Glasschneider
Zuletzt aktualisiert: 10. Februar 2020

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Der Glasschneider ist für Hobbybastler ebenso wichtig wie für den erfahrenen Handwerker. Denn Glas ist ein äußerst beliebtes und günstiges Baumaterial. Um die perfekten Ergebnisse bei Glasarbeiten herauszuholen, sollte beim Glasschneider alles passen: Die passende Spitze für dein Lieblingsmaterial. Der perfekte Schnitt für mehr Qualität. Der richtige Griff für die einfache Handhabung. Schneide so kinderleicht Flaschen, gerade Kanten, Kreise oder runde Formen. Der richtige Glasschneider, kombiniert mit der korrekten Handhabung, wird zum Allrounder in der Werkzeugkiste.

Mit unserem großen Glasschneider Test 2020 möchten wir dir dabei helfen, den passenden Glasschneider für dich zu finden. Wir haben handgeführte Glasschneider mit Diamantspitze und Rädchenspitze für dich verglichen und die jeweiligen Vor-und Nachteile aufgelistet. Das soll dir deine Kaufentscheidung vereinfachen.




Das Wichtige in Kürze

  • Die Bezeichnung “Glasschneider” entspricht diesem nicht optimal. Der Glasschneider schneidet Glas nicht, sondern ritzt die Oberfläche an. An der Schnittkante wird das Glas dann gebrochen.
  • Herkömmliche handgeführte Glasschneider sind der Diamantglasschneider oder der Rädchenglasschneider. Heutzutage wird der Rädchenschneider bevorzugt verwendet.
  • Um bessere Schnitte zu erzielen, sollte stets Öl beim Glasschneiden verwendet werden. Dieses kann manuell aufgetragen werden oder durch den Glasschneider selbst.

Glasschneider Test: Favoriten der Redaktion

Der Glasschneider mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis

Der Mannesmann Golden Cut M60010 ist ein solider Rädchenglasschneider. Der Griff besteht aus Holz. Er eignet sich ideal zum Schneiden von Glas, Spiegeln und Fliesen. Der Rädchenscheider wird inklusive 6 Rädchen geliefert. Empfohlen wird der Rädchenscheider für eine Glasdicke von 2-8mm.

Der günstige Preis ist für die Schnittqualität hervorragend. Die Vielzahl der mitgelieferten Klingen machen den Mannesmann Golden Cut insbesondere für ungeübte Käufer attraktiv. So kannst du bei stumpfer Klinge einfach eine weitere herbei drehen.

Der beste Allrounder unter den Glasschneidern

Der Bohle AG 410.0 Silberschnitt Glasschneider ist ein Rädchenglascheider. Er wird mit einem Hartmetallrädchen geliefert. Der Griff besteht aus Kunststoff. Er eignet sich ideal zum Schneiden von Glas, Spiegeln und Fliesen. Empfohlen wird der Rädchenscheider für eine Glasdicke von 3-8mm. Der Scheidwinkel beträgt 135 Grad.

Der Originale Silberschnitt der Marke Bohle ist ungeschlagen der meistverkaufte Glasschneider . Er zeichnet sich durch die hohe Qualität der Klinge aus, wodurch er außerordentlich robust und langlebig auftritt. Auch dickeres und hartes Glas kann problemlos mit ihm geschnitten werden. Der Glasschneider ist für Hobby- sowie Profiglasschneider empfehlenswert.

Der beste all-inklusive Glasschneider

Der GOBEST Öl-Glassschneider ist ein Rädchenglasschneider. Er wird mit einem Hartmetallschneidrad geliefert. Der Griff besteht aus Metall. Im Griff ist eine Pipette inbegriffen. Durch das automatische Öldosiersystem ist der Glasschneider selbstschmierend. Er eignet sich ideal zum Schneiden von Glas, Spiegeln und Fliesen.

Der Ölglasschneider ist nicht nur im Preis unschlagbar. Er ist durch seine automatisches Dosiersystem sehr praktisch in der Handhabung. Insbesondere für Anfänger ist er deswegen eine Kaufempfehlung.

Der beste filigrane Glasschneider

Der Toolstar Glasschneider ist ein Diamantglasschneider. Er wird mit einer Diamantspitze geliefert. Der Griff besteht aus Holz. Er eignet sich insbesondere zum Schneiden von sehr dünnem filigranem Glas. Die empfohlene Glasdicke ist 2-6mm.

Sehr feine Glasarbeiten können mit diesem Glasschneider erledigt werden. Neben Glasarbeiten können auch Mineralien und Diamanten mit dem Cutter bearbeitet werden. Er empfiehlt sich für fortgeschrittene Bastler.

Der beste Flaschenglasschneider

Der Kalawen Glasschneider für Flaschen ist ein besonders stabiler Glasschneider, der speziell für das Schneiden von Flaschen entwickelt wurde. Die Klinge besteht aus robustem Metallstahl .Im Lieferumfang enthalten sind zwei Schleifpapiere, sechs Gummiringe, ein Locher, ein Paar Handschuhe und eine Bürste.

Dank des Fünfradsystems ist das Schneiden der Flaschen besonders glatt möglich. Außerdem kann die Flasche flexible auf dem Schneider positioniert werden, wodurch kreativeres Arbeiten ermöglicht wird. Die Kaufempfehlung gilt für Kunden, die speziell mit Glasflaschen arbeiten möchten.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Glasschneider kaufst

Wie funktioniert ein Glasschneider

Hingegen der Erwartungen schneidet der Glasschneider Glas nicht durch. Das Glas wird an der Oberfläche lediglich angeritzt. Danach kann das Glas gebrochen werden.

Physikalisch erklärt: durch das Anritzen wird die Oberflächenspannung des Glases zerstört. Dadurch entstehen mikroskopisch kleine, in die Tiefe gehende Risse. Die Risse sind mit Glasstaub gefüllt, wodurch eine Spannung im Glas aufgebaut wird.

An der Oberfläche kann deswegen entlang der Schnittkante, Fissur genannt, das Glas durch wenig Kraft gebrochen werden. Je schneller das Glas nach dem Anritzen gebrochen wird desto besser. Die vorhandene Spannung wird mit der Zeit automatisch abgebaut. Die Fissur erkaltet.

Auch ein mehrmaliges Anritzen erschwert das Brechen. Dadurch entstehen mehr Risse und die Spannung wird verteilt. Unsaubere Kanten können entstehen. Die Gefahr für kleine Splitter erhöht sich. Oder aber das Glas bricht komplett an der falschen Stelle.

Wie ist ein Glasschneider aufgebaut

Klassische handgeführte Glasschneider sind herkömmlich in drei Teilen aufgebaut: dem Schneidewerkzeug, dem Schneidekopf und dem Griff.

Als Schneidewerkzeug dienen speziell geschliffene Diamanten oder Rädchen aus Hartmetall oder Stahl.

Glasschneider -1

Der klassische Rädchenschneider.
(Bildquelle: pixabay.com / thephilippena)

Der Schneidekopf trägt das Schneidewerkzeug. Je nach Modell ist er fest oder drehbar. Als Verbindungsstück zwischen Schneidewerkzeug und Griff dient er außerdem zur Kraftübertragen zwischen Beiden. Bei speziellen Ölglasschneidern leitet der Schneidekopf zudem das Öl aus dem Griff über einen Docht hin zum Rädchen.

Der Griff besteht je nach Modell aus unterschiedlichen Materialien. Gängige Angebote bestehen aus Holz, Metall und Kunststoff. Durch die Griffform wird die Schnittführung beeinflusst. Bei ölgeführten Glasschneidern sitzt der Öltank zudem im Griff.

Was kostet ein Glasschneider

Die Anschaffung eines Glasschneiders ist relativ kostengünstig möglich. Die Kosten variieren je nach Art und Modell. Für den Hobby-Gebrauch reicht ein Modell der Preisklasse zwischen 5 und 10 Euro. Professionelle Glasschneider werden im Preissegment ab 10 Euro angeboten. Ab einem Investment von 20 Euro bekommt man einen soliden Ölglasschneider. Benötigst du einen Spezial-Glasschneider, um dickeres Glas oder Fliesen zu schneiden, belaufen sich die Kosten auf 30- 40 Euro.

Der Begriff Silberschnitt wird dir bei der Suche nach dem richtigen Glasschneider immer wieder begegnen. Im Original ist Silberschnitt eine seit 1936 eingetragene Marke der Firma Bohle. Noch heute ist der Hersteller mit seinen hochwertigen Rädchenschneider Marktführer.

Der Begriff Silberschnitt wird von anderen Anbietern als Zusatzbeschreibung verwendet. Darauf sollte beim Kauf geachtet werden.

Wo kann man einen Glasschneider kaufen

Alle handelsüblichen Gllasschneider können im Baumarkt erworben werden. Dort können Sie ihrem neuen Glasschneider direkt ausprobieren. So finden Sie schnell heraus, welche Griffart am Besten zu Ihnen passt. Dort finden Sie außerdem Zubehör wie das richtige Öl und weiteres passendes Handwerkszeug.

Sie können ihren Glasschneider aber auch bequem im Online Shop eines Baumarkts bestellen. Oder Sie profitieren von den günstigen Preisen und der großen Auswahl verschiedener Anbieter im Internet.

Bei unserer Recherche sind vor allem die folgenden Online Anbieter hervorgestochen:

  • amazon.de
  • obi.de
  • ebay.de
  • toom.de
  • hornbach.de

Gibt es Alternativen zum Glasschneider?

Du hast dich gegen den Kauf eines Glasscheiders entschieden? Dann hast du verschiedene Möglichkeiten. Wäge ab, wie oft du den Glasschneider nutzen möchtest. Lohnt sich eine Fahrt in den Baumarkt oder die Anschaffung eines Glasschneiders.

In jedem Baumarkt gibt es einen Zuschnittservice. Diverse Baumärkte bietet auch den Zuschnitt von Glas an. Im Vorfeld solltest du dich bei deinem Baumarkt jedoch erkundigen, ob tatsächlich ein Glasschneider im Service angeboten wird.

Für spezielle Projekte lohnt es sich eventuell über den Gang zu einem professionellen Glasschneider nachzudenken. Online findest du außerdem eine Auswahl an Anbietern, die dir massgeschnittenes Glas anfertigt und nach Hause liefert.

Entscheidung: Welche Arten von Glasschneider gibt es und welcher ist der richtige für dich?

Für jedes Projekt gibt es den passenden Glasschneider. Bei handgeführten Glasschneider hast du die Auswahl zwischen

  • Diamantglasschneider
  • Rädchenglasschneider

Der Unterschied ist dabei an der Spitze erkennbar. Diese besteht entweder aus einer Diamantspitze oder einer Rädchenspitze.

Eine spezielle Art des handgeführten Glasschneiders ist der Ölglasschneider. Hierbei ist ein kleiner Öltank im Griff integriert. Somit wird beim Scheiden automatisch Öl abgegeben. Der Schneidvorgang wird dadurch vereinfacht.

Die Vor- und Nachteile beider Arten richten sich vorallem nach der Glasdicke und dem Gebrauchszweck.

Diamantglasschneider

Der Diamant als Schneidewerkzeug hat eine 500 Jahre alte Tradition. Der Diamant an der Spitze ist fest montiert. Er eignet sich insbesondere für empfindliche Materialien, da beim Ritzen kaum Druck ausgeübt werden muss. Auch hohle Gegenstände können gut geschnitten werden. Ein Schneideöl wird nicht benötigt. Die Glasdicke bestimmt dabei die Breite der benötigten Diamantenspitze. Für unterschiedliche Glasdicken werden unterschiedliche Glasschneider benötigt.

Mit dem Diamantschneider kann gut rund und direkt an einer Schablone geschnitten werden. Das Schneiden erfordert jedoch Übung. Für Ungeübte kann es problematisch sein, den richtigen Scheidwinkel einzuhalten. Der empfindliche Diamant kann dabei beschädigt werden, was zu einem Neukauf führt.

Vorteile
  • Gut für empfindliches Glas
  • Für Rundschnitte und Schablonen geeignet
  • Für hohle Gegenstände geeignet
Nachteile
  • Empfindlich
  • teuer
  • nicht für Anfänger geeignet

Rädchenglasschneider

Der Rädchenschneider ist seit dem 19. Jahrhundert auf dem Markt. Heutzutage wird er als gängigste Art verkauft. Die Spitze aus einem drehend Rädchen aus Hartmetall oder Stahl ist robust. Dadurch ist er besonders für Ungeübte und Hobbybastler empfehlenswert.

Durch verschiedene Schneidwinkel können verschiedene Glasdicken geschnitten werden. Hierbei ist nicht der Haltewinkel gemeint, sondern der Winkel, in dem die Flanken des Schneiderädchens zusammenlaufen.

Du musst den Glasschneider nicht einstellen. Der Schneidwinkel ist vom Hersteller bereits voreingestellt. Achte als vor dem Kauf auf das richtige Winkelmaß.Die Rädchenspitze ist sehr robust, sodass auch mit mehr Druck gearbeitet werden kann. Je dicker das Glas, mit desto mehr Druck muss gearbeitet werden.

Wenn vom Händler nicht anders angegeben, sind die folgenden Schneidwinkel für die jeweiligen Glasdicken geeignet

Glasdicke Schneidwinkel
2 bis 3 mm 120 Grad
3 bis 4 mm 127 Grad
4 bis 6 mm 135 Grad
6 bis 8mm 140 Grad
8 bis 10 mm 145 Grad
10 bis 12 mm 150 Grad
12 bis 15 mm 155 Grad
15 bis 19 mm 155 bis 158 Grad
bis 25 mm 158 bis 160 Grad

Nicht nur Glas kann man mit dem Rädchenschneider problemlos geschnitten werden. Er eignet sich auch für das Schneiden von Spiegeln, Fliesen und Keramik.

Einige Händler bieten den Glasschneider inklusive sechs Schneidrädchen an. Im Falle eines stumpfen Rädchens kann ein dieses sofort ersetzt werden. Dadurch ist diese Variante sehr preiswert.

Vorteile
  • Für verschiedene Materialien geeignet
  • robust
  • preiswert
Nachteile
  • Nicht für fragiles Glas geeignet
  • Nicht für hohle Gefäße geeignet
  • Glas muss schnell gebrochen werden

Der Rädchenschneider eignet sich nicht Gutfür fragiles Glas oder hohle Gefäße, da mit Druck gearbeitet werden muss, um eine Fissur zu erwirken. Die Fissur erkaltet zudem relativ schnell. Deswegen muss das Glas nach dem Anritzen schnell gebrochen werden.

Weitere Typen von Glasschneidern

Neben den handgeführten Glasschneidern gibt es noch weitere Arten, de je nach Glasarbeit in Fragen kommen. In den nachfolgenden Abschnitten möchten wir diese kurz vorstellen.

Der Flaschenglasschneider

Flaschenschneider sind speziell darauf abgestimmt, Glasflaschen zu zerschneiden. Er besteht aus einer Schneidvorrichtung aus Metall. Auch bei diesem Flaschenschneider sollte das Glas nur einmal angeritzt werden. Durch wechselnde Hitze- und Kälteeinwirkungen mit Wasser an der Fissur wird das Glas gebrochen.

Dieses Werkzeug eignet sich besonders zum Basteln. Alte Weinflaschen lassen sich so beispielsweise zu Lampen umgestalten. Herkömmlich sind die Flaschenschneider für verschiedene Flaschengrößen ausgelegt.

Glasrundschneider

Der Schneidekopf ist beim Glasrundschneider an einer Stange befestigt. Die Stange wiederum an einem Saugknopf. Der Saugnapf wird an der Scheibe befestigt und der Glasschneider wie ein Zirkel verwendet. Die Handhabung bedarf Übung. Insbesondere bei dem Heraustrennen des Glases ist Vorsicht geboten. Empfohlen wird hierbei die Arbeit mit einem Gummihammer.

Elektrischer Glasschneider

Dickes Glas wie beispielsweise Fensterglas lässt sich am besten mit einem elektrischen Glasschneider schneiden. Auch Fliesen können mit einem solchen geschnitten werden. Elektrische Glasschneider gibt es ebenso als Akkugeräte. Für Arbeiten mit feinem Glas wie Tiffanyglas sind elektrische Glaschneider nicht geeignet. Außerdem sind nur gerade Schnitte möglich.

Für alle Glasschneider gilt: Übung macht den Meister. Teste die Handhabung mit ein paar Übungsstücken, bevor du mit deinem Projekt beginnst.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Glasschneider vergleichen und bewerten

Im Folgenden werden wir dir zeigen, anhand welcher Merkmale du dich zwischen den vielen möglichen Glasschneider entscheiden kannst.

Die Kriterien, mit deren Hilfe du die Glasschneider vergleichen kannst, umfassen:

Die folgenden Abschnitte werden dir eine Erklärung zu den Kaufkriterien liefern. Die Kriterien beschränken sich nicht nur auf den Glasschneider selbst. Wichtig ist auch, die Form und Beschaffenheit des zu verarbeitenden Materials genau zu betrachten.

Glastyp und Stärke

Vor dem Kauf eines Glaschneiders solltest du wissen, welchen Glastyp du schneiden möchtest. Denn Glas ist nicht gleich Glas. Insbesondere die Glasstärke ist hier entscheidend. Glas wird handelsüblich in den Stärken zwischen 2-25mm angeboten.

Möchtest du filigrane Arbeiten mit Tiffanyglas verrichten? Dann empfiehlt sich der Diamantglaschneider. Ebenso gut können damit beispielsweise dünne Vasen geschnitten werden, da der Diamantschneider weniger Druck beim Arbeiten benötigt.

Dickeres Glas lässt sich einfacher mit einem Rädchenschneider bearbeiten. Außerdem können dabei auch andere Materialien geschnitten werden. Möchtest du einen Spiegel schneiden oder Fliesen? Dann solltest du den Rädchenglasscheider bevorzugen.

Glasform

Vor dem Kauf eines Glasschneiders ist es auch wichtig zu wissen, welche Form du später schneiden willst.

Möchtest du gerade Schnitte schneiden oder entlang einer Schablone? Für einfache Arbeiten mit geraden Schnitten ist ein Rädchenschneider vollkommen ausreichend. Planst du kreativere Arbeiten mit Glas solltest du über einen Diamantglasschneider nachdenken. Möchtest du einen Kreis ausschneiden empfiehlt sich ein Rundschneider.

Schnittqualität

Die Schnittqualität ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig. In erster Linie ist eine gute Verarbeitung des Glasschneiders wichtig. Dabei ist darauf zu achten, dass die Spitze gut verarbeitet ist und fest in dem Kopf sitzt.

Auch die Handhabung beeinflusst die Schnittqualität. Außerdem ist die Qualität der Schneidspitze massgeblich an der Schnittqualität beteiligt. Beachte beim Kauf des Glasschneiders auch die Qualität deines Glases. Je höher die Glasqualität desto wichtiger sollte die Schnittqualität sein.

Griff

Der Griff ist immens für die Schnittqualität verantwortlich. Zum einen werden verschiedene Formen angeboten, die Schnittführung beeinflussen. Je nach Griffform kann der Glasschneider mit dem Bleistiftgriff, Faustgriff oder aber mit dem Griff zwischen Zeige- und Mittelfinger geführt werden. Jeder (Hobby-)Handwerker muss für sich seine persönliche Griffform herausfinden.

Auch das Material der Griffe unterscheidet sich. Am häufigsten werden Griffe aus Holz oder Metall angeboten. Das Material beeinflusst, wie der Schneider in der Hand liegt.

Außerdem kannst du einige Griffe als Brechkante verwenden. Bei Ölschneider wird diese Funktion ausgeschlossen. Die Griffe sind durch die Zusatzfunktion weniger stabil.

Schneideöl

Beim Glasschneiden solltest du Öl verwenden. Das Öl verringert die Reibung und verhindert zudem Splitter. Als praktisch Zusatzfunktion werden Glasschneider mit integriertem Öltank angeboten. Dabei wird stetig Öl an die Spitze angegeben.

Da das Öl auch manuell dazugegeben werden kann, sollte die Funktion nicht maßgeblich die Kaufentscheidung beeinflussen.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Glasschneider

Wie benutze ich einen Glasschneider richtig

Vorsicht Glas!

Trage Handschuhe – Trage eine Schutzbrille – Trage langärmelige Kleidung

  1. Vorbereitung des Arbeitsplatzes: Als ersten Arbeitsschritt solltest du deinen Arbeitsplatz vorbereiten. Stelle eine saubere Arbeitsfläche zur Verfügung. Reinige außerdem das Glas mit einem Glasreiniger. Platziere dann das Glas auf dem sauberen ebenen Untergrund
  2. Vorbereitung des Arbeitsmaterials: Danach markierst du die Schnittstelle mit wasserfesten Stift markieren. Stelle je nach Glasdicke den richtigen Schnittwinkel ein. Tauche vor dem Schneiden die Rädchenspitze in Schneideöl. Solltest du einen Ölglasschneider benutzen, überspringe diesen Schritt bitte.
  3. Glas schneiden: Halte den Glasschneider senkrecht. Du kannst den Schneider über das Glas nach hinten ziehen oder nach vorne schieben. Übe dabei genug Druck aus, damit die Fissur entsteht. Der Druck sollte bei circa 3Kg liegen. Übst du zu viel Druck aus, wird die Fissur unsauber und das Glas kann beim Bruch splittern. Belasse es bei einem Schnitt. Wiederhole den Schnitt auch nicht bei ungenügendem Ergebnis. Es entstehen weitere Risse wodurch das Brechen des Glas erschwert wird
  4. Glas brechen: Lege einen festen, langen Gegenstand unter das Glas. Dazu nützt zum Beispiel ein Stück Holz. Übe Druck von oben aus, um das Glas zu brechen. Warte mit dem brechen nicht zu lange, da die Fissur sonst wieder erhärtet.
  5. Nachbereitung: Zur Nachbereitung der Kante kannst du ein sehr feines Schleifpapier benutzen.

Wenn du dir noch immer unsicher bist, wie du den Glasschneider richtig verwendest, könnte dich folgendes Video interessieren.

Welches Öl ist empfehlenswert

Beim Glasschneiden unterstützt Scheideflüssigkeit die Rissbildung im Glas. Im Notfall könnte Wasser verwendet werden. Scheideöl ist jedoch insbesondere zu empfehlen. Das Glas lässt sich einfacher brechen und das Werkzeug wird zudem geschont.

Synthetische Öle eignen sich am Besten. Fahrrad- oder Motoröle eignen sich dabei ebenso wie spezielles Glasschneideöl oder Petroleum.

Ideen zum Basteln mit einem Glasschneider

Ein neues Hobby gefällig? Bastel doch mal wieder!

Glas in verschieden Formen und Farben eignet sich hervorragend zum Basteln. So kann zum Beispiel mit einem Glasschneider ein Windspiel aus Flaschen gezaubert werden.

Du bist bereits geübt im Arbeiten mit Glas? Dann heb dein Hobby auf das nächste Level und trau dich, mit Tiffanyglas zu arbeiten. Oder begib dich auf die Suche nach einem Workshop.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] https://de.wikihow.com/Glas-schneiden

[2] https://selbermachen.de/tools-tipps/material/glas-richtig-bearbeiten

[3] https://praxistipps.focus.de/eine-glasflasche-schneiden-diese-varianten-gibts_51350

Bildquelle: Somchit/ 123rf.com

Warum kannst du mir vertrauen?

Peter ist gelernter Maurer und hat viele Jahre in verschiedenen Betrieben gearbeitet. Er besitzt eine Hobby-Werkstatt zuhause und werkelt in seiner Freizeit an verschiedenen Do-it-yourself-Projekten. Er kennt sich bestens mit Inneneinrichtung und Werkzeugen aus.