Zuletzt aktualisiert: 16. Oktober 2020

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In der Holzverarbeitung nimmt die Fräsmaschine eine besondere Stellung unter den elektronischen Werkzeugen ein. Meist ist sie nicht die erste Anschaffung. Aber kaum in der Werkstatt angekommen, wird sie durch ihr breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten unersetzlich. Ob Möbelbau, Modellbau oder Verzierungen die Fräsmaschine ist dein Favorit für die Umsetzung.

Mit unserem Fräsmaschinen-Test 2020 wollen wir dich bei der Auswahl deiner Fräsmaschine unterstützen. Der Fokus liegt klar auf mechanischen Fräsmaschinen. Zum jetzigen Zeiten bieten mechanische Fräsmaschinen für Heimwerker eine größere Bandbreite an Verwendungsmöglichkeiten als computergesteuerte CNC Fräsmaschinen.




Das Wichtigste in Kürze

  • Die Fräsmaschine ist eine sinnvolle Investition für Holzprojekte. Durch ihre zahlreichen Einsatzbereiche vereinfacht und erweiterte die Fräsmaschine deine Möglichkeiten.
  • Die Drehzahl und die Stabilität sind zentrale Eigenschaften. Die Watt-Leistung der Fräsmaschine ist für Heimwerker zweitrangig.
  • Liegt dein Hauptaugenmerk auf der Holzverarbeitung und nicht ausschließlich auf der Verzierung, so ist die computergesteuerte CNC Fräse zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Option.

Fräsmaschinen Test: Favoriten der Redaktion

Das Sortiment an Fräsmaschinen ist beeindruckend. Um dir deine Suche zu erleichtern, stellen wir dir unsere drei Favoriten näher vor:

Die beste Allround Fräsmaschine

Die Bosch Oberfräse POF 1400 ACE Fräsmaschine wird in einem stabilen Koffer geliefert und enthält neben der Fräse auch einen Absaugadapter, einen Gabelschlüssel, eine Kopierhülse, einen Nutfräser, einen Parallelanschlag, einen Zentrierstift sowie drei Spannzangen. Mit 1400 Watt zählt dieses Gerät zu den kraftvollen Einsteigermodellen.

Käufer schätzen die Spindelarretierung, die ein schnelles und unkompliziertes Wechseln der Fräse ermöglicht. Die Constant Electronic Technologie stellt sicher, dass die Drehzahl konstant bleibt, wenn die Fräsmaschine stark gefordert wird. Mit einer Frästiefeneinstellung von bis zu 0,1 Millimeter kannst du selbst feine Vertiefungen präzise umsetzen. Ob Profi oder Einsteiger, beide Kundensegmente kommen hier auf ihre Rechnung.

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Die beste Fräsmaschine für Budgetbewusste

Die Einhell Oberfräse TC-RO 1155 E enthält eine Zirkelspitze, einen Parallelanschlag sowie Kopierhülse. Mit 1100 Watt gilt die Maschine als leistungsstark. Sie verfügt ebenfalls über einen Staubsaugeradapter. Fräsen sind im Lieferumfang nicht enthalten.

Käufer nehmen einen höheren Geräuschpegel war. Auch das Gewicht ist etwas schwerer. Jedoch stimmt das Endergebnis: Die Fräsmaschine leistet solide Arbeit für Hobbyhandwerker.

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Die beste Luxus-Fräsmaschine für Anspruchsvolle

Die Fräsmaschine Makita RT0700CX2J hat die Besonderheit, dass sie zwei Geräte kombiniert: eine Oberfräse als auch einen Trimmer zum Abrunden von Kanten. Im Gegensatz zur Fräsmaschine bedienst du den Trimmer mit einer Hand. Um diese beiden Anwendungsbereiche zu verbinden wird das Gerät mit drei auswechselbaren Bodenplatten geliefert.

Mit 1,8 kg ist diese Fräsmaschine extrem leicht und daher gut zu führen. Die Leistung von 710 Watt ist eher auf dem unteren Ende, doch gemäß Käufern absolut ausreichend. Die Fräsmaschine von Makita RT0700CX2J punktet durch ihren vielseitigen Einsatzbereich und das stets gute Fräsergebnis.

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Kauf- und Bewertungskriterien für Fräsmaschinen

Bei der Anschaffung einer Fräsmaschine lohnt es sich vorab einige Gedanken zu den wichtigsten Einflussfaktoren zu machen. So ist es dir schon im Vorfeld möglich festzustellen, wo dein Fokus liegt. Wir haben hier für dich die wichtigsten Kriterien zusammengefasst:

In den folgenden Abschnitten gehen wir im Detail auf die zentralen Elemente ein:

Drehzahl

Die Drehzahl misst die Schnittgeschwindigkeit deiner Fräsmaschine. Wenn die Geschwindigkeit zu klein ist, kann es zu Rückschlägen kommen.

Wenn die Drehzahl zu hoch ist, erhöht sich die Hitze und das Material stumpft schneller ab.

Der Durchmesser der Fräse hat ebenfalls einen Einfluss auf die Schnittgeschwindigkeit. Größere Fräsen dürfen daher niemals mit maximaler Drehzahl gebraucht werden.

Holzart Durchmesser des Fräsers in mm Skala Zahl Umdrehungszahl pro Minute
Hartholz (Buche, Eiche) 4-10 5-6 24’600-28’000
12-20 3-5 17800-21200
22-40 1-2 11’000-14’400
Weichhölzer (Fichte, Kiefer) 4-10 5-6 24’600-28’000
12-20 3-6 17’800-28’000
22-40 1-3 11’000-17’800
Spanplatten(OBS, Mehrschichtplatten) 4-10 3-6 17’800-28’000
12-20 2-4 14’400-21’200
22-40 1-3 11’000-17’800

Für dein reibungsloses Arbeiten mit deiner Fräsmaschine ist es ratsam, dass die Drehzahl stufenlos eingestellt werden kann. Das erleichtert den Arbeitsablauf.

Tiefe

Mit dem Tiefenstopp wird festgelegt, wie weit du deine Fräse absenken kannst. Du stellst somit die maximale Tiefe ein. Liegt dein Augenmerk auf detailgetreuem Arbeiten, lohnt sich eine Fräsmaschine mit einer Feineinstellung.

Wirf einen Blick auf die maximale Frästiefe, die Fräsmaschine deiner Wahl ausweist. Ein Wert unter 55mm kann zu Einschränkungen bei deinen Projekten führen.

Stabilität

Wenn es darum geht, ruhig und kontinuierlich zu arbeiten, sind einige Faktoren zu berücksichtigen.

  • Griffe: Mit Gummi überzogene Griffe liegen besser in der Hand. Es ist wichtig, dass du auch bei schweißtreibenden und langen Arbeiten die Fräse gut führen kannst.
  • Bedienung von Schaltern: Je mehr Schalter du direkt von den Griffen aus mit dem Daumen bedienen kannst, desto einfacher ist der Arbeitsschritt. Überprüfe, ob du den Ein/Ausschalter sowie den Spannhebel von den Griffen aus erreichen kannst.
  • Hubsäulen: Die Hubsäulen, die von einem Gummimantel geschützt sind, dienen zum Absenken der Fräse ins Holz. Ziel ist es, dass sich die Hubsäulen fließend und einfach bewegen lassen. Mit der Zeit lässt die Beweglichkeit nach. Die Pflege der Fräse ist hier ein wichtiger Punkt.
  • Grundplatte: Die perfekt ebene Grundplatte aus Kunststoff ist eine Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Fräsen. Wenn du eine neue Fräsmaschine kaufst, sollte es hier keine Probleme geben. Erwägst du eine gebrauchte Fräsmaschine zu kaufen, wirf einen Blick darauf. Grundplatten können nachgekauft werden.

Stabilität geht auch Hand in Hand mit Sicherheit. Deswegen ist dies ein sehr wichtiges Kriterium, um dich selber vor Verletzungen zu schützen.

Leistung

Mehr Watt, mehr Power, mehr Leistung. Das stimmt zwar grundsätzlich auch für Fräsmaschinen, doch es ist wichtig hier zu bedenken, dass mit größerer Wattleistung auch das Gewicht der Fräsmaschine zunimmt.

Leitung der Fräsmaschine Gewicht
710 Watt cirka 1,8 kg
1400 Watt cirka 3.5 kg
1600 Watt cirka 5,8 kg

Ein schwereres Gerät beeinflusst die Handhabung und macht Arbeitsabläufe komplizierter.

[su_pullquote align=’right’ ] Je mehr Watt, desto schwerer das Gerät [/su_pullquote]

Fräsmaschinen mit einer Leistung von 700 bis 1400 Watt reichen für den Hobby-Heimwerker durchaus aus.

Die höhere Wattleistung schlägt sich auch im Preis nieder. Es zahlt sich aus im Vorfeld genau zu überlegen, für welche Tätigkeiten und wie oft du die Fräse in die Hand nehmen wirst.

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Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du eine Fräsmaschine kaufst

Um bestens auf deinen Einstieg ins Arbeiten mit der Fräsmaschine vorbereitet zu sein, sprechen wir in unserem Ratgeber die wichtigsten Fragen an.

Was ist das Besondere an einer Fräsmaschine und welche Vorteile bietet sie?

Bist du ein motivierter Hobby-Heimwerker, der gerne selbst im Haus Holzarbeiten erledigt? Dann darf in deiner Ausstattung eine Fräsmaschine nicht fehlen. Die Fräsmaschine ist äußert flexibel in ihren Einsätzen und kommt so immer wieder bei ganz unterschiedlichen Projekten zu tragen.

Das Repertoire einer Fräsmaschine reicht weit über abgerundete Kanten hinaus. Nuten und Verzierungen werden mit Fräsmaschine geschaffen.

Fräsmaschine

Die Fräsmaschine erleichtert das Holzoberflächen (Bildquelle: Sailer / unsplash).

Einige Aufgaben könnten von anderen Werkzeugen übernommen werden. Du wirst jedoch die Fräsmaschine bald vorziehen, da sie stabiler in der Hand liegt und präziser arbeitet.

Welche Arten von Fräsmaschinen gibt es?

Grob gesehen werden Fräsmaschinen nach ihrer Betreibungsart in mechanischen und numerischen Fräsmaschinen unterteilt:

Mechanische Fräsmaschinen

Diese sind die gängigen Fräsmaschinen, die von Hand gesteuert werden. Der Vorreiter ist die Oberfräse, die eine klassische Allround-Fräsmaschine ist. Spezialmaschinen mit eingeschränkten Einsatzmöglichkeiten ergänzen das Sortiment.

Vorteile
  • Kurze Einarbeitungszeit
  • Preiswert
Nachteile
  • Komplexitität pro Arbeitsschritt begrenzt
  • Manueller Einsatz
  • Zeitaufwendiger

Wenn du dir etwas Zeit zur Eingewöhnung zugestehst, ist es dir möglich nach kurzer Zeit Holzarbeitsprojekt mit deiner Fräsmaschine erfolgreich umzusetzen. Der Investitionsrahmen hält sich in Grenzen.

Numerische Fräsmaschinen

Unter numerischen Fräsmaschinen versteht man solche Fräsmaschinen, die von einem Computer gesteuert werden. CNC – Computerized Numerical Control – Fräsmaschinen ist ein weiterer Fachbegriff, der dieses Segment beschreibt.

Diese Art von Fräsmaschinen, wird durch einen Computer gesteuert, nicht von Hand. Das Computerprogramm steuert den Ablauf des Fräsvorgangs. Deine Aufgabe ist es, den Computer zu progammieren.

Vorteile
  • Extrem präzise Verarbeitung
  • Kein manueller Kraftaufwand
  • Schneller Arbeitsprozess
Nachteile
  • Preiswerte Modelle nur im Verzierungssegment
  • Interesse am Programmieren erforderlich
  • Kostspieliger

Aufgrund der teuren Anschaffungskosten und des nötigen Fachwissen waren bis vor kurzem diese Maschinen der Industrie vorbehalten. In letzter Zeit sind CNC Fräsmaschinen als Bausatz zu erschwinglicheren Preisen aufgekommen.

Diese Fräsmaschinen bieten Gravur- und Verzierungsoptionen, jedoch nicht die Bandbreite an klassischen Holzverarbeitungsmöglichkeiten.

Für wen sind Fräsmaschinen geeignet?

Durch das reiche Spektrum an Anwendungsbereichen spricht die Fräsmachine viele Kundenschichten an. Die Segmente unterscheiden sich nicht im Schwierigkeitsgrad. In jedem Feld gibt es einfachere und anspruchsvoller Projekte.

Fräsmaschine

Mit der Fräsmaschine werden Kanten abgerundet und Formen geschaffen. (Bildquelle: Belitskiy / unsplash)

Anbei stellen wir dir die häufigsten Einsatzfelder vor:

  • Möbelbau: Bist du ein engagierter Heimwerker, dann darf eine Fräsmaschine in deiner Werkstatt nicht fehlen. Wenn du selbst Möbel herstellst, ist es dir mit der Fräsmaschine möglich die Kanten abzurunden und das Holz mit Nuten zu versehen. Deine Werke werden gleichmäßiger und präziser.
  • Modellbau: Ein Modellbauer greift gern auf seine Fräsmaschine zurück um kleine Teile abzurunden und so das perfekte Zusammenspiel der Teile zu ermöglichen. Das trifft für Flugzeugmodelle aus Holz zu aber auch für Architekturmodelle.
  • Holzspielzeug: Als Hobbyhandwerker kannst du mit der Fräsmaschine an Holzspielzeugprojekte heranmachen. Schienen für die Murmelbahn oder eine kleine Werkbank für den Nachwuchs – es gibt viele Möglichkeiten.
  • Gravuren/Verzierungen: Die Fräsmaschine wird auch gerne für Verzierungen und Gravuren herangezogen. So kann ein Holzschild mit Dekoration versehen werden oder auch ein Bildrahmen mit einer feinen Struktur ergänzt werden.

Überlege dir vor dem Kauf, wofür du deine Maschine verwenden möchtest. Dies spielt bei der Auswahl eine wichtige Rolle.

Was kostet eine Fräsmaschine?

Die Preise für Fräsmaschinen sind sehr unterschiedlich. Die Leistung, die Verarbeitung der Fräsmaschine sowie das Zubehör sind für die weite Spanne an Preisen verantwortlich. Im obersten Segment befinden sich Fräsmaschinen, die bereits im professionellen Schreinerbetrieben eingesetzt werden können.

Segment Preisspanne
Einsteiger-Fräsmaschinen bis 100 Euro
Fräsmaschinen für engagierte Heimwerker 100 bis 300 Euro
Professionelle Fräsmaschinen ab 300 Euro

Diese Preisübersicht bezieht sich auf mechanische Fräsmaschinen. CNC Fräsmaschine sind ab 200 Euro erhältlich.

Wo kann ich eine Fräsmaschine kaufen?

In Baumärkten findest du eine gute Auswahl an Fräsmaschinen. Auf deiner Suche nach einem guten Preis, wirf einen Blick auf diese Seiten:

  • Amazon.de
  • Ebay.de
  • Hornbach.de
  • Obi.de

Welche Alternativen gibt es zu einer Fräsmaschine?

Was die Fräsmaschine so beliebt macht, ist ihre Vielfalt in den Anwendungsmöglichkeiten. Einen Ersatz auf allen Ebenen zu finden, ist nicht möglich. Durchaus gibt es Alternativen zu einzelnen Bereichen:

  • Hobel: Der gute, alte Hobel ist der Vorgänger der Fräsmaschine. Stehst du gern zu später Stunde für dein Lieblingsholzprojekt im Keller und möchtest lieber nicht die Familie aufwecken, dann ist der Hobel eine gute Option. Mit etwas mehr Arbeitsaufwand dafür deutlich leiser kommst du hier auch zum Ziel.
  • Bohrer: Befindet sich in deiner Werkstatt bereits ein Bohrer, ist das natürlich die erste Wahl für Bohrlöcher, die auch von einer Fräsmaschine erstellt werden könnten. Der Unterschied liegt hier in der präzisen Umsetzung. Da hat die Fräsmaschine die Nase vorne.
  • Laser: Liegt dein Hauptaugenmerk auf Gravuren und Verzierung, ist das Arbeiten mit dem Laser eine Überlegung wert.
  • Frästisch: Beim Arbeiten mit kleinen Holzteilen, stößt die Fräsmaschine an ihre Grenzen. Kleine Holzteile sind schwer zu fixieren. Spielt Platz keine Rolle, so ist der Frästisch einen überlegenswerte Alternative. Es ist eine Werkbank mit integrierter Fräse. Das ermöglicht ein gutes Führen von kleinen Objekten um die Fräse herum.

Es kommt auf deine Bedürfnisse an, ob eine dieser Alternativen besser für dich geeignet ist, als die Fräsemaschine.

Was versteht man bei einer Fräsmaschine unter dem Vorschub?

Unter Vorschub versteht man die Richtung, in die du die Fräsmaschine beim Arbeiten bewegst. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder mit man führt die Fräsmaschine mit der Laufrichtung (Gleichlauffräsen) der Fräse oder gegen die Laufrichtung der Fräse (Gegenlauffräsen).

Gegenlauffräsen ist Richtung deiner Wahl. Hier wirken die Fliehkräfte der Fräsmaschine so, dass das Werkzeug an die Holzkante herangezogen wird. Dies macht die Bedienung stabiler.

[su_pullquote align=’right’ ] Gegenlauffräsen ist sicherer. [/su_pullquote]

Stehst du eher am Anfang deiner Fräskarriere, raten wir dir vor der Methode des Gleichlaufs bei deinen ersten Projekten ab. Fräsmaschinen im Gleichlauf zu verwenden, gilt als gefährlich.

Es kommt häufiger zu „Rückschlägen“. Erfahrene Handwerker verwenden diese Methode, da sie die aufrissfreie Fräsung schätzen.
Auch beim Vorschob ist die richtige Geschwindigkeit zentral:

Bewegst du die Fräse zu langsam, entsteht eventuell Brandspuren durch die entstandene Hitze.

Außerdem überhitzt die Fräse und wird schneller stumpf. Mit etwas Übung hast du den Dreh schnell raus.

Welches Zubehör zu einer Fräsmaschine macht Sinn für einen Hobbyhandwerker?

Mit dem Kauf deiner Fräsmaschine bist du für den ersten Einsatz grundsätzlich ausreichend ausgestattet. Es gibt jedoch einige Möglichkeiten, dir das Arbeiten mit der Fräsmaschine leichter und angenehmer zu gestalten:

Fräser: Die Fräse oder Fräskopf ist das Kernstück deiner Fräsmaschine. Bevor du spontan zugreifst, solltest überlegen, welche Projekte du in Angriff nehmen möchtest.

Für den Start bist du gut ausgerüstet mit einem Nutfräser, einem Bündigfräser (Anlaufkugellager oben), zwei Radiusfräser (einem großen und einem kleinen) sowie einem Scheibennutfräser.

Generell gibt es Fräser aus zwei unterschiedlichen Materialien: Hochleistungs-Schnellstahl (HSS) und Hartmetall (HM). HSS Fräsen sind eher für Weichhölzer geeignet, das sie schneller erhitzen und stumpf werden.

Dafür sind sie in der Anschaffung kostengünstiger als Hartmetall-Fräsen. Der Vorteil von Hartmetall-Fräsen ist, dass du sie auch für Kunststoffprojekte anwenden kannst.

Führungsschiene: Dieses Extra verleiht deiner Arbeit mehr Stabilität und hilft dir vollkommen gerade zu arbeiten. Kommt es auf Präzision an, ist diese Anschaffung sehr sinnvoll.

Mundschutz: Sicherheit geht vor. Ein Mundschutz ist eine kleine Anschaffung mit großem Effekt. Er bewahrt sich davor den feinen Holzstaub einzuatmen.

Antirutschmatte: Dieses Zubehör erleichtert dir die Arbeit mit der Fräsmaschine. Liegt das Holz stabil und fest auf der Antirutschmatte, kannst du unbesorgt mit der Fräsmaschine loslegen.

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Bildquelle: Andrey Armyagov / 123rf

Warum kannst du mir vertrauen?

Peter ist gelernter Maurer und hat viele Jahre in verschiedenen Betrieben gearbeitet. Er besitzt eine Hobby-Werkstatt zuhause und werkelt in seiner Freizeit an verschiedenen Do-it-yourself-Projekten. Er kennt sich bestens mit Inneneinrichtung und Werkzeugen aus.