Willkommen bei unserem großen Feuchtigkeitsmesser Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Feuchtigkeitsmesser. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Feuchtigkeitsmesser zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Feuchtigkeitsmesser kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit Feuchtigkeitsmessern oder sogenannten Hygrometern kannst du die Feuchtigkeit in Baumaterialien beziehungsweise in der Luft messen.
  • Es gibt unterschiedliche Arten von Feuchtigkeitsmesser, welche sich in Ihrer Anwendung unterscheiden. Hygrometer sind sowohl in analoger als auch digitaler Form erhältlich. Digitale Hygrometer benötigen im Gegensatz zu analogen Batterien.
  • Der Preis für Feuchtigkeitsmessgeräte hängt von der Leistung des Geräts ab und dem Einsatzzweck. Meist sind digitale Geräte teurer als analoge.

Feuchtigkeitsmesser Test: Favoriten der Redaktion

Der beste digitale Feuchtigkeitsmesser

Das Modell eignet sich zur Bestimmung des Feuchtigkeitsgehalts in unterschiedlichen Materialien. Dabei weist es je nach Material einen anderen Messbereich auf. Über das LCD-Display lassen sich die jeweiligen Messwerte schnell und komfortabel ablesen.

Durch seine Form liegt dieser digitale Feuchtigkeitsmesser gut in der Hand. Suchst du nach einem präzisen und handlichen Hygrometer, ist dieser eine gute Wahl.

Der beste Feuchtigkeitsmesser für Raumklima

Das Messgerät ist somit sowohl für den Innen- als auch Außenbereich konzipiert und erfüllt mit seinem Messbereich die Kriterien in vollem Umfang. Die ThermoPro „TP50“ Wetterstation verfügt über einen Komfortzonen-Indikator.

Die Anbringung erfolgt entweder über eine Wandmontage oder du verwendest den integrierten Standfuß. Wenn du den Feuchtigkeitsmesser verwenden möchtest, um die Luftfeuchtigkeit eines Raums zu überwachen, ist dieses Gerät das richtige für dich.

Der beste professionelle Feuchtigkeitsmesser

Dieses Feuchtigkeitsmessgerät eignet sich für eine professionellere Verwendung. Es weist exakte und zuverlässige Messergebnisse auf. Durch seine handliche Form und das geringe Gewicht ist die Verwendung des Geräts äußerst einfach.

Dieses hochwertige und zuverlässige Hygrometer zeichnet sich durch seine präzisen Messungen aus und ist ideal für verschiedene Materialien und Einsatzbereiche geeignet. Suchst du nach einem professionellen Feuchtigkeitsmessgerät, wird dieses deine Anforderungen erfüllen.

Der beste analoge Feuchtigkeitsmesser

Der GardenMate Hygrometer ist ein Feuchtemessgerät in analoger Form. Der Feuchtigkeitsmesser ist mit Edelstahl umrahmt und verfügt über ein klassisches Ziffernblatt.

Die Anbringung erfolgt über eine Wandmontage. Dieses Feuchtemessgerät zeichnet sich durch seine zuverlässige Arbeitsweise aus. Wenn du ein analoges Hygrometer bevorzugst, ist dieses eine gute Wahl.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Feuchtigkeitsmesser kaufst

Was ist ein Feuchtigkeitsmesser und wozu braucht man ihn?

Wie der Name bereits verrät, misst ein Feuchtigkeitsmesser den Gehalt der Feuchtigkeit in der Luft oder an bestimmten Stellen in deiner Wohnung. Gerade mit dem Gebrauch von Bautrocknern, können diese Messgeräte sehr wichtig sein.

Die Luftfeuchtigkeit ist ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität in einem Raum. Sie nimmt Einfluss auf unsere Gesundheit, Haustiere, Pflanzen, Möbel und Wände.

Je nach Jahreszeit und den Gebrauch von Heizung und Klimaanlage kann sich die Luftfeuchtigkeit verändern. Dadurch ist es nicht einfach den Wert der Feuchtigkeit in der Luft optimal zu halten.

foco

Wusstest du, dass höhere Luftfeuchtigkeit zur Schimmelbildung führt?

Die Gefahr von Schimmel entsteht häufig im Winter. Da man die Fenster selten öffnet, erhöht sich die Feuchtigkeit in der Luft und so bildet sich Kondenswasser.

Aus diesem Grund macht es Sinn, einen Feuchtigkeitsmesser zu verwenden. Auf diese Weise hast du die Möglichkeit stets einen Überblick über die Luftfeuchtigkeit in verschiedenen Räumen zu haben.

Vor allem eignen sich Feuchtigkeitsmesser auch in der Verwendung von Bautrocknern und Luftentfeuchtern. So weißt du immer wie gründlich sie arbeiten und welcher Feuchtigkeitswert erreicht wurde.

Es existieren Feuchtigkeitsmessgeräte für unterschiedliche Anwendungen – überall für dort, wo auch Feuchtigkeit auftreten kann. Im Folgenden hast du die Möglichkeit, dich über die verschiedenen Modelle zu informieren.

Anzeige Luftfeuchtigkeit auf Gerät

Die Messung der Luftfeuchtigkeit gibt dir nicht nur die Möglichkeit diese in deinen Wohnräumen zu überwachen, sondern auch die Leistung von Bautrocknern oder Luftentfeuchtern zu überprüfen. (Foto: projekt_kaffeebar / pixabay.com)

Welche Typen von Feuchtigkeitsmessgeräten gibt es?

Es existieren unterschiedliche Varianten von Feuchtigkeitsmessern, welche sich alle für verschiedene Anwendungsmöglichkeiten eignen.

Feuchtigkeitsmesser unterscheiden sich in erster Linie in ihrem Anwendungsbereich. So gibt es Geräte, die speziell dafür gedacht sind, um die Feuchtigkeit in der Luft zu messen. Andere wiederum messen den Feuchtigkeitsgehalt in der Wand oder an anderen Stellen.

Art Anwendungsbereich
Thermohygrometer Allgemeine Luftfeuchtigkeit in einem Raum
Feuchteindikator Feuchtigkeitsgehalt an bestimmten Stellen, wie Wände, Holz, etc.
Psychrometer Ermittlung von Parametern in Luftfeuchtigkeit und Anwendung in der Meteorologie
Feuchtigkeitsmesser mit Mikrowellentechnik Messung an schwer zugänglichen Stellen mit einer Tiefe bis zu 30 cm
Pyrometer Bestimmung Materialfeuchte in/an Bauteilen, sowie meist professionelle Anwendung

Aus diesem Grund solltest du dir im Vorfeld bewusst sein, für welchen Zweck du deinen Feuchtigkeitsmesser verwenden möchtest. Des Weiteren sind auch Kombi-Geräte erhältlich, welche über mehrere Funktionen verfügen und sich so für verschiedene Anwendungen eignen.

Wo kann ich ein Feuchtigkeitsmessgerät kaufen?

Feuchtigkeitsmesser sind in nahezu jedem Baumarkt und im Fachhandel erhältlich. Allerdings findest du meist in Onlineshops die aktuellsten Angebote und die größte Auswahl.

Weiterhin hast du die Möglichkeit, Kundenbewertungen zu einzelnen Produkten abzurufen und dir offene Fragen beantworten zu lassen. Außerdem profitierst du von einem schnellen und unkomplizierten Versand, welcher oft auch kostenlos ist.

Im Fachhandel hingegen besteht die Möglichkeit, dass du dir verschiedene Modell direkt anschauen und dich zudem nochmal beraten lassen kannst. In folgenden Märkten solltest du auf der Suche nach einem passenden Feuchtigkeitsmesser fündig werden:

  • OBI
  • Hornbach
  • Bauhaus

Des Weiteren bieten folgende Onlineshops eine große Auswahl und aktuelle Angebote:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • Conrad

Die von uns vorgestellen Produkte sind jeweils auch mit einem Link zu einem Onlineshop versehen. So kannst du im Shop nochmal zusätzliche Informationen sammeln und schließlich auch direkt deine Kaufentscheidung treffen.

Was kostet ein Feuchtigkeitsmesser?

Wie bei allen möglichen Geräten, ist die Preisspanne auch bei Feuchtigkeitsmessgeräten recht hoch. Einsteigermodelle gibt es ab 17 Euro – Professionelle Geräte können bis zu 500 Euro und mehr kosten. Allerdings kosten gute und hochwertige Geräte selten über 100 Euro. Diese Modelle sind für die meisten Zwecke vollkommen ausreichend und liefern gute Ergebnisse.

Einfache Feuchtigkeitsmesser kosten unter 100€ und dienen ihren Zweck gut. Wenn man zusätzliche Funktionen wünscht, variiert der Preis entsprechend.

Solltest du allerdings ein Gerät für spezielle Anwendungen benötigen, so musst du mit einem höheren Anschaffungspreis rechnen. Solche Modelle eignen sich für die Messung an besonders schwer zugänglichen Stellen oder für eine besonders tiefe Messung.

Solltest du ein Gerät für diesen Zweck benötigen, musst du mit Kosten von circa 200 Euro rechnen. Je nach Technik und Qualität, kann dieser Preis noch deutlich höher ausfallen.

Entscheidung: Welche Arten von Feuchtigkeitsmesser gibt es und welche ist die richtige für dich?

Der Begriff Hygrometer kommt aus dem altgriechischen und setzt sich aus „hyrós“, dass so viel wie feucht bedeutet und „métron“ = Maß aus. Demnach handelt es sich hierbei um ein Gerät zur Messung der Luftfeuchtigkeit. Die relative Luftfeuchtigkeit bestimmt sich aus dem Anteil an Wasserdampf in der Umgebungsluft.

Seit über mehreren hundert Jahren beschäftigen sich Forscher und Experten bereits mit der Messung der Luftfeuchtigkeit und entwickeln Methoden und Verfahren um dies zu optimieren. Im Mittelalter diente das Bemessen der Luftfeuchtigkeit zum Beispiel der Wettervorhersage.

Was zeichnet ein analoges Hygrometer aus und welche Vorteile und Nachteile bietet es?

Ein analoges Gerät bietet dir den Vorteil, dass kein Strom verwendet werde muss. Jedoch müssen solche Geräte regelmäßig nachjustiert werden. Wie man dies macht findest du im Trivia Teil. Wenn du dein Gerät nicht richtig und vorallem nicht regelmäßig kalibierst, kann es schnell vorkommen, dass dein Gerät falsche Werte anzeigt.

Vorteile
  • Preisvorteil
  • Kein Strom notwendig
Nachteile
  • Regelmäßige Kalibrierung (mind. 2 x Jahr)
  • Darstellung ist schwieriger zu lesen
  • Ungenaue Werte (wenn nicht richtig kalibiert wird)

Dies über einen längeren Zeitraum könnte gravierende Folgen hervorrufen. Besonders für den Gebrauch in Terrarien ist ein gutes Raumklima sehr wichtig. Ein weiterer Nachteil liegt darin, dass die Darstellung bei analogen Geräten einwenig unangenehmer sein kann.

Was zeichnet ein digitales Hygrometer aus und welche Vorteile und Nachteile bietet es?

Digitale Geräte bieten dir neben den Feuchtigkeitswert auch weitere Zusatzfunktionen wie zum Beispiel Werte bezüglich dem Taupunkt oder einen Schimmelalarm. Außerdem ist hier das nachjustieren nicht nötig und auch die Werte sind meist präzisier.

Vorteile
  • Höchst- und Tiefstwerte mit manueller Rückstellung
  • Außensensoren
  • Kein Nachjustieren nötig
  • Darstellung ist einfacher
  • Präziser
Nachteile
  • Batterien notwendig

Die Darstellung ist bei digitalen Geräten bequemer, da auf den Displays große Zahlen dargestellt werden können, die das Ablesen der Werte vereinfachen. Nachteil liegt hier jedoch, dass digitale Geräte nur mit einem Stromanschluss bzw. Batterien funktionieren.

Informationen zu Messverfahren

Das erste Haarhygrometer wurde 1783 von Horace-Bénédict de Saussure erfunden. Anhand eines blonden Frauenhaares konnte er den Maß an Feuchtigkeit bestimmen. Dabei gilt es, je höher die Luftfeuchtigkeit (100 %), desto stärker quillt das Haar auf. Der gegenteilige Effekt (0 %) tritt bei niedriger Luftfeuchtigkeit auf. Diese Messungsart gehört zu den Absorptionshygrometern, da sie auf ein wasseranziehend Material basieren.

Ein Psychrometer ist ein weiteres Verfahren zur Messung der Luftfeuchtigkeit. Hierbei werden zweit Thermometer verwendet, welche die Temperatur messen. Eins davon ist ein Feuchtthermometer. Wie der Name es bereits sagt, hat dieser Thermometer einen feuchten Anteil, welcher verdunstet.

Das heißt dieser Anteil wird in die Luft abgegeben und entzieht dem Thermometer damit Wärme. Daher wird im Vergleich zu dem trockenen (zweiten) Thermometer eine niedrigere Temperatur angezeigt. Die Differenz zeigt das Maß der relativen Feuchtigkeit an.

Ein weiters Verfahren stellt das Taupunktspiegelhygrometer auf. Dieser basiert auf den Taupunkt. Hier trägt die Luft den maximalen Wasseranteil den sie tragen kann. Dieses Wissen wird beim Messverfahren angewandt und auf die Oberfläche eines Spiegels übertragen. Dieser beschlägt nämlich, wenn die Temperatur sinkt.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Feuchtigkeitsmesser vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Feuchtigkeitsmessgeräte vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu bewerten, ob sich ein bestimmtes Gerät für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Typ
  • Material / Maße / Gewicht
  • Messbereich
  • Batterie
  • Weitere Features

In den folgenden Absätzen erläutern wir dir, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat und wie du diese einordnen kannst.

Typ

Im Entscheidungsteil haben wir dir bereits die Arten eines Hygrometers dargestellt und die Vor- und Nachteile verdeutlicht. Damit du ein optimales Gerät für deinen individuellen Gebrauch findest, solltest du dich vorerst mit den Unterschieden eins analoges bzw. digitalem Hygrometer vertraut machen.

Daher hier nochmals eine kurze Gegenüberstellung der Arten:

Analoge Feuchtemesser Digitale Feuchtemesser
Günstiger Etwas teurer
Kein Strom notwendig Batterien notwendig
Nachjustierung notwendig Kein Nachjustieren nötig

Des Weiteren ist es wichtig, dass du das Gerät einfach und gut bedienen kannst. Sprich die Messungen gut lesen kannst. Dies ist jedoch auch wieder typ-abhängig. Die einen favorisieren eine analoge Darstellung andere (und die Mehrheit) wiederrum eine digitale Darstellung. Zudem ist ein Hygrometer der die Messungen in die Bereiche: Feuchte,  Trockene und ideale Luftfeuchtigkeit einteilt bewährter als Geräte ohne Einteilung.

Material / Maße / Gewicht

Das Material ist bei der Wahl eines Hygrometers nicht zu den entscheidenden Kriterien, allerdings ist es im Hinblick auf die Langlebigkeit erwähnenswert. Die meisten Hygrometer haben ein Kunststoff-Gehäuse und eine Abdeckung aus Kunststoffglas. Hochwertigere Hygrometer bestehen beispielsweise aus Edelstahl.

Bezüglich der Maße gilt grundsätzlich, je größer desto besser. Der Grund ist die Lesbarkeit der Anzeige. Logischerweise sind größerer Displays einfacher zu erkennen. Des Weiteren spielen die Maße dann eine Rolle, wenn du das Hygrometer beispielsweise an die Wand hängen möchtest und nur begrenzt Platz zur Verfügung hast.

Das Gewicht hängt stark vom Material ab. Kunststoff ist leichter als Edelstahl und dementsprechend sind solche Hygrometer auch leichter. Du kannst davon ausgehen, dass schwerere Hygrometer in der Regel qualitativ hochwertiger bezüglich der Verarbeitung sind.

Messbereich

Der Messbereich ist wohl das wichtigste Kaufkriterium wenn es um Feuchtigkeitsmesser geht. Dieses Kriterium bestimmt, in welchem Bereich du eine Messung der Feuchtigkeit in der Luft oder in einem bestimmten Material, durchführen kannst.

Die Menge der Feuchtigkeit in der Luft oder in einem bestimmten Material, wie beispielsweise Holz, wird auf unterschiedliche Weise angegeben. Eine Variante ist die Angabe in Prozent. Dabei wird bei der Messung die anteilige Menge der Feuchtigkeit auf dem Gerät angezeigt. Diese Variante wird überwiegend bei Angaben zu der Luftfeuchtigkeit verwendet.

Die zweite Möglichkeit ist die Angabe in Digits, welche bei der Messung der Feuchtigkeit im Holz oder in Baumaterialien, Verwendung findet. Hierbei wird die Menge der Feuchtigkeit in einer ganzer Zahl angegeben. Beim Kauf der jeweiligen Geräte ist stets eine Tabelle zur Einordnung der Messergebnisse vorhanden.

Generell gilt, je höher der Messbereich, desto qualitativer und hochwertiger ist auch das Gerät. Selbstverständlich schlägt sich dies auch auf den Preis nieder.

Die Feuchtigkeit in einem normalem Zimmer sollte zwischen 40-60% liegen.

Einige Hygrometer haben auch ein Thermometer integriert, dass somit ein hilfreiches und sinnvolles Feature darstellt. Den für ein optimales Raumklima ist zwar die Feuchtigkeit relevant aber die Temperatur genauso wichtig.

Der Temperatur-Messbereich ist vom Einsatzzweck abhängig. Wird das Gerät auch im Außenbereich verwendet, sollte das Hygrometer auch Minuswerte angeben. Je breiter der Messbereich desto besser, gilt es auch hier.

Der Feuchte-Messbereich ist eins der wichtigsten Kriterien bei einer Kaufentscheidung. Ein gutes Gerät zeichnet sich mindestens immer davon aus, dass der Messbereich zwischen Null und 100 liegt.

Batterie

Wie bereits im Ratgeber-Teil erwähnt, müssen digitale Hygrometer im Vergleich zu analogen Geräte entweder über Strom bzw. Batterie betrieben werden. Daher ist wichtig zu wissen welche Batterien das Gerät benötigt und stets welche auf Vorrat zu haben. Bezüglich des ersten Punktes, findet man die nötige Information in der Produktbeschreibung.

Viele Hygrometer werden über Knopfbatterien betrieben die zwar den Vorteil liefern, dass sie um einiges leichter sind. Jedoch dementsprechend auch um einiges teurer als herkömmlich. Es ist daher ratsam ein Feuchtemesser auszusuchen, der herkömmliche Batterien (AA oder AAA) verwendet. Diese sind nämlich erschwinglicher und in jedem Supermarkt zu erhalten.

Weitere Features

Viele Hygrometer gehören mittlerweile zu den „2 in 1“-Produkten. Das heißt sie zeigen neben Messungen für die Feuchte auch die Messungen für die Temperatur an, haben einen inkludierten Barometer oder auch Anemometer.Interessant ist auch die Hold-Funktion.

Zudem sind einige auch mit Funkuhren oder Weckern beziehungsweise Feuchtigkeitsalarmen ausgestattet. Welches Feature für dich relevant ist, ist von deinem Zweck abhängig. Daher ist es auch gut möglich, dass ein Hygrometer ohne jegliche Zusatzfunktionen, das perfekte Gerät für dich ist.

Bei der Hold-Funktion handelt es sich um ein sehr praktisches Detail bei Feuchtigkeitsmessern. Besonders bei sehr schwer zugänglichen Stellen und dunklen Ecken ist diese Funktion äußerst nützlich.

Mit der Hold-Funktion kannst du den aktuell gemessenen Wert „einfrieren“ und schließlich vom Display ablesen. Auf diese Weise kannst du auch Messungen an schwierigen Stellen durchführen. Diese Funktion ist allerdings bei den allermeisten Geräten vorhanden.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Feuchtigkeitsmesser

Wie kalibriere ich ein Hygrometer?

Um dein Hygrometer zu kalibrieren, das heißt korrekt einzustellen, musst du den Feuchtewert der direkten Umgebung kennen. Kennst du diesen Wert, stellst du den Zeiger des Hygrometers genau auf diese Zahl und schon ist er richtig eingestellt.

Stiftung WarentestVerbrauchermagazin

Achte darauf, dass du deine Hygrometer periodisch kalibrieren musst. Für eine präzise Messung ist es empfehlenswert, dass das Gerät jeden vierten bis sechsten Monat kalibriert wird. Das steht aber nicht immer in der Gebrauchsanleitung. Falls der Hygrometer transportiert wird, dann muss er vielleicht erneut eingestellt werden.

(Quelle: test.de)

Um die Feuchtigkeit der unmittelbaren Umgebung herauszufinden, gibt es unter anderem folgende Methoden:

Feuchte-Lappen-Methode (In vielen Anleitungen empfohlen)

Hierbei legst du das Hygrometer für ungefähr eine Stunde in einen feuchten Lappen und stellst das Hygrometer auf 98 %. Es ist wichtig, dass dies in einem geschlossenem Raum mit einer konstanten Temperatur stattfindet.

Salzmethode (Feuchtennormale)

Bei dieser Methode benötigst du einen großen Topf, Wasser, Salz, ein Glas sowie eine Herdplatte zum Erhitzen. Fülle den Topf mit so viel Wasser, sodass der Boden ungefähr 5 mm hoch bedeckt ist. Nun musst du Kochsalz darin auflösen, bis eine gesättigte Salzlösung entsteht.

Pro 100 ml Wasser benötigst du 40 Gramm Salz.Sobald sich kein weiteres Salz mehr löst, stellst du das Glas mit der Öffnung nach unten in den Topf und legst das Hygrometer oben drauf. Anschließend bedeckst du den Topf mit einem Deckel oder Ähnlichem und wartest 3-4 Stunden.

Es ist wichtig, dass die Temperatur im Raum während dieser Zeit konstant bleibt. Liegt sie durchgehend zwischen 19°C und 21°C, müsste im Topf eine relative Luftfeuchte von 74% vorherrschen.

Nach der Wartezeit musst du das Hygrometer innerhalb von 5 – 10 Sekunden auf 74% kalibrieren. Solltest du es in dieser Zeit nicht schaffen, musst du von vorne anfangen. Grundsätzlich ist diese Methode aufwändiger, bietet dafür aber bessere Ergebnisse.

Wie funktioniert ein Feuchtigkeitsmesser?

Feuchtigkeitsmessgeräte sind relativ kleine und handliche Geräte. Die Bedienung ist meistens relativ unkompliziert und simpel.

Die allermeisten Modelle sind batteriebetrieben und verfügen über eine kleine digitale Anzeige, über welche die Messdaten abgelesen werden können. Je nachdem um welche Art von Feuchtigkeitsmesser es sich handelt, kommt ein anderes Messverfahren zum Einsatz.

Die meisten Modelle verfügen über Elektroden, über die der Gehalt der Feuchtigkeit in der Luft oder in einem bestimmten Material gemessen wird. Der gemessene Wert wird schließlich innerhalb kurzer Zeit auf dem Display angezeigt.

Abhängig vom Modell, stehen dir noch zusätzliche Funktionen, wie die Speicherung von Messwerten oder eine „Hold“-Taste, zur Verfügung.

Wie genau sind Feuchtigkeitsmessgeräte?

Die Genauigkeit von Messwerten ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Je nach Modell und Verwendung, können unterschiedlich exakte Messwerte vorkommen.

Im Allgemeinen arbeiten Feuchtigkeitsmesser jedoch sehr genau. Die gemessenen Werte sind für die allermeisten Anwendungen vollkommen ausreichend. Allerdings sind bei gewissen Anwendungen die Ansprüche an die Genauigkeit der Messwerte höher gestellt.

Hierbei lässt sich sagen: Je teurer und hochwertiger das Gerät, umso genauere Messwerte liefert es auch.

Wo sollte ein Hygrometer aufgestellt werden?

Du stellst dir sicherlich die Frage, wo du dein Hygrometer am besten aufstellst. Vorab möchten wir dir sagen, dass alle Hygrometer für den Innenbereich geeignet sind, jedoch nur wenige für den Gebrauch im Außenbereich konzipiert sind. Möchtest du also auch Informationen zur Luftfeuchtigkeit von draußen, brauchst du ein wetterfestes Modell dafür. Diese verfügen über eine entsprechende Kennzeichnung.

Die beste Lage in einem Raum ist eine zentralgelegene, gut sichtbare Stelle. Logischerweise ist ein Hygrometer in wenig belüfteten und oft auch kühlen Zimmern sinnvoll. Auf keinen Fall solltest du das Hygrometer am Fenster hinter einem Vorhang oder direkt über einer Heizung platzieren. Diese Einflüsse verfälschen die Ergebnisse. Wenn du diese Sachen berücksichtigst, hast du den idealen Platz schon gefunden.

Wie hoch sollte die empfohlene Temperatur und Luftfeuchtigkeit je Raum sein?

Die Temperatur und die Luftfeuchtigkeit in der eigenen Wohnung können je nach deinen Vorlieben unterschiedlich sein. Es gibt auch keine genauen Werte, an die du dich unbedingt halten solltest.

Trotzdem gibt es empfohlene Werte für die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in verschiedenen Wohnräumen. Sie sollen dafür sorgen, dass deine Atemwege nicht gereizt werden und den Wachstum von Schimmel verhindern.

In der folgenden Tabelle kannst du die einzelnen empfohlenen Werte für unterschiedliche Wohnräume herauslesen.

Raum Empfohlene Temperatur Empfohlene Luftfeuchtigkeit
Wohnzimmer 20 °C 40-60 %
Schlafzimmer 16-18 °C 40-60 %
Küche 18 °C 50-60%
Keller 10-15 °C 50-65 %

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] Weber D.: Technische Feuchtemessung: in Gasen und Festkörpern, Vulkan-Verlag, Essen, 2002.

[2] http://www.bss-schimmelpilz.de/verband/studien-und-tests/

[3] http://aero-check.de/hygrometer/selber-bauen/

Bildnachweise:

89947394 – ©andreypopov/123RF

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