Willkommen bei unserem großen Bohrständer Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Bohrständer. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Bohrständer zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Bohrständer kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Bohrständer ermöglicht das genaue Arbeiten mit handelsüblichen Handbohrmaschinen, Akkubohrmaschinen oder Multitools.
  • Bohrständer sind eine preiswerte und flexibel einsetzbare Alternative zu Tischbohrmaschinen.
  • Der Handel bietet Heim- und Handwerkern Bohrständer für den mobilen und stationären Einsatz in unterschiedlichen Ausführungen für verschiedene Aufgaben.

Bohrständer Test: Das Ranking

Platz 1: Proxxon MICROMOT-Bohrständer MB 200, 28600

Platz 2: WALTER BLOMBACH GMBH 22400 Bohrständer

Platz 3: WABECO Bohrständer und Fräsständer vertikal/horizontal

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Bohrständer kaufst

Was ist ein Bohrständer?

Ein Bohrständer oder Bohrmaschinenständer ist ähnlich aufgebaut wie eine Tischbohrmaschine, allerdings ohne fest installierten Antriebsmotor für Bohrer und andere Werkzeuge. Ein Bohrständer besteht im Grunde nur aus drei Bauteilen, der Grundplatte, einer Führungssäule und einer Halterung für die Bohrmaschine.

Mann beim Bohren

Ein Bohrständer hilft dir dabei, Bohrungen präziser auszuführen. (Bildquelle: 123rf.com / 31009624)

Die Kombination einer Handbohrmaschine mit einem Bohrständer ermöglicht eine höhere Genauigkeit bei der Arbeit.

Der große Vorteil eines Bohrmaschinenständers gegenüber dem freihändigen Bohren ist, dass du bei der Arbeit das Werkstück mit einer Hand festhalten kannst, während du mit der anderen Hand die Bohrmaschine präzise führst.

Wie funktioniert ein Bohrständer?

Zum Bohren wird die Bohrmaschine in die Halterung des Bohrständers eingespannt. Die Halterung kann in fast beliebiger Höhe an der Führungssäule festgeklemmt werden.

Die Bohrmaschinenhalterung hat an einer Seite einen Hebel, mit dem die eingespannte Bohrmaschine beim Bohren nach unten bewegt wird. Eine Rückholfeder sorgt dafür, dass die Bohrmaschine, wenn der Hebel losgelassen wird, mit der Halterung wieder zurück nach oben in die Ausgangsstellung bewegt wird.

In der Grundplatte befindet sich in der Mitte ein Öffnung, sodass beim Durchbohren eines Werkstückes der Bohrer nicht auf die Grundplatte trifft und Bohrer oder Grundplatte beschädigt werden.

Je nach Ausführung können verschiedene Bohrmaschinen eingespannt werden. Die meisten Bohrmaschinenständer eignen sich für die Aufnahme von Bohrmaschinen mit Euronorm Ø 43 mm.

Wozu wird ein Bohrständer verwendet?

Mit einem Bohrständer kannst du wesentlich präziser mit einer herkömmlichen Bohrmaschine arbeiten. Die Maschine wird vom Ständer während des Bohrens exakt geführt.

Ein Bohrmaschinenständer eignet sich in Kombination mit einer Akku- oder netzbetrieben Bohrmaschinen für das Bohren von senkrechten Bohrungen in Holz, Metall oder Kunststoff.

Je nach Modell kannst du die Bohrmaschine in der Halterung in einem bestimmte Winkel befestigen, sodass auch winklige Bohrungen sauber ausgeführt werden können.

Ein Bohrständer für die Handbohrmaschine ist eine preiswerte Alternative zu einer Tischbohrmaschine. Oft kommt ein Bohrmaschinenständer dort zum Einsatz, wo nicht genügend Platz für das dauerhafte Aufstellen einer Tischbohrmaschine zur Verfügung steht.

Zudem ist ein Bohrmaschinenständer leichter als eine Tischbohrmaschine und kann zum Beispiel bei Arbeiten am Gartenhaus oder auf dem Dachboden eingesetzt werden.

Was muss ich bei der Arbeit mit einem Bohrmaschinenständer beachten?

Wichtig ist, dass der Bohrständer, außer bei den speziell für den mobilen Einsatz konzipierten Ständern, bei der Arbeit immer sicher fixiert ist. Optimal ist es, wenn du den Ständer für die Bohrmaschine mit Schrauben oder zumindest mit stabilen Schraubzwingen auf der Werkbank befestigst.

Ein weiter wichtiger Punkt ist, dass du das Werkstück, wann immer möglich in einen Schraubstock einspannst. Zudem solltest Du darauf achten, bei der Arbeit keine Kleidung mit weiten, losen Ärmeln zu tragen, die sich im Bohrfutter verfangen können.

Bei der Arbeit mit einer Bohrmaschine solltest du auf jeden Fall immer eine Schutzbrille tragen.

Ist jeder Bohrständer mobil?

Im Prinzip ist jeder Bohrständer für Handbohrmaschinen mobil. Auch das Gewicht der stationären Bohrmaschinenständer ist relativ gering und die Ständer sind nicht sehr groß.

Du kannst sie daher problemlos beispielsweise im Kofferraum verstauen und transportieren. Wenn du allerdings häufiger einen Bohrständer an verschiedenen Einsatzorten benötigst, ist ein als mobiles Gerät konzipierter Bohrmaschinenständer die bessere Wahl.

Welches Zubehör gibt es für Bohrständer?

Für Bohrmaschinenständer gibt es bis auf Schraubstöcke zum Festspannen der Werkstücke praktisch kein Zubehör.

Wenn du die Werkstücke zum Bohren in den Schraubstock einspannst, kannst du sie wesentlich besser festhalten und einfacher unter dem Bohrer positionieren.

Kann ein Bohrständer auch für die Arbeit mit einer biegsamen Welle genutzt werden?

Stationäre Bohrständer kannst du problemlos für die Arbeit mit einer biegsamen Welle nutzen. Die Bohrmaschine wird vom Ständer sicher gehalten, sodass du frei mit der Welle arbeiten kannst.

Du musst nicht befürchten, dass die Maschine von der Werkbank fällt. Darüber hinaus kannst du auch Drahtbürsten oder Polierscheiben in die Bohrmaschine einspannen. Deine Bearbeitungsmöglichkeiten kannst du so mit einem Bohrständer ohne zusätzliche Maschinen erweitern.

Was kostet ein Bohrständer?

Für den mobilen Einsatz konzipierte Bohrmaschinenständer sind ab etwa 20 bis 25 Euro erhältlich. Für den hauptsächlich stationären Einsatz gebaute Bohrmaschinenständer kosten ab rund 60 Euro aufwärts.

Profigeräte, die beispielsweise auf Baustellen für Kernbohrungen eingesetzt werden, sind wesentlich teurer und kosten je nach Hersteller und Ausführung ca. 400 bis 800 Euro.

Wo kann ich einen Bohrständer kaufen?

Bohrmaschinenständer erhältst du im Werkzeughandel, in Baumärkten und in Onlineshops. Im stationären Handel ist die Auswahl an Bohrmaschinenständern jedoch in den meisten Fällen eingeschränkt.

Ebenso ist ein Preisvergleich nur schwer möglich. Einfacher ist ein Preisvergleich zwischen den verschiedenen Angeboten der Onlineshops und die Auswahl ist in der Regel wesentlich umfangreicher. In den meisten Fällen sind die Preise für Bohrständer in Onlineshops zudem günstiger als beim Fachhändler vor Ort.

Kann ich einen Bohrmaschinenständer auch mieten oder ausleihen?

Normale stationäre Bohrständer für die Werkstatt zu Haue kannst du in aller Regel nicht ausleihen. Nur die größeren, mobilen Bohrständer für Kernlochbohrung findest du bei verschiedenen Werkzeugverleihern im Angebot.

Kann ich einen Bohrmaschinenständer selbst bauen?

Im Prinzip ja. Der der Aufwand lohnt sich bei den teilweise sehr günstigen Preisen für fertige Bohrmaschinenständer allerdings kaum.

Zudem ist ein wenig Erfahrung im Umgang mit Metallen und mechanischen Antrieben erforderlich, damit du mit einem selbst gebauten Bohrständer eine hohe Präzision erreichen kannst.

Welche Alternative gibt es zu Bohrständern?

Eine Alternative zu Bohrständern ist eine Tischbohrmaschine. Aufbau und Funktionsweise sind im Prinzip der gleiche wie bei Bohrständern. In der Regel ist eine Tischbohrmaschine zwar stabiler und präziser aber auch deutlich teurer, weniger flexibel einsetzbar und nicht mobil. #

Tischbohrmaschinen sind eine Überlegung wert, wenn du oft Bohrungen ausführen musst, bei denen es auf eine sehr hohe Genauigkeit ankommt.

Ein Bohrmaschinenständer erleichtert in vielen Fällen die Arbeit, erweitert die Einsatzmöglichkeiten einer normalen Bohrmaschine und ermöglicht oft erst das Bohren mit der benötigten Genauigkeit.

Gute Bohrständer müssen zudem nicht teuer sein. Und nicht immer sind die Geräte von Markenherstellern besser als NoName Produkte.

Entscheidung: Welche Arten von Bohrständern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen vier verschiedenen Typen von Bohrständern unterscheiden:

  • stationäre Bohrständer
  • mobile Bohrständer
  • Mini-Bohrständer
  • kombinierte Bohr- und Fräsständer

Im Folgenden erklären wir dir die verschiedenen Arten und die jeweiligen Vor- und Nachteile. Damit wollen wir dir helfen, den für dich am besten geeigneten Bohrständer zu finden.

Worum handelt es sich bei stationären Bohrständern und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Stationäre Bohrmaschinenständer sind die klassischen Bohrmaschinenständer für Handbohrmaschinen.

Vorteile
  • sicherer Stand
  • einfache Bedienung
  • für Akku- und netzbetriebene Bohrmaschinen
  • günstige Preise bei verschiedenen Modellen
Nachteile
  • nicht alle Modelle ermöglichen eine Winkelverstellung
  • preiswerte Bohrmaschinenständer sind oft nicht ausreichend stabil

Sie wurden entwickelt, um mit einer normalen Handbohrmaschine eine ähnlich hohe Präzision beim Bohren zu erreichen, wie mit einer Tisch- oder Säulenbohrmaschine.

Die Kombination aus Handbohrmaschine und stationärem Bohrmaschinenständer kannst du zum Bohren in kleinen und großen Werkstücken aus Metall, Holz und Kunststoff einsetzen.

Worum handelt es sich bei mobilen Bohrständern und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Mobile Bohrständer sind leichte und kompakte Führungshilfen für handelsübliche Bohrmaschinen. Sie bestehen im allgemeinen aus einer Grundplatte, zwei parallelen Führungssäulen und einer Einspannvorrichtung für die Bohrmaschine.

Die Handhabung ist daher sehr einfach. Die mit einem mobilen Bohrständer erreichbare Präzision beim Bohren ist etwas geringer, als bei den stationären Bohrständern.

Vorteile
  • geringes Gewicht
  • sehr mobil
  • flexible Einsatzmöglichkeiten
  • günstiger Preis
Nachteile
  • eingeschränkte Präzision
  • nur geringe Standfestigkeit

Die Arbeitsergebnisse sind dennoch wesentlich besser, als beim freihändigen Bohren. Spezielle Ausführungen der mobilen Bohrständer werden bei Kernlochbohrungen eingesetzt.

Worum handelt es sich bei Mini-Bohrständern und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Mini-Bohrständer sind eine ideale Ergänzung für die bei Modellbauern beliebten Multitools und Fräsmotoren beispielsweise von Proxxon, Dremel und anderen Herstellern. Mithilfe eines Mini-Bohrständers können die kleinen Geräte exakt geführt und präzise vertikale Bohrungen ausgeführt werden.

Vorteile
  • gute Standsicherheit
  • eignen sich für feine Bohrarbeiten
  • ermöglichen präzises Arbeiten
  • für Feinmechaniker und Modellbauer
Nachteile
  • nicht für große Bohrmaschinen geeignet
  • vergleichsweise hoher Anschaffungspreis

Mini-Bohrständer eignen sich in der Regel nur für die Aufnahme von Multitools und Fräsmotoren. Normale Bohrmaschinen können mit diesen Ständern nicht genutzt werden. Für größere Bohrungen ist daher ein zweiter Bohrständer für eine große Bohrmaschine oder eine Tischbohrmaschine erforderlich.

Worum handelt es sich bei kombinierten Bohr- und Fräsständern und worin liegen die Vor- und Nachteile?

Kombinierte Bohr- und Fräsständer erweitern die Einsatzmöglichkeiten einer Bohrmaschine erheblich. Sie verfügen in der Regel über eine zweite Zustellachse, sodass sie sowohl für vertikale wie auch horizontale Bohr- und Fräsarbeiten eingesetzt werden können.

Zusätzlich kann bei einigen Modellen die Werkzeugaufnahme um 360 Grad geschwenkt werden. Mit einem geeignet Fräser ausgerüstet, können normale Bohrmaschinen in Kombination mit einem Bohr- und Fräsständer für einfache Fräsarbeiten in Holz,. Metall und Kunststoff eingesetzt werden.

Vorteile
  • für Bohr- und einfache Fräsarbeiten geeignet
  • flexibel einsetzbar
  • präzises Arbeiten möglich
  • standsicher
Nachteile
  • je nach Modell hoher Anschaffungspreis
  • Bedienung zum Teil umständlich

Bei Bohr- und Fräsständern spielt die Verarbeitungsqualität eine wichtige Rolle. Um präzises Bohren und Fräsen zu können, müssen die Führungen stabil und möglichst spielfrei ausgeführt sein.

Wir empfehlen dir, vor der Suche nach einem geeigneten Bohrmaschinenständer zu überlegen, wofür und wo du den Bohrmaschinenständer benutzen willst.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Bohrständer vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir aufzeigen, anhand welcher Kriterien du Bohrständer vergleichen und bewerten kannst. Hierdurch wird es für dich leichter, zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Bohrständer für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um folgende Faktoren:

  • Kompatibilität
  • Arbeitshöhe
  • Hubweg
  • Ausladung
  • Winkelverstellung
  • Grundplatte
  • Verarbeitungsqualität
  • Zubehör

In den nächsten Absätzen werden die jeweiligen Kaufkriterien im Detail erklärt und aufgezeigt, wie du diese Kriterien einordnen kannst.

Kompatibilität

Die Kompatibilität ist wahrscheinlich das wichtigste Kaufkriterium. Du musst sicherstellen, dass der Ständer mit deiner Handbohrmaschine oder im Falle eines Mini-Bohrständers mit deinem Multitool kompatibel ist.

Nicht alle Bohrständer bieten eine universelle Kompatibilität und ermöglichen die Aufnahme von Bohrmaschen nach Euro-Norm. Einige Modelle, insbesondere verschiedene Markengeräte, passen manchmal nur zu bestimmten Bohrmaschinen.

Arbeitshöhe

Die Arbeitshöhe ist der Abstand zwischen Grundplatte und Aufnahme für die Bohrmaschine. Sie gibt an, wie hoch ein Werkstück maximal sein kann, damit du es noch bohren kannst.

Dabei musst du jedoch bedenken, dass die Arbeitshöhe durch die Länge des Bohrfutters und die Länge des Bohrers verringert wird.

Hubweg

Der Hubweg ist ebenfalls ein wichtiges Kaufkriterium für einen Bohrmaschinenständer. Der Hubweg gibt an, wie weit du die eingespannte Bohrmaschine aus der Ausgangsposition nach unten bewegen kannst.

Das heißt, wie tief du maximal bohren kannst, ohne die Aufnahme für die Bohrmaschine nachstellen zu müssen. Diese Angabe ist besonders wichtig, wenn du dicke Materialien und Werkstücke wie beispielsweise Balken in einem Zug durchbohren willst.

Ausladung

Als Ausladung wird der Abstand von der Mitte des Bohrfutters der eingespannten Bohrmaschine bis zu Führungssäule des Bohrständers bezeichnet.

Dieser Abstand ist ein wichtiges Kaufkriterium für einen stationären Bohrmaschinenständer, wenn du in größere Platten mit einem größeren Abstand zu den Kanten bohren musst.

Winkelverstellung

Die Winkelverstellung ermöglicht dir, die Bohrmaschinenaufnahme mit der Bohrmaschine in der vertikalen Ebene zu verstellen, sodass du schräg in einem bestimmten Winkel bohren kannst.

Einige hochwertige Bohrmaschinenständer sind mit einer Winkelverstellung ausgestattet. Die Winkel können allerdings oft nur in festen Schritten von 15 Grad verstellt werden. Eine stufenlose Winkelverstellung findest du nur selten.

Grundplatte

Eine große und stabile Basis sorgt dafür, dass der Bohrmaschinenständer beim Bohren stabil und sicher stehen bleibt. Die Basis trägt das gesamte Gewicht des Gerätes, einschließlich der Handbohrmaschine.

Eine große Grundplatte bietet zudem eine möglichst große Auflagefläche für die Werkstücke oder einen Schraubstock. Bohrungen oder Nuten in der Grundplatte sind ein sinnvolles Detail, um einen Schraubstock sicher auf der Grundplatte befestigen zu können.

Nicht zuletzt sollte in jeder Ecke der Grundplatte eine Bohrung vorhanden sein, um den Bohrständer selbst auf einer Werkbank festschrauben zu können.

Verarbeitungsqualität

Die Verarbeitungsqualität spielt bei zwei Punkten eine wichtige Rolle: Genauigkeit und Haltbarkeit des Bohrständers. Je besser die Verarbeitungsqualität und das Finish der Führungen des Bohrständers sind, desto höher ist Genauigkeit beim Bohren.

Der Hub der Bohrmaschine muss spielfrei und leichtgängig ohne zu ruckeln funktionieren. Grundsätzlich solltest du wegen der stabileren Ausführung und längeren Haltbarkeit einen Bohrmaschinenständer wählen, der ganz aus Metall hergestellt wird.

Zubehör

Das wichtigste Zubehör für einen stationären und Mini-Bohrständer ist ein Maschinenschraubstock. Zum Bohren in kleine Werkstücke ist ein Schraubstock unverzichtbar.

Zudem erleichtert der Schraubstock das exakte Positionieren der Werkstücke unter dem Bohrer. Nicht bei allen Bohrmaschinenständer ist ein Maschinenschraubstock bereits im Lieferumfang enthalten.

Achte darauf, wenn Du einen Bohrständer auswählst, und kaufe gegebenenfalls einen passenden Maschinenschraubstock mit dazu.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Bohrmaschinenständer

Magnet-Bohrständer – die Spezialisten unter den Bohrmaschinenständern

Magnet-Bohrständer bilden eine eigene Gruppe unter den Bohrmaschinenständern und werden von Profis eingesetzt. Sie wurden für mobile Werkstätten und Reparaturteams in der Industrie und im Maschinenbau entwickelt.

Es ist nicht immer möglich und sinnvoll einzelne Bauteile einer Maschine, eines großen Fahrzeugs oder einen Produktionsanlage für eine Reparatur oder den Anbau von zusätzlichen Teilen zu demontieren und in eine Werkstatt zu bringen.

Im Unterschied zu anderen Bohrständern befindet sich im Fuß der Geräte ein Elektromagnet – daher der Name – mit dem der Ständer an Maschinenkörpern aus Metall befestigt werden kann. Magnet-Bohrständer können mit herkömmlichen Bohrmaschinen horizontal, vertikal auch über Kopf und auf schrägen Flächen eingesetzt werden.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] https://www.werkzeug-news.de/forum/viewtopic.php?t=36742


[2] https://www.ulrich-rapp.de/klassen/tg/abi/tgt_HP199495-1_Bohrmaschinenstaender.pdf


[3] http://www.bs-wiki.de/mediawiki/index.php?title=Bohren


[4] https://www.doityourself.com/stry/how-to-use-a-drill-stand

Bildquelle: 123rf.com / 56892224

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