zum Hickoryholz gefertigt werden.

(Quelle: obi.at)

Bevor am Haus etwas Neues gebaut werden kann, musst du manchmal erst etwas Altes einreißen. Dazu nutzt du am besten den Vorschlaghammer, der dank seines großen und schweren Hammerkopfes die nötige Kraft zum Einreißen einer Wand hat. Wenn du einen Vorschlaghammer kaufen möchtest, empfiehlt sich ein langer Stiel, denn dieser lässt kräftige Schläge zu.

Für feinere Arbeiten nimmst du den Gummihammer, der nur relativ leichte Schläge zu lässt und somit ein Brechen oder Splittern des Materials verhindert. Geeignet ist ein kleiner Gummihammer beispielsweise für das Versenken der Zeltheringe. Willst du allerdings ein Baumhaus bauen, dann nimmst du den Latthammer mit Stahlrohr-Griff und Gummi-Ummantelung, der für jegliche Holzarbeiten bestens geeignet ist.

Bei schweren Arbeiten, falls du beispielsweise Asphalt aufreißen willst, ist dann sogar ein mechanisch betriebener Hammer sinnvoll, im vorliegenden Fall ein Abbruchhammer. Ein anderes, in ähnlichen Bereichen eingesetztes Gerät ist der Drucklufthammer, auch Presslufthammer genannt.

Diese Hämmer gibt es im Gegensatz zum Abbruchhammer in vielen verschiedenen, großen und kleinen Ausführungen. Somit schaffst du dir für eher kleinere Arbeiten an Stein, Beton oder vergleichbaren Materialen, am besten einen Presslufthammer an.

Hammer trifft den Nagel auf den Kopf

Der Hammer gilt als Symbol für Stärke und Aktivität. Als das typische Handwerkszeugs der Schmiede, die Eisen verformen können, wird ihm aber zugleich auch eine machtvolle, Furcht einflößende Aura beigeordnet. (Foto: Grieslightnin / pixabay.com)

Wie oft brauche ich den Hammer?

Ebenso ist es interessant zu wissen, wie oft und auch wie intensiv du den Hammer nutzen wirst. Denn vorm allem bei häufiger und intensiver Nutzung ist ein gutes Gefühl bei der Hammernutzung wichtig.

Das gute Gefühl ist hier meist vom Griff des Hammers abhängig. Für Arbeiten bei denen vor allem das Gefühl mit dem Hammer gefragt ist, ist ein Holzgriff empfehlenswerter als ein Kunststoffgriff.

So solltest du etwa bei Arbeiten mit dem Vorschlaghammer einen Holzgriff bevorzugen, dieser dämpft zwar nicht so gut wie ein Kunststoffgriff, gibt dem Anwender dafür aber auch besser Rückmeldung, ob er an der richtigen Stelle schlägt.

Außerdem spielt die Häufigkeit der Nutzung natürlich auch eine wichtige Rolle, bei der Frage, ob du dir einen teuren Profihammer zulegen solltest, oder ob ein kleiner Schlosserhammer zum Heimwerken doch ausreicht.

Aus welchem Material soll mein Hammer bestehen und welches Gewicht soll mein Hammer haben?

Grundsätzlich gilt, verschiedene Hämmer brauchen verschiedene Materialen und haben somit auch unterschiedliche Gewichte.

Für den Griff stehen hier unter anderem Holz, Kunststoff oder Aluminium zur Auswahl. Für besondere Anforderungen wird auch Stahl verwendet, bei der robustesten Ausführung bestehen Stiel und Kopf dabei aus einem Stück. Bei einem Holzgriff hat man wohl das beste Gefühl, allerdings dämpft das Holz die Schläge nicht so gut wie etwa Kunststoff oder Aluminium.

Bei der Stahlvariante, hast du den Vorteil der großen Robustheit des Hammers, allerdings steigt auch die Masse des Hammers am Stiel, dort wo das Gewicht eigentlich keinen positiven Effekt auf die Schlagkraft hat. Außerdem gibt es die Möglichkeit einen Griff mit Leder oder Gummi zu ummanteln, um etwa Schweiß besser aufzusaugen, zusätzlich wird dadurch die Dämpfwirkung erhöht.

Sollte dein Hammergriff doch unerwartet einmal brechen, findest du im folgenden Video eine praktische Anleitung, wie du den Griff des Hammer wieder mit einem Holzstiel erneuern kannst.

Der Kopf des Hammer ist in den meisten Fällen aus selektiv gehärtetem Stahl hergestellt. Für die Vielzahl an Arbeiten ist ein Stahlkopf auf jeden Fall die richtige Wahl, lediglich für feinere Sachen sollte auf Gummi- oder Kunststoffköpfe zurückgegriffen werden.

Außerdem gilt, je schwerer der Hammerkopf, desto länger sollte auch der Stiel sein. Dies ist wichtig, um sicherzustellen, dass du kräftig schlagen kannst, aber gleichzeitig auch dein Handgelenk schonst. Wer nur ein paar Nägel in die Wand schlagen will, dem reicht ein 200 g leichter Schlosserhammer, ein Schmid aber braucht einen stabilen Vorschlaghammer, der dann circa 5 kg wiegen sollte.

Wo kann ich einen Hammer kaufen?

Einen Hammer kannst du so sowohl in Fachmärkten, als auch in jedem Baumarkt kaufen. Auch steigt der Internetvertrieb von Hämmern in den letzten Jahren immer weiter an. Denn in der Regel sind die Vergleichsmöglichkeiten über das Internet deutlich besser und auch die Preise sind meist etwas geringer als im Baumarkt.

Unseren Recherchen nach werden die meisten Hämmer im Internet über folgende Shops verkauft:

  • Amazon
  • Ebay
  • Hornbach
  • OBI
  • Hagebau

Alle Hämmer, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit Links zu diesen Shops versehen, so kannst du gleich zuschlagen, wenn du dich für ein Produkt entschieden hast.

Was kostet ein Hammer?

Die Preisspanne für Hämmer ist sehr groß, es gibt sie in vielen Preisklassen.

Der einfach 100 g leichter Schlosserhammer mit Holzstiel ist schon für 3-4 Euro erhältlich, auch den kleinen Gummihammer kannst du bereits für 6 Euro erwerben. Mit der Größe und dem Gewicht des Hammer steigt dann meist auch der Preis, so musst du für einen Fäustel schon mit mindesten 10 Euro Gegenwert rechnen.

Latthammer und Maurerhammer sind ebenfalls ab 10 Euro aufwärts erhältlich, allerdings gibt es hier auch schon teurere Produkte für 30 Euro und mehr. Produkte komplett aus Stahl gehören ebenfalls zu dieser Kategorie. Der Vorschlaghammer schlägt dann aufgrund des höheren Gewichts schon mit mindestens 20 Euro zu Buche, ein 5 kg schwerer Vorschlaghammer kostet circa 30 Euro.

Möchtest du dir gar einen Pressluft- oder Abrisshammer zulegen, musst du mit einem dreistelligen Eurobetrag rechnen. Gebrauchte Geräte kosten um die 100 Euro, für neue Geräte wird allerdings deutlich mehr fällig, Hightech Abbruchhämmer in neuem Zustand kosten auch über 1000 Euro. Allerdings besteht hier auch, vor allem in großen Städten, die Möglichkeit, diese Geräte gegen eine kleine Gebühr zu mieten.

Typ Preis
100 g Schlosserhammer ca. 3-4 Euro
Gummihammer ab ca. 5 Euro
Fäustel ab ca. 10 Euro
Latthammer, Maurerhammer ab ca. 10 Euro
Vorschlaghammer ab ca. 20 Euro
Abrisshammer gebraucht ab ca. 100 Euro

Entscheidung: Welche Arten von Hämmern gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwei Arten von Hämmern unterscheiden:

  • Manuell betätigte Hämmer
  • Maschinell betätigte Hämmer

Zudem gibt es viele weitere Unterarten von Hammerformen, die sich je nach Anwendungsbereich in ihrem Aufbau und ihrer Funktion unterscheiden. Meistens wird ein Hammer im Bereich der Fertigung eingesetzt, oftmals zum Zerschlagen, Einschlagen oder zum Formen von Gegenständen.

Es gibt aber auch Sonderfälle, wie den Richterhammer oder den Auktionshammer, hier dient der Hammer rein zur akustischen Wahrnehmung in öffentlichen Bereichen, seine Verwendung ist somit eher symbolisch.

In der Regel besteht ein Hammer aus einem Kopf und einem Stiel, der Hammerkopf besteht zumeist wiederum aus einer Bahn und einer Finne. Die Bahn bezeichnet hier die Schlagfläche des Hammers, die Finne ist der meist keilförmig zulaufende Teil des Hammerkopfs. Je nach Hammerart können sich jedoch Bahn, Finne und auch der Stiel des Hammers stark unterscheiden.

Im Folgenden stellen wir dir nun die beiden oben genannten Hammerarten sowie ihre wichtigsten Unterarten vor und stellen zudem ihre Vor-und Nachteile übersichtlich dar.

Was sind die wichtigsten Arten der manuell betätigten Hämmer und was sind ihre Vorteile und Nachteile?

Manuell betätigte Hämmer orientieren sich meist relativ stark am klassischen Aufbau eines Hammers, bei allen Hämmern dieser Art ist ein menschlicher Kraft- beziehungsweise Energieaufwand bei der Verwendung nötig.

Nun stellen wir dir sechs wichtige manuell betätigte Hämmer vor:

Der Schlosserhammer

Dieser Hammer ist der am weitesten verbreitete Hammertyp in Deutschland und wird auch Ingenieurhammer genannt. Er hat eine quadratische Bahn und eine abgerundete Finne quer zum Stiel. Das Gewicht liegt zwischen 50 g und 2 kg. Schlosserhämmer haben meist Holzstiele aus Esche oder Hickory. Manchmal werden diese durch Stielschutzhülsen geschützt. Es gibt aber auch Stiele aus Kunststoff oder Stahl.

Der Fäustel

Der Fäustel wird meist als Schlagwerkzeug benutzt und vielfältig eingesetzt, er besitzt zwei quadratische Bahnen. Er wird häufig in Verbindung mit einer handgeführten Meißel genutzt, er wiegt generell zwischen 1 und 1,5 kg.

Der Latthammer

Er wird auch Zimmermannshammer genannt und kommt im Holzbau zum Einsatz und besitzt neben einer Schlagfläche eine unsymmetrische Klaue zum Herausziehen von Nägeln. Dadurch unterscheidet er sich am meisten von den anderen Hammerarten.

Der Gummihammer

Dieser ist ein Hammer mit einem dicken Kopf aus Hartgummi, meist in Zylinderform. Der Kopf ist in einen Holzgriff eingekeilt. Mit einem Gummihammer werden vor allem empfindlichen Bauteile, wie etwa Türschlösser festgeschlagen, um sie möglichst nicht zu beschädigen.

Der Vorschlaghammer

Diese Hammerart besteht aus einem langen Stiel und einem schweren Hammerkopf mit einer quadratischen Bahn. Wegen seines vergleichsweise großen Gewichts von 5 kg und mehr wird der Vorschlaghammer vor allem für grobe Arbeiten genutzt und muss beidhändig geführt werden. Eingesetzt wird dieser Hammer vor allem beim Schmieden.

Der Maurerhammer

Der Maurerhammer ist ein sehr spezieller Hammer, mit dem Steine formgerecht geschlagen werden können. Dies geschieht mit der scharfen, waagerechten Kante an der hinteren Seite des Hammerkopfes. Wie der Name bereits sagt, wird er meist von der Berufsgruppe der Maurer eingesetzt. Die Schlagkraft eines Maurerhammers ist groß, er wiegt in der Regel circa 600 g oder mehr.

Nun haben wir dir einige wichtige Handhammerarten vorgestellt und fassen abschließend ihre Vor- und Nachteile zusammen:

Vorteile
  • viele verschiedene Hämmer für verschiedene Arbeiten
  • relativ geringer Preis
Nachteile
  • eigener Kraftaufwand nötig
  • teilweise große Kraftwirkung, dadurch Verletzungsgefahr

Wie funktionieren maschinell betätigte Hämmer und welche Vorteile und Nachteile bieten sie?

Mit der Industrialisierung erfand der Mensch auch Maschinen, die dieselbe Funktion eines Handhammers nachvollziehen, jedoch keinen beziehungsweise keinen großen menschlichen Kraftaufwand mehr erfordern.

Im Weiteren legen wir dir zwei wichtige maschinell betätigte Hammerarten dar.

Der Abbruchhammer

Er ist ein elektrisch oder durch einen Verbrennungsmotor angetriebenes Werkzeug, der meist zum Aufreißen und Abbrechen von Baukonstruktionen verwendet wird.

Häufig kommt er auch für Stemmarbeiten an Asphaltdecken zum Einsatz, ein Meißel zermürbt den zu bearbeitenden Werkstoff hierbei durch Schläge. Der Abbruchhammer ist relativ schwer und ist daher vor allem senkrecht und beidhändig zu bedienen.

Der Drucklufthammer

Der Drucklufthammer kommt in ähnlichen Bereichen wie der Abbruchhammer zum Einsatz, vor allem jedoch im Baugewerbe. Er funktioniert, indem ein Kolben durch Luft angetrieben einen Impuls auf ein Werkzeug, den Meißel, überträgt.

Die Druckluft wird durch einen motorgetriebenen Kompressor erzeugt und dem Hammer über einen Verbindungsschlauch zugeführt. Diese Presslufthämmer gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen, von leichten, einhändig geführten, bis zu beidhändig geführten Hämmern, die sogar an Baggern angebracht werden.

Vorteile
  • kein hoher Kraftaufwand nötig
  • deutlich schnelleres und effektiveres Arbeiten möglich
Nachteile
  • hoher Preis
  • weniger Flexibilität

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Hämmer vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Hämmer vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob ein bestimmtes Gerät zu dir passt oder nicht.

Es lassen sich diese fünf Kriterien zusammenfassen:

  • Hammerart und- typ
  • Allgemeine Produktionsqualität
  • Gewicht und Maße
  • Material des Hammers
  • Extra-Ausstattung und -Funktionen

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kauffaktoren auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Hammerart und -typ

Wie bereits erklärt, gibt es sehr viele verschiedene Hämmer für verschiedene Arbeiten, somit solltest du dir zuerst vor dem Kauf eines Hammers immer die Frage stellen, wofür du den Hammer überhaupt brauchst.

Wie bereits im oberen Teil dargelegt, gilt es für dich, als erstes zu entscheiden, ob ein manuell oder maschinell betätigter Hammer besser zu dir passt. Hier kommt es dann vor allem auf die schwere der Arbeit an, denn bei Abrissarbeiten im größeren Stil ist ein mechanischer Hammer allein wegen der geringen körperlichen Anstrengungen unverzichtbar.

Hast du dich für eine der beiden Hammerarten entschieden, gilt es nun in der jeweiligen Kategorie den besten zu dir passenden Hammertyp zu finden. Entscheidend ist dann vor allem, für welche Arbeit du den Hammer letztlich nutzen willst und ob du den Hammer für deinen Beruf brauchst oder nur in deiner Freizeit nutzt. Du kannst dich hier an den im Ratgeberteil dargelegten wichtigsten Hammertypen orientieren.

Die Wahl des richtigen Hammertyps ist sehr wichtig, nur wenn du hier die richtige Entscheidung triffst, wirst du später auch mit dem Hammer zufrieden sein.

In nachfolgender Tabelle haben wir dir nochmal zusammengefasst alle Hammerarten und Nutzen aufgelistet:

Hammerart Nutzungsbereich
Schlosserhammer Mit dem geringen Hammerkopfgewicht optimal für kleinere Arbeiten im Haushalt (z.B. Bilder anbringen).
Ingenieurhammer Der vielseitigste Hammer ist auch für kleine Hausarbeiten wie z.B. Nägel in den Dielenboden klopfen.
Fäustel Durch größeres Gewicht und Schlagfläche eher für grobe Arbeiten geeignet.
Maurerhammer Bei Arbeiten mit Steinen z.B. eine neue Mauer.
Vorschlaghammer Der große und schwere Hammerkopf kann Wände einreißen und ist optimal für Abriss- und Renovierungsarbeiten.
Gummihammer Schonende Schläge, ohne Splittern oder Brechen von z.B. Zeltheringen.
Latthammer Sehr stabil und für jegliche Holzarbeiten geeignet.
Abbruchhammer Mit dem mechanischen Hammer sind schwere Arbeiten wie z.B. Asphalt aufreißen möglich.
Drucklufthammer/Presslufthammer Mechanisch und in verschiedenen Ausführungen erhältlich, optimal auch für kleinere Arbeiten an Stein oder Beton.

Allgemeine Produktionsqualität

Beim Hammerkauf ist es aber ebenso wichtig, auf eine allgemeine gute Qualität des Hammers zu achten. Denn der Hammer, wie bereits bekannt, besteht aus einem Stiel und dem Hammerkopf. Beide Teile sind fest miteinander verbunden. Ist dies nicht der Fall, hast du einen Wurfhammer, womit du dich und andere Menschen verletzten könntest. Also ist das wichtigste Qualitätsmerkmal eines Hammers der feste Sitz des Hammerkopfs am Stiel.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Verarbeitung des Hammerkopfes. Der Kopf sollte frei von Rissen sein, denn dies zeigt schon vor dem ersten Einsatz, dass der Hammer nicht lange halten wird und schnell bricht. Wenn der Hammerkopf mitten im Schlag kaputtgeht, kann das sehr gefährlich für dich sein und du verletzt dich.

Willst du im Internet einen Hammer online kaufen, dann achte darauf, ob der Hammer DIN-Zertifiziert ist. DIN ist eine Industrienorm, die dir zeigt, ob der Hammer nach festgelegten Qualitätsmerkmalen produziert wurde. Ein Hammer mit DIN-Zeichen gewährleistet dir die beste Qualität.

Auch solltest du beim Kauf, falls möglich darauf achten, dass vor allem Holzstiele nicht verbogen sind oder Risse haben. Beim Kunststoffgriff solltest du auf eine saubere Materialverarbeitungachten.

Gewicht und Maße

Hast du dich nun für den richtigen Hammertyp entschieden und ist die allgemeine Produktqualität in Ordnung, solltest du nun darauf achten, wie schwer dein Hammer ist und wie groß er ist.

Natürlich gibt es hier bereits deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Hammertypen. Ein Vorschlagshammer ist in der Regel immer deutlich schwerer und größer als ein Ingenieurhammer, einfach wegen der unterschiedlichen Einsatzgebiete.

Da du dich aber bereits für den richtigen Hammertyp entschieden haben solltest, wird im Folgenden vor allem auf die Unterschiede innerhalb eines Hammertyps eingegangen.

Grundsätzlich ist die Dämpfungseigenschaft des Stiels sehr wichtig, damit dein Handgelenk geschont wird. Denn je höher die Schlagkraft, desto stärker wirkt sich die Kraft auch auf dein Handgelenk aus. Daher muss der Stiel in einem guten Verhältnis zum Hammerkopf stehen.

Ein schwerer und großer Hammerkopf erfordert einen langen Stiel. Denn je größer und schwerer der Hammerkopf, umso wichtiger ist der lange Stiel, damit du kräftig schlagen kannst, aber dein Handgelenk nicht schmerzt.

In den richtigen Hammer kann schon mal ein bisschen mehr Geld investiert werden.

Die richtige Stillänge spielt vor allem für den Schlag eine wichtige Rolle. Er sollte nicht zu kurz sein, damit ausgeholt werden kann und auch nicht zu lang, um präzise schlagen zu können.

Ob du dich dann im konkreten Fall für den 300 g schweren Schlosserhammer mit 20 cm Länge oder den Ingenieurhammer mit 700 g Gewicht und rund 30 cm Hammerlänge entscheidest, ist letztlich Geschmackssache.

Prinzipiell gilt zwar, dass für anspruchsvollere Arbeiten auch ein schwerer und analog dazu längerer Hammer gewählt werden sollte, aber es muss auch beachtet werden, ob man selbst mit dem Hammer gut zurechtkommt.

Denn je schwerer der Hammer, desto größer ist der einzusetzende Kraftaufwand, vor allem bei den per Hand zu führenden Hämmern, und damit steigt in der Regel auf das Verletzungsrisiko. Ebenso solltest du dich zum Schluss fragen, ob du für einen großen, schweren Hammer in deiner Werkstatt überhaupt genügend Platz hast.

Material des Hammers

Wichtig ist ebenso, dass dein Hammer aus dem für dich passenden Material gefertigt ist. Bei den manuell betätigten Hämmern gibt es Unterschiede beim Material vor allem zwischen Kopf und Stiel.

Der Kopf selbst ist in den meisten Fällen aus Stahl, dieser sollte selektiv gehärtet sein. Der Mittelteil ist dann relativ weich und zäh, die Schlagfläche (Bahn) dagegen ist relativ hart. Wäre der Stahl durchgehärtet, könnte der Hammer leichter zerspringen und hätte keinen guten Zug.

foco

Wusstest du, dass Hornbach mittels des Marketing-Coups des „Hornbach-Hammers“ ein großer Erfolg gelang?

Der Hornbach-Hammer wurde aus Panzerstahl gefertigt. Mit einem Werbespot zeigte Hornbach die Verwandlung eines russischen Transportpanzers in einem Hammer. Danke des Werbespots wurde die limitierte Auflage von 7000 Stück, welche 25€ (!) pro Hammer kostete, binnen kürzester Zeit verkauft.

Denn ein gänzlich harter Hammer prallt zurück, statt seine Energie auf die Trefferfläche abzugeben. Natürlich gibt es zwischen den Hammertypen aber auch Unterschiede, beim Gummihammer ist der Kopf logischerweise aus Gummi, innerhalb eines Hammertyps ist das Material des Hammerkopfes jedoch im Wesentlichen gleich.

Deutlich mehr Unterschiede, auch innerhalb eines Hammertyps gibt es hier beim Griffbeziehungsweise Stiel des Hammers. Grundsätzlich kann hier zwischen Holz, Kunststoff oder Stahlgewählt werden. Wenn vor allem das gute Gefühl und perfekte Kontrolle gefragt ist, solltest du zu einem Holzgrifftendieren, denn mit diesem gelingen am besten exakte und kraftmäßig gut abgestimmte Schläge.

So wird beispielsweise bei Vorschlaghämmern oft auf Holzgriffe gesetzt, meistens werden möglichst Arten mit hoher Elastizität und langen Fasern verwendet, da diese deutlich robuster als andere Baumarten sind. Ein Beispiel hierfür ist die Esche, als am robustesten gilt das amerikanische Hickoryholz.

Holz

Vorteile
  • „Gutes Gefühl“
  • Genaue Schläge
Nachteile
  • Kaum Dämpfung
  • Relativ schneller Verschleiß

Kunststoffgriffe haben dagegen im Wesentlichen zwei große Vorteile: Sie federn den Hammerschlag deutlich besser ab als ein Holzgriff und schonen damit die Gelenke des Anwenders und sind insgesamt deutlich haltbarer als ein Holzgriff.

Kunststoff / Glasfaser

Vorteile
  • Gute Federung
  • Sehr robust
Nachteile
  • Exakte Schläge schwieriger

Für den Profi gibt es auch Hämmer mit einem Stahlgriff, die in der Regel mit dem Kopf als ein Stück gefertigt werden. Zweifelsohne handelt es sich hierbei um die robustesten Hämmer, die wohl nahezu unkaputtbar sind.

Allerdings sind Stahlgriffe meist deutlich teurer als die anderen Materialien und auch schwerer, und am Griff bringt das Gewicht eines Hammers kaum einen Vorteil auf die erzeugte Kraft beim Hammerschlag. Beispielsweise Profi-Latthämmer werden meist mit Stahlgriffen gefertigt.

Stahl

Vorteile
  • Extrem robust und beständig
  • Höhere Schlagkraft möglich
Nachteile
  • Höheres Gewicht des Griff
  • Höherer Preis

Extra-Ausstattung und -Funktionen

Zum Abschluss deines Hammerkaufs solltest du auf die Extra-Ausstattung und -Funktionen deines Hammers achten.

Bei manuell betätigten Hämmer können das zum Beispiel Gummi- oder Lederummantelungen des Stiels sein, die den Komfort des Hammerbedieners steigern sollen. Gummihüllen sorgen hauptsächlich für eine bessere Dämpfung, Leder dagegen kann sogar auch Schweiß aufsaugen.

Auch verfügen einige Hämmer über einen magnetischen Nagelhalter, meist in Form einer Rille über der Schlagfläche des Hammers, dort wird ein Nagel magnetisch festgehalten, so dass er mit dem ersten Schlag exakt gesetzt werden kann.

Ein weiterer Aspekt ist die angeraute Schlagfläche eines Hammers, diese ist als Verbesserung der Funktion bei einigen Hammertypen wünschenswert, bei anderen aber auch ungeeignet. Vor allem bei Zimmermannshämmern beispielsweise sollte auf eine angeraute Schlagfläche geachtet werden, da diese das Abrutschen des Hammers beziehungsweise des Nagels beim Hammerschlag verhindert.

Aber gerade bei sehr einfachen Hammer kann auf solch eine angeraute Schlagfläche auch ohne Probleme verzichtet werden, bei einigen Arbeiten ist sie sogar hinderlich, so haben beispielsweise einige Latthämmer, die für Entschalungsarbeiten genutzt werden, eine glatte Schlagfläche.

Latthämmer eignen sich auch gut als Beispiel für die Zusatzfunktion des Nagelziehens, das die Klaueauf der anderen Seite der Schlagfläche ermöglicht. Ist diese Funktion in Verbindung mit deinem Hammer für dich wichtig, solltest du zu diesem Hammertyp greifen.

Als weitere Extra-Ausstattung solltest du vor allem bei maschinellen Hämmern auf passende Kofferachten, in denen das Gerät und sein Zubehör möglichst platzsparend und transportfreundlich verstaut werden können.

Weniger eine Extra-Ausrüstung, sondern bei den Hämmern viel mehr Geschmackssache, ist dann letztendlich die Farbe deines Hammers. Sollten jedoch bei zwei Objekten alle bisher aufgezeigten Eigenschaften nahezu identisch sein, kann sogar die Farbe als Kaufkriterium in Frage kommen.

Letztlich spielen Extra-Ausstattungen bei den meisten Hämmern keine sehr wichtige Rolle. Daher solltest du diesen Punkt in den meisten Fällen erst als letztes entscheidendes Kaufkriterium in Betracht ziehen.

In der folgenden Tabelle haben wir dir die Wichtigkeit der möglichen Zusatzfunktionen übersichtlich dargestellt:

Zusatzfunktion, Ausstattung Wichtigkeit
Ummantelung des Griffs nach Bedarf, Geschmackssache
Angeraute Schlagfläche in der Regel nur beim Latthammer wichtig
Magnetischer Nagelhalter nach Bedarf
Klaue zum Nagelziehen nach Bedarf
Passender Koffer schöne Extra-Ausstattung, vor allem bei maschinellen Hämmern

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Hammer

Wie lange gibt es bereits einen Hammer?

Die Urform des Hammers ist der in die Hand genommene Stein. Die Urmenschen bearbeiteten die Schlagsteine und verwendeten sie als Faustkeile über viele tausend Jahre.

foco

Wusstest du, dass der Hammer das älteste Werkzeug überhaupt ist?

Schon Menschenaffen nutzten Hämmer in ihrer ältesten Form. Das waren Steine. Später in der Bronzezeit wurde Steinhammer durch einen Metallkopf ersetzt und hat sich bis heute von seiner Form nur minimal verändert.

Die ersten Hämmer nach der heutigen Definition entstanden in der Jungsteinzeit mit der Entwicklung der Steinbeile, damals wurde der Hammer vor allem auch als Kriegsgerät genutzt. Auch die Herkunft des Wortes Hammer könnte aus dieser Zeit stammen, im Indogermanischen deutet die Vorsilbe Ham auf Stein oder Fels hin.

Die Schwierigkeit lag und liegt letztlich immer noch darin, Kopf und Stiel fest miteinander zu verbinden, somit entstanden Metallhämmer in der heutigen Form dann erst in der Bronzezeit mit dem Beginn der Metallverarbeitung.

Was steck physikalisch gesehen hinter den Wirkprinzipien eines Hammers?

Letztendlich beruht die Wirkung des Hammers auf simpler Physik.

Die Wucht des Aufpralls steigt proportional zum Gewicht, aber im Quadrat zur Geschwindigkeit. Der Stiel erlaubt es, den Kopf enorm zu beschleunigen, so kann selbst ein leichter Schlag schon beachtlich wirken. Beim Hammerschlag nach unten unterstützt zudem die Schwerkraft die Wucht des Schlages.

Für möglichst effiziente Übertragung von Impuls und Energie ist es günstig, die Hammermasse an dem zu treibenden Teil, wie etwa einen Nagel, Körner, Stemmeisen oder Meißel, anzupassen. Um Material direkt zu bearbeiten, zu glätten, verformen, z. B. Treiben und Schmieden, oder auch zerstörend zu trennen oder zu zerkleinern, wird eine passende Kopfform von recht flach über kugelig bis spitz benötigt.

Gibt es einen Hammer speziell für Linkshänder?

Ja, es gibt durchaus auch extra für Linkshänder produzierte Hämmer.

Jedoch ist es letztlich individuell Geschmacks- und Gefühlssache, ob Linkshänder tatsächlich auch solche extra angefertigten Modelle zurückgreifen sollten.

Wer schon immer gut mit einem normalen Hammer arbeitet, wird mit einem Linkshänderhammer wohl zunächst nicht wirklich gut zurechtkommen und kann sich den Aufpreis für das seltene Objekt sparen.

Denn nicht viele Anbieter bieten solche speziellen Hämmer für Linkshänder überhaupt an. Diese Tatsache unterstützt außerdem die Annahme, dass solche speziellen Hammer für Linkshänder wohl auch keine große Erleichterung für jene bieten.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.madehow.com/Volume-4/Hammer.html

[2] http://selbermachen.de/werkzeuge/drinnen/handwerkzeuge/hammer-arten-im-ueberblick-formen-und-einsatzgebiete

[3] http://www.haushaltstipps.net/lockeren-hammer-reparieren/

Bildnachweise:

74654148 – ©kitch/123RF

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Peter Mönch
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