Willkommen bei unserem großen Akkuschrauber Test 2019. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Akkuschrauber. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Akkuschrauber zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Akkuschrauber kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Akkuschrauber erleichtern dir das Schrauben und Bohren ungemein und schonen deine Kräfte. Durch den Akku sind die Geräte mobil einsetzbar.
  • Generell unterscheidet man zwischen Akkuschraubern beziehungsweise Mini-Akkuschraubern, Akkubohrschraubern, Akkuschlagschraubern und Akkuschlagbohrschraubern. Die verschiedenen Akkuschrauber-Typen eignen sich besser oder schlechter für das jeweilige Heimwerker-Projekt.
  • Um Möbel zusammenzubauen reichen Mini-Akkuschrauber oder normale Akkuschrauber aus. Möchtest du jedoch Löcher bohren, dann solltest du bei Holz auf einen akkubetriebenen Bohrschrauber und bei Stein oder Beton auf einen Akkuschlagbohrschrauber zurückgreifen.

Akkuschrauber Test: Das Ranking

Platz 1: Makita Akkuschlagbohrschrauber 18V

Beim Makita Akkuschlagbohrschrauber 18V handelt es sich um einen kraftvollen Akkubohrschrauber mit Schlagwerk. Dadurch kannst du einerseits in Holz und Metall bohren, aber auch in Beton oder Stein. Dieses Makita Werkzeug ist ein Profigerät und unterstützt dich bei allen anfallenden Arbeiten. Das Bohrfutter dieses Akkubohrschraubers ist bis zu 13 mm verstellbar.

Der Makita Akkuschlagbohrschrauber 18V wiegt inklusive wechselbarem Akku 1,7 Kilogramm. Er ist damit nicht der leichteste Akkuschlagbohrschrauber, aber aufgrund seiner Bauweise lässt er sich trotzdem gut führen. Da er mit einem Schlagwerk ausgestattet ist, ist das Gewicht durchaus in Ordnung. Die Arbeitslautstärke liegt bei 83 dB.

Das Modell mit Rundum-Softgriff hat keine beziehungsweise eine sehr geringe Selbstentladung. So kannst du den Schrauber selbst nach Wochen ohne Verwendung direkt benutzen, ohne ihn vorher neu aufladen zu müssen. Das Gerät wird mit einem Schnellladegerät und einem Ersatzakku geliefert.

Platz 2: Bosch IXO 5. Generation Akkuschrauber

Der Bosch IXO 5. Generation Akkuschrauber ist das Premiumprodukt unter den Mini-Akkuschraubern und das beliebteste Produkt in dieser Sparte. Es handelt sich hierbei um ein kleines Kraftpaket zum guten Preis. Interessant sind vor allem die verschiedenen Zusatzaufsätze. So kannst du deinen IXO Mini-Akkuschrauber in ein Grillgebläse, eine kleine Kreissäge oder einen Korkenzieher verwandeln.

Der Bosch IXO 5. Generation Akkuschrauber ist ein kraftvoller Mini-Akkuschrauber. Er bringt nur knappe 300 Gramm auf die Waage und ist somit einer der leichtesten erhältlichen Akkuschraubern. Je nach Aufsatz steigt natürlich das Gewicht. Zudem hat dieses Modell zwei Beleuchtungsmodi mit punktuellem oder gestreutem Licht.

Das Gerät mit 1/4 Zoll Schnellverschluss ist mit einem leistungsstarken, aber nicht wechselbaren Lithium-Ionen Akku ausgestattet. Er bringt eine Akkukapazität von 1.500 mAh mit. Wenn du nicht mit voller Power arbeitest und nur kleinere Aufgaben ausführst, kann dir der Akku durchaus einige Stunden reichen. Ein Bohrfutter-Aufsatz ist nachrüstbar.

Platz 3: Einhell TC-CD Akkubohrschrauber 12V

Der TC-CD Akkubohrschrauber 12V von Einhell ist ein kleines Kraftpaket mit geringem Gewicht. Er wiegt nur 1,1 kg inklusive Akku und lässt sich leicht führen. Das Gerät ist mit einem leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku ausgestattet, der wechselbar ist und sich in den Griff einfügt und eine Kapazität von 1.300 mAh hat. Das Gerät wird mit einem Ladegerät geliefert.

Um optimal arbeiten zu können, ist der Einhell TC-CD Akkubohrschrauber mit einer Front-LED ausgestattet, die das Arbeitsstück gut ausleuchtet. Die LED kann bereits ohne laufenden Motor verwendet werden. Dazu musst du nur den Gashebel leicht andrücken. Die Lampe leuchtet dann auf. Drückst du stärker, beginnt der Motor sich zu drehen. So kannst du zielsicher ansetzen und mit deiner Arbeit beginnen.

Der Einhell TC-CD Akkubohrschrauber verfügt über ein Schnellspann-Bohrfutter für einen schnellen Werkzeugwechsel. Das Bohrfutter verfügt über verschiedene Einstellungen und kann entweder zum Bohren oder Schrauben verwendet werden. Letzteres erfordert allerdings einen Bithalter, der sich hinter dem Bohrfutter versteckt.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Akkuschrauber kaufst

Wie funktioniert ein Akkubohrer?

Mit einem Akkubohrer kannst du schrauben und oft sogar bohren (sonst handelt es sich eher um einen Akkuschrauber).

Dafür befestigst du ein Bit (beim Schrauben) oder einen Bohrer im Bohrfutter, stellst das gewünschte Drehmoment ein und betätigst den Gashebel (auch Trigger genannt).

akkuschrauber

Ein Akku-Bohrschrauber, meist Akkuschrauber, ist ein akkubetriebenes Werkzeug, mit dem Schraub- und Bohrarbeiten unabhängig vom Stromnetz durchgeführt werden. Akku-Bohrschrauber sind die meistverbreiteten Akkuwerkzeuge. (Bildquelle: pixabay.com / Myriams-Fotos)

Damit sich dann auch etwas tut, muss sich ein geladener Akku im Gerät befinden. Du kannst mit einem Akkuschrauber Schrauben rein-, aber auch rausdrehen. Eingestellt wird das mit einem Drehrichtungswechsel. Das damit verbundene Stellelement polt den Motor entsprechend um.

Der Motor ist der wichtigste Teil des Akkubohrers. Er versetzt den Kopf des Schraubers über eine Gangschaltung und das Planetengetriebe in Rotation.

Was unterscheidet einen Akkuschrauber von anderen Schraubwerkzeugen?

Den wichtigsten Unterschied zu anderen Schraubwerkzeugen wie Schraubendrehern oder kabelgebundenen Geräten trägt der Akkuschrauber schon im Namen: der Akku. Er erspart dir die Suche nach einer Steckdose in der Nähe oder gar das Verlängerungskabel.

Ein weiterer Unterschied ist der Kraftaufwand. Während du mit einem Schraubendreher die Schrauben manuell von Hand rein- oder rausdrehst, geschieht das bei einem Akkuschrauber durch die Kraft des Motors. Ermüdungserscheinungen gehören damit der Vergangenheit an.

Klingt nach voller Punktzahl für den Akkuschrauber, doch er hat auch seine Nachteile. Ist der Akku leer und kein geladener Ersatzakku vorrätig, musst du notgedrungen eine Pause einlegen.

Zudem ist das Arbeiten damit lauter als mit einem klassischen Schraubendreher, was vor allem während der Ruhezeiten ein Problem sein kann. Auch der Preis ist höher, wobei es Akkuschrauber auch schon für deutlich unter 50 Euro gibt.

Welche Vorteile hat ein ein Akkuschrauber gegenüber herkömmlichen Schraubwerkzeugen?

Die verschiedenen Akkuschrauber- und Akkubohrer-Typen sind eine Arbeitserleichterung gegenüber Handgeräten. Es ist klar, dass das Schrauben und Bohren mit einem elektrischen Gerät einfacher ist und die schmerzende Hand der Vergangenheit angehört.

Wieso dann unbedingt ein Akkuwerkzeug und kein kabelgebundenes? Der größte Vorteil ist offensichtlich: die Mobilität. Ein kabelgebundenes Werkzeug bringt zwar oft mehr Leistung mit, begrenzt aber auch deinen Bewegungsradius.

Ein Akkuschrauber vereinfacht deine Arbeit, da dir nie ein Kabel im Weg ist oder du Gefahr läufst, darüber zu stolpern. Gerade bei Arbeiten über Kopf ist das ein großer Vorteil. Toll ist auch, dass du deinen Akkuschrauber an Orten ohne Steckdose benutzen kannst.

Was kostet ein Akkuschrauber?

Akkuschrauber gibt es vom günstigen Einsteigermodell bis hin zum preisintensiveren Profimodell. Vor allem die Art des Akkuschraubers und seine Leistung machen den Preis aus. So ist natürlich ein Mini-Akkuschrauber deutlich günstiger als ein akkubetriebener Schlagbohrschrauber.

Wenn du das akkubetriebene Gerät häufig benutzt ,rechnet sich der hohe Anschaffungspreis. Bist du eher Gelegenheitsnutzer, dann sind die günstigeren Modelle wie ein Mini-Akkuschrauber ein guter Einstieg für dich. Von namhaften Herstellern gibt es den bereits ab 35 Euro, No-Name-Produkte sogar schon ab 20 Euro.

Bei einem normalen Akkuschrauber beginnen die günstigen Produkte bei 40 Euro. Wenn du ihn nur selten verwendest, sind diese Geräte genügen. Wenn du ihn für deine Heimwerkerprojekte häufiger brauchst, dann lohnt sich ein Gerät im mittleren Preissegment mit mehr Power als günstige Modelle.

Wie du in der folgenden Tabelle siehst, gibt es vor allem bei Produkten wie dem Akkuschlagbohrschrauber und dem Akkuschlagschrauber eine große Differenz zwischen dem günstigsten und teuersten Produkt.

Das liegt daran, dass die teureren Modelle vor allem im industriellen Bereich verwendet werden. Für den normalen Heimwerker eignen sich auch die günstigen bis mittelpreisigen Modelle bis ungefähr 200 Euro.

Typ Preis
Akkuschrauber Ca. 50 Euro
Mini-Akkuschrauber Ca. 20 bis 50 Euro
Akkubohrschrauber Ca. 40 bis 180 Euro
Akkuschlagbohrschrauber Ca. 80 bis 420 Euro
Akkuschlagschrauber Ca. 50 bis 250 Euro

Wo kann ich einen Akkuschrauber kaufen?

Akkuschrauber jeglicher Art kannst du in jedem großen Baumarkt kaufen. Diese bieten dir eine große Auswahl verschiedener Modelle und Hersteller.

Der Vorteil des Offlinekaufs liegt darin, dass du die verschiedenen Modelle in die Hand nehmen kannst und dir ein kundiger Berater zur Seite steht. Die jeweiligen Modelle unterscheiden sich in Gewicht, Griffart und -größe, Gewichtsverteilung und Bohr- beziehungsweise Schraubverhalten.

So kann ein Akkuwerkzeug besser zu deiner Hand passen als ein anderes. Du kannst in manchen Baumärkten den Akkuschrauber sogar ausprobieren oder erst ausleihen, bevor du dir einen kaufst.

Auch online sind Akkuschrauber erhältlich. Beliebte Shops sind dafür vor allem:

  • amazon.de
  • ebay.de
  • otto.de
  • Conrad
  • Contorion
  • Real
  • Notebooksbilliger
  • Lidl

Welche bekannten Hersteller von Akkuschraubern gibt es?

Akkuschrauber werden von zahlreichen Herstellern angeboten. Das Angebot reicht von günstigen No-Name-Produkten bis hin zu Premiumgeräten namhafter Marken. Einige wollen wir dir an hier vorstellen.

Akkuschrauber von Makita

„Kannst du mir mal bitte die Makita reichen?“

Die Marke Makita ist inzwischen schon so etwas wie ein Synonym für Akkuschrauber. Dabei handelt es sich um einen japanischen Hersteller von Akkuschraubern und anderen Werkzeugen – insgesamt sind es über 1.000. Er existiert bereits seit 1915 und hat auch ein Werk in Deutschland.

Akku Bohrschrauber

Oft sind die Geräte mit einer Rutschkupplung ausgerüstet, die bei Erreichen eines vorgewählten maximalen Drehmoments den Antrieb von der Arbeitsspindel entkoppelt (der Motor „dreht durch“). So kann ein gleichmäßiges Anziehen von Schrauben im Material gewährleistet werden. (Bildquelle: pixabay.com / Bru-nO)

Akkuschrauber von Bosch

Auch das deutsche Unternehmen Bosch stellt Akkuschrauber her und ist hierzulande der wohl größte Konkurrent von Makita. Die Robert Bosch GmbH wurde 1886 gegründet und bietet bei den Elektrowerkzeugen Consumer-Produkte in Grün und Produkte für Industrie und Handwerk an, die unter dem Namen „Bosch professional“ in Blau gehalten sind.

Weitere bekannte Hersteller von Akkuschraubern sind:

  • Metabo
  • Black & Decker
  • DeWalt (gehört zu Black & Decker)
  • Einhell
  • Worx

Entscheidung: Welche Arten von Akkuschraubern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Generell kann man akkubetriebene Werkzeuge mit dem Oberbegriff Akkuschrauber in fünf Hauptgruppen unterscheiden:

  • Akkuschrauber
  • Mini-Akkuschrauber
  • Akkubohrschrauber
  • Akkuschlagschrauber
  • Akkubohrschlagschrauber

Im täglichen Sprachgebrauch ist der Begriff Akkuschrauber am gängigsten. Es verbergen sich dahinter jedoch vielfältige akkubetriebene Werkzeuge, die sich für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche eignen.

Abhängig von deinem geplanten Einsatzort, deinen handwerklichen Fähigkeiten, deinen Präferenzen und deinem Budget eignet sich ein bestimmtes Akkuschrauber-Modell besonders gut für dich. Im folgenden Abschnitt möchten wir dir helfen herauszufinden, welche Art von Akkuschrauber am besten zu dir und deinem Heimwerker-Projekt passt.

Um dir bei deiner Wahl zu helfen, stellen wir dir die verschieden Akkuschrauber-Typen vor. Danach erklären wir dir worin ihre jeweiligen Vor- und Nachteile liegen und wie sie dich bei deinem Projekt unterstützen können.

Was ist ein Akkuschrauber und was sind dessen Vor- und Nachteile?

Du möchtest nur ab und zu eine Schraube festziehen oder deine Möbel selbst zusammenbauen? Dann ist ein Standard-Akkuschrauber für dich geeignet. Für den Dauereinsatz sind viele Akkuschrauber aber nichts, da der Akku fest verbaut ist und somit während der Ladezeiten dein Projekt stillsteht.

Der klassische Akkuschrauber tut genau das, was sein Name verspricht – er schraubt. Ein normaler Akkuschrauber ist dafür gebaut, dir die schweißtreibende Arbeit mit dem Schraubenzieher abzunehmen.

Er befördert zielsicher und mit minimalem Kraftaufwand deinerseits Schrauben in Holz oder Kunststoff. Da er tatsächlich nur zum Schrauben konzipiert ist, eignet er sich nicht zum Bohren.

Vorteile
  • Leicht
  • Günstig
  • Schraubt gut in Holz und Kunststoff
  • Handlich
Nachteile
  • Kann nicht bohren
  • Häufig kein wechselbarer Akku
  • Geringes Drehmoment
  • Nicht geeignet für Metall oder Beton

Tatsächlich bringen die reinen Schrauber-Modelle auch kein Bohrfutter mit, da sie für diesen Einsatz nicht gedacht sind. Ein reiner Akkuschrauber verfügt daher nur über einen magnetischen Bit-Halter. Dieser kann mit den verschiedensten sechskantigen Schraubaufsätzen (Bits) bestückt werden.

Ein normaler Akkuschrauber hat meistens einen festverbauten Akku. Das macht ihn handlicher, sorgt aber auch dafür, dass du während der Ladezeit eine Arbeitspause einlegen musst.

Du hast ein kleines Budget? Kein Problem! Es gibt bereits sehr günstige Akkuschrauber, die für den Gelegenheitsgebrauch ausreichen. Für den Dauergebrauch kann sich dann aber eher ein Profi-Akkuschrauber lohnen.

Was ist ein Mini-Akkuschrauber und was sind dessen Vor- und Nachteile?

Für die neue Wohnung müssen viele Möbel aufgebaut werden und dir tut die Hand vom Schrauben jetzt schon weh? Dann ist ein Mini-Akkuschrauber perfekt für dich. Die günstigen Mini-Akkuschrauber punkten vor allem mit einem kleinen Budget und entlasten dich bei gelegentlichen Schraubarbeiten.

Der kleine Akkuschrauber zählt ebenfalls in die Kategorie der reinen Akkuschrauber. Mini-Akkuschrauber werden oft Hosentaschenschrauber genannt und auch gerne am Schlüsselband um den Hals getragen.

Die kleinen akkubetriebenen Schraubhilfen liegen gut in der Hand. Sie sind leicht und kommen dank ihrer geringen Größe auch in kleine Nischen. Bei dieser Größe von Akkuschraubern ist allerdings kaum Leistung verbaut.

Das Drehmoment beliebter Modelle liegt ungefähr bei 4,5 Nm. Das ist für so einen kleinen Akkuschrauber trotzdem beachtlich und er eignet sich für kleine alltägliche Aufgaben wie das Festziehen von Schrauben. Miniakkuschrauber verfügen immer über einen festverbauten Akku.

Top sind die Minischrauber vor allem, wenn du nur mal ab und zu etwas festziehen möchtest oder Möbel gerne selbst zusammenbaust – mit geringem Kraftaufwand und großer Zeitersparnis.

Die schmerzende Hand gehört der Vergangenheit an und das zu einem kleinen Preis. Diese Modelle zählen zu den günstigen Akkuschraubern und erleichtern dir bereits ab 35 Euro die Arbeit.

Vorteile
  • Sehr handlich
  • Günstig
  • Spaßige Zusatzaufsätze
  • Perfekter Alltagshelfer
Nachteile
  • Geringe Schraubkraft
  • Kann nicht bohren
  • Lange Ladezeit
  • Nur für kleine Projekte geeignet

Besonders werden die Mini-Akkuschrauber durch durchdachte und kreative Zusatzaufsätze, die sie zu einem wahren Alltagswunder machen. So bieten namhafte Hersteller von Gewürzmühlenaufsätzen und Korkenzieheraufsatz bis hin zum Grillgebläseaufsatz zahlreiches Zubehör an.

Was ist ein Akkubohrschrauber und was sind dessen Vor- und Nachteile?

Wenn dir Schrauben alleine nicht reicht und du auch ab und an einen Bohrer benötigst, dann ist ein Akkubohrschrauber das Werkzeug deiner Wahl.

Tatsächlich handelt es sich bei den meisten Akkuschraubern eigentlich um Akkubohrschrauber. Sie sind ein beliebtes Werkzeug, da sie Bohrmaschine und Akkuschrauber in einem handlichen Werkzeug vereinen.

Ein akkubetriebener Bohrschrauber ist vor allem geeignet, wenn du viel mit Holz oder Kunststoff arbeitest. Sowohl schraubend als auch bohrend hat der akkubetriebene Schraubbohrer damit keine Probleme.

Da der Akku austauschbar ist, kannst du mit einem zweiten Akku auch weiterarbeiten, wenn der Hauptakku lädt. Der Akku ist ein auswechselbarer Steckaufsatz am Griff deines Akkuschraubbohrers. Dadurch vermeidest du ladebedingte Pausen und kannst dich voll auf deine Arbeit konzentrieren.

Ein Akkubohrschrauber, auch häufig Akkubohrer genannt, hilft dir weit über den Möbelaufbau hinaus. Er bringt mehr Kraft mit als ein einfacher Akkuschrauber und ist mit einem Bohrfutter ausgestattet. Das benötigst du, um verschiedene Bohrergrößen einspannen zu können.

Möchtest du nur damit schrauben, kannst du verschiedenste Bits, passend zu deinen Schrauben, einsetzen. Ein akkubetriebener Bohrschrauber verfügt über zwei verschiedene Gänge. Der langsame Gang wird zum kraftvollen Schrauben verwendet, der schnelle Gang für das Bohren von Löchern in Kunststoff oder Holz.

Vorteile
  • Kabelloses Bohren und Schrauben
  • Zweigang-Getriebe
  • Bohrt Holz, Kunststoff und Metall
Nachteile
  • Kein Leichtgewicht
  • Akku hält keinen Dauerbetrieb aus
  • Bohrt nicht durch Stein und Beton

Was ist ein Akkuschlagschrauber und was sind dessen Vor- und Nachteile?

Ein normaler Akkuschrauber ist dir nicht stark genug? Wenn du einen starken Akkuschrauber zum Festziehen und Lösen von großen Schrauben benötigst, dann wirf einen Blick auf die Akkuschlagschrauber. Sie werden hauptsächlich im Montagebereich eingesetzt.

Für einen Akkuschlagschrauber ist es ein Leichtes, lange Gewindeschrauben schnell einzuschrauben. Mithilfe des Schlags werden diese festgezogen. Besonders kräftige Geräte eignen sich beispielsweise auch für den Reifenwechsel. Sie sind stark genug, um Radschrauben zu lösen.

„Mit Schlag“ bedeutet, dass dieser leistungsfähige Akkuschrauber mit einem Schlagwerk ausgestattet ist. Es sorgt für pulsierende, radiale Schläge. Dazu noch die Drehbewegung und du hast einen echten Profi-Akkuschlagschrauber.

Durch die gleichzeitige Drehbewegung und Vibration wird das Drehmoment erhöht. Es kann sich dabei je nach Modell zwischen 100 Nm und sogar bis zu 650 Nm bewegen.

Akkuschlagschrauber sind so konzipiert, dass sie vom Anwender trotz des hohen Drehmoments beherrscht werden können. Das gelingt, indem die Drehmomente durch eine sogenannte Massenentkopplung im Schlagwerg direkt und fast ohne Rückdrehmoment auf den Schraubaufsatz wirken und nicht vom Benutzer ausbalanciert werden müssen.

Vorteile
  • Löst festsitzende Schraubern und Muttern
  • Sehr hohes Drehmoment
  • Im professionellen Bereich einsetzbar
Nachteile
  • Kann nur für Sechskantschrauben und -muttern verwendet werden
  • Im privaten Umfeld kaum Anwendungsfälle (z. B. Reifenwechsel)
  • Teuer

Besonders wichtig ist, dass beim Kauf über die Größe des Akkuschraubers mit Schlag nachgedacht wird. Diese sollte sich nach dem geplanten Verwendungszweck beziehungsweise der Schraubenart richten. So kann die Überlastung und der dadurch mögliche Bruch der Schraube vermieden werden.

Was ist ein Akkuschlagbohrschrauber und was sind dessen Vor- und Nachteile?

Holz und Kunststoff reichen dir nicht aus und du möchtest unter die Profi-Heimwerker gehen? Dann greif zu einem Schlagbohrschrauber.

Mit einem Akkubohrschlagschrauber holst du dir ein echtes Profiwerkzeug ins Haus, das dich bei jedem deiner Heimwerkerprojekte unterstützt.

Mit einem akkubetriebenen Bohrschlagschrauber kannst du sowohl Schrauben als auch Bohren. Es handelt sich dabei um einen Akkubohrschrauber mit Schlag. Dank des zuschaltbaren Schlagwerks hält dich auch hartes Material wie Metall oder Beton nicht auf.

Durch die pulsierenden axialen Schläge wird das Drehmoment erhöht und dein Akkuwerkzeug hat mehr Kraft, um auch Beton und Stein zu durchdringen. So kann modellabhängig ein Drehmoment bis 85 Nm erreicht werden.

Er bringt viel Kraft mit und kann vom Anwender aufgrund des meist geringen Rückdrehmoments einfach geführt werden. So kannst du präzise und fehlerfrei arbeiten.

Der größte Vorteil des Akkuschlagbohrschraubers ist, dass er alle möglichen Anwendungsfälle abdeckt und du nur dieses eine Gerät benötigst. Daher ist der Akkubohrschlagschrauber im höheren Preissegment angesiedelt.

Allerdings darfst du nicht vergessen, dass es sich hierbei um einen akkubetriebenen Schlagbohrschrauber handelt, der nicht mit einer kabelgebundenen Schlagbohrmaschine verglichen werden kann, die für jeglichen Härtefall die nötige Power mitbringt.

Vorteile
  • Alles in einem Akkuwerkzeug
  • hohes Drehmoment
  • Ideal für harte Materialien
Nachteile
  • Schwächer als Elektro-Schlagbohrmaschinen
  • Mäßige Schlagleistung
  • Hochpreisig

Da du alle Funktionen in einem Gerät hast, liegt der Preis etwas höher. Dafür musst du aber keine Zusatzwerkzeuge kaufen.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Akkuschrauber vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Akkuschrauber vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmter Akkuschrauber für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Gewicht
  • Leistung
  • Akku
  • Einsatzzweck
  • LED-Leuchte
  • Art der Werkzeugaufnahme
  • Benutzerfreundlichkeit
  • Zubehör

Gewicht

Mini-Akkuschrauber, Akkuschrauber, Akkubohrschrauber, Akkuschlagschrauber und Akkuschlagbohrschrauber bringen aufgrund ihrer Funktionen ein sehr unterschiedliches Gewicht auf die Waage.

Generell bewegen sich die verschiedenen Akkuschrauber-Modelle in folgenden Gewichtsklassen:

Akuschrauber-Typ Gewicht
Mini-Akkuschrauber ca. 0,3 bis 0,5 kg
Akkuschrauber ca. 0,5 bis 0,8 kg
Akkubohrschrauber ca. 0,8 bis 1,8 kg
Akkuschlagschrauber ca. 1,4 bis 2,8 kg
Akkubohrschlagschrauber ca. 1,5 bis 2,2 kg

Du fragst dich jetzt vielleicht, warum das Gewicht so enorm wichtig ist. Je nachdem wie lange dein Projekt dauert, hast du den Akkuschrauber fast die ganze Zeit in der Hand. Auch wenn du über Kopf oder in einem schlechten Winkel arbeiten musst, merkst du zusätzliches Gewicht sehr schnell.

Daher ist es wichtig, dass du genau weißt, welche Art von Akkuschrauber du möchtest, um dir unnötiges Schleppen zu ersparen.

Willst du wirklich nur ab und zu etwas zusammenschrauben, dann empfehlen wir dir auf jeden Fall die super leichten Mini-Akkuschrauber. Wenn du etwas mehr Leistung bei einem weiterhin geringen Gewicht bevorzugst, dann ist ein normaler Akkuschrauber für dich geeignet.

Auch bei den durchschnittlich schwereren Akkuschlagbohrschraubern und Akkuschlagschraubern gibt es leichte Ausnahmen, die sogar unter zwei Kilogramm liegen.

Leistung

Um die Leistung eines Akkuschraubers bewerten zu können, spielen vor allem die Akkuspannung, das maximale Drehmoment und die Leerlaufzahl eine Rolle.

Mini-Akkuschrauber beginnen bei einer Akkuspannung von 3,6 V. Das V steht für Volt. Für die anderen Akkuschrauber-Typen sind 10,8 V, 12 V, 14,4 V und 18 V gängig.

Typ Volt Drehmoment
Mini-Akkuschrauber 3,6 V 4,5 Nm
Mittelpreisige Akkuschrauber 10,8 V, 12 V, 14,4 V und 18 V Ca. 30 Nm
Profi-Akkuschrauber 18 V Ca. 50 Nm

Akku

Maßgeblich bei einem Akkuschrauber ist der Akku. Mit ihm steht und fällt alles. Er ermöglicht dir maximale Mobilität, sollte aber auch zuverlässig funktionieren. Bei einem Kauf sind Akkutyp, -kapazität und -ladedauer zu beachten, aber auch, ob der Akku wechselbar ist.

Akkutypen

Enorm wichtig für ein erfolgreiches Arbeiten ist die Art des Akkus. Generell sind derzeit alle Arten von Lithium-Ionen Akkus die beste Wahl für einen Akkuschrauber. Diese werden aufgrund ihrer Vorteile überwiegend verwendet.

Vorgänger-Akkuvarianten wie Nickel-Kadmium Akkus und Nickel-Metallhybrid Akkus werden nur noch sehr selten und meist bei günstigen Akkuwerkzeugen eingesetzt.

Nickel-Kadimum Akku

Der Nickel-Kadmium Akku ist das älteste Akkumodell. Der größte Vorteil ist die kurze Ladedauer. So können manche Geräte schon in einer Stunde komplett aufgeladen werden.

Nachteile sind jedoch der sogenannte Memory-Effekt und die Selbstentladung. Memory-Effekt bedeutet, dass der Akku seinen Ladezustand speichert. Wenn du den Akku also auflädst, wenn er noch nicht vollständig entladen ist, dann wird er nur bis zu dem Ladestand aufgeladen, den er vor dem Aufladen hatte.

Bei falscher Nutzung und Nichtbeachtung hast du also sehr schnell einen Akkuschrauber mit nur der halben Akkukapazität.

Nickel-Metallhybrid Akku

Nickel-Metallhybrid Akkus sind die Weiterentwicklung der Nickel-Kadmium Akkus. Es wurde viel Hoffnung darin gesetzt, da sie giftstoffärmer sind. Leider haben sie genau dieselben Nachteile wie das Nickel-Kadmium Modell. Der einzige Vorteil ist auch bei diesem Akkutyp die Schellladefunktion.

Lithium-Ionen Akku

Lithium-Ionen Akkus werden am häufigsten in Akkuschraubern eingesetzt. Im Vergleich zu den beiden vorherigen Akku-Typen können sie länger und effektiver verwendet werden.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die kaum von der Selbstentladung betroffen sind. Solltest du den Akkuschrauber also erst einige Wochen später wieder in die Hand nehmen, musst du ihn nicht zwangsläufig neu laden, um ihn benutzen zu können.

Klasse ist auch, dass er nicht vom Memory-Effekt betroffen. Du musst dir also keine Gedanken darüber machen, wann du ihn auflädst.

Der große Nachteil ist die beschränkte Anzahl der Ladezyklen. Aufgrund der Oxidation zerfallen die Elektrolyte im Inneren und der Akku gibt irgendwann den Geist auf. Beim Nickel-Kadmium Akku wäre das nicht der Fall.

Lithium-Ionen-Polymer Akku

Der Lithium-Ionen-Polymer Akku ist das neueste Modell des Lithium-Ionen Akkus. Er bringt dieselben Vor- und Nachteile mit, unterscheidet sich jedoch um eine Kleinigkeit: Da keine flüssigen Elektrolyte mehr verwendet werden und dadurch kein Metallgehäuse Pflicht ist, kann einiges an Gewicht eingespart werden.

Generell empfehlen wir dir einen Akkuschrauber mit einem Lithium-Ionen Akku zu kaufen. Wenn du also hauptsächlich über Kopf arbeitest und Lampen anbringst, dann eignet sich ein Lithium-Ionen-Polymer Akku besser.

Tipp: Wenn du einen gebrauchten Akkuschrauber kaufen möchtest, achte auf den Akkutyp. Moderne  Akkuschrauber werden mit Lithium-Ionen Akkus produziert. Bei den gebrauchten Akkuwerkzeugen sind jedoch auch noch die älteren Akkutypen im Umlauf.

Wechselbarer Akku

Leichtgewicht mit eingebautem Akku oder ein professionelleres Gerät mit auswechselbarem Akku und mehr Gewicht? Das hängt von deiner Präferenz ab. Wenn du nur an kleinen Projekten arbeitest und den Akkuschrauber nur gelegentlich nutzt, dann kannst du dich für einen eingebauten Akku entscheiden.

Der Nachteil des eingebauten Akkus liegt darin, dass du nicht weiterarbeiten kannst, wenn der Akku geladen werden muss. Daher musst du immer die Ladezeiten deines Akkuschraubers bedenken.

Professionellere Geräte sind mit einem wechselbaren Akku ausgestattet. Dieser lässt sich bei den meisten Modellen mit einem Schnellverschluss lösen und befestigen. Dadurch gestaltet sich der Akkuwechsel einfach und schnell.

Geht der Akku zur Neige, kannst du den leeren Akku einfach ausklicken und deinen Ersatz-Akku einsetzen. Somit kannst du direkt weiterarbeiten.

Akkukapazität

Die Akkukapazität wird in Milliampere-Stunden (mAh) oder Ampere-Stunden (Ah) angegeben. Hat ein Akku eine Kapazität von 1.500 mAh oder 1,5 Ah, dann bedeutet das, dass er eine Stunde lang 1.500 Ampere liefert oder drei Stunden lang 500 Ampere und danach geladen werden muss.

Das bedeutet: Wenn du mit deinem Akkuschrauber auf voller Leistung arbeitest, musst du ihn schneller wieder aufladen als wenn du mit niedriger Kraft schraubst.

Es ist also wichtig, beim Akkuschrauber-Kauf auf die Akkukapazität zu achten. Je höher diese ist, desto länger kannst du mit dem Gerät auf voller Power arbeiten, bevor du es aufladen musst.

Kleine Modelle bringen nur ungefähr 1,5 Ah Akkukapazität mit, während ein echter Power-Akkuschrauber 4 Ah hat. Das ist logisch, wenn man die Einsatzmöglichkeiten der Akkuschrauber beachtet.

Ein Akkuschlagschrauber benötigt enorm viel Kraft, um festsitzende Schrauben oder Muttern zu lösen. Wäre dieser nur mit 1,5 Ah Akkukapazität ausgestattet, so müsste man ihn nach dem Wechsel von drei Autoreifen schon wieder aufladen.

Wie lange der Mini-Akkuschrauber mit den 1,5 Ah auskommt, kommt auf die Größe der Schrauben und das Material an, in das geschraubt werden soll.

Wenn du deinem neuen Akkuschrauber also eher schwere Arbeiten mit großen Schrauben und harten Materialien zumuten möchtest, achte beim Kauf auf eine höhere Akkukapazität.

Ladedauer

Die Ladedauer spielt vor allem eine Rolle, wenn du keinen wechselbaren Akku hast oder keinen Ersatz-Akku besitzt. Sie variiert je nach Gerät und kann dich dadurch zu einer längeren Arbeitspause zwingen.

Wenn du gerade mitten in deinem Projekt steckst und eigentlich fokussiert weiterarbeiten möchtest, dann kann das ziemlich nervig sein.

Toll ist, dass moderne Lithium-Ionen Akkus häufig mit einer Schnellladefunktion ausgestattet sind und dir das Weiterarbeiten bereits nach 15 Minuten ermöglichen. Akkuschrauber, die nicht über diese Funktion verfügen, können ein bis drei Stunden für das Aufladen benötigen.

Mach dir vor dem Kauf Gedanken, wie lange am Stück du mit dem Akkuwerkzeug arbeitest. Dann kannst du entscheiden, ob ein Akkuschrauber mit eingebautem Akku oder mit einem wechselbaren Akku und Ersatz-Akku mehr Sinn macht.

PatrickHeimwerker aus Leidenschaft

Lithium-Ionen-Akkus sollten bei Zimmertemperatur gelagert werden. Zu hohe Temperaturen tragen zum Verschleiß des Akkus bei. Auch Frost ist schädlich, deshalb sollte das Gerät nicht über den Winter draußen gelagert werden.
Der Akku sollte auch vor langem Nichtgebrauch nicht voll aufgeladen werden sonst kann die Akkuleistung darunter leiden.

(Quelle: bauen.de)

Einsatzzweck

Schraubst du ab und an Möbel zusammen, startest regelmäßig Heimwerker-Projekte oder bist täglich am Werkeln? Diese Frage ist wichtig, weil davon abhängt, ob du dich eher für ein Einsteiger- oder ein Profimodell des jeweiligen Akkuschrauber-Typs entscheidest.

Wenn du das Gerät nur selten benötigst, kannst du durchaus auf ein Produkt im unteren Preissegment zurückgreifen. Beispielsweise ist dann auch ein wechselbarer Steckakku nicht essenziell für dich, da du die Ladepausen problemlos in Kauf nehmen kannst.

Arbeitest du jedoch häufiger mit einem Akkuschrauber oder benötigst ihn sogar beruflich, dann ist ein Gerät wichtig, das den Dauerbetrieb aushält. Solche Modelle findest du vor allem im mittleren und oberen Preissegment.

Achte vor allem auf die Leistung des Akkuschraubers und einen wechselbaren Steckakku. So kannst du während der Ladephase einfach mit einem zweiten Akku weiterarbeiten.

LED-Leuchte

LED-Leuchten am Kopf des akkubetriebenen Schraubers oder Bohrers ermöglichen ein genaues Arbeiten. So kannst du deine Markierungen für das geplante Loch gut sehen und bohrst nicht daneben.

Leider sind nicht alle Akkuschrauber mit einer Beleuchtung ausgestattet. Vor allem bei schlechter Beleuchtung oder in engen Winkeln ist eine LED aber Gold wert.

Bei den meisten Akkuschrauber-Modellen geht die LED an, sobald du den Gashebel betätigst. Bei manchen Geräten ist am Gashebel eine Zwischenstufe eingebaut. Wird der Hebel nur leicht gedrückt, geht die Lampe an. Drückst du man stärker, schaltet sich der Motor zu.

Tipp: Ein höherer Preis ist keine Garantie dafür, dass das Akkuwerkzeug mit einer Beleuchtung ausgestattet ist und sagt auch nichts darüber aus, wie gut diese ist. So gibt es hochpreisige Akkuschrauber, die keine Beleuchtung haben, während ein günstiges Modell oder eines vom Discounter darüber verfügt.

Art der Werkzeugaufnahme

Bei den meisten Akkuschraubern und Akkubohrern ist die Werkzeugaufnahme standardisiert. So verfügen normale Akkuschrauber und Miniakkuschrauber über einen Bithalter, auf den ein ¼ Zoll Sechskant-Bit gesteckt werden kann.

¼ Zoll, was 6,35 mm entspricht, ist das gängige Maß für Sechskant-Bits. Es gibt Ausnahmen wie beispielsweise Mini-Bits mit 4 mm, für die dann ein Adapter verwendet werden müsste.

Ein Akkuschlagschrauber, der für größere Schrauben und Muttern konzipiert ist, verfügt über eine Werkzeugaufnahme von ½ Zoll für Vierkant-Bits. Möchte man mit diesem Sechskant-Bits verwenden, muss ein Adapter benutzt werden.

Es muss aber beachtet werden, dass du einen Akkuschlagschrauber nicht für deine normalen Heimwerkerprojekte verwenden kannst. Er eignet sich nur für kraftvolle Aufgaben.

Akkubohrer und Akkuschlagbohrer sind zur Werkzeugaufnahme mit einem verstellbaren Bohrfutter ausgestattet. Die meisten Bohrfutter lassen sich in einem Bereich von 1 bis 10mm verstellen, manche Modelle von 1,5 bis 13mm.

Um Bits verwenden zu können, benötigst du einen Bithalter, der in das Bohrfutter eingespannt wird.

Um zu bohren, wird einfach ein Bohrer in der entsprechenden Größe in das Bohrfutter eingespannt. Hierbei musst du die maximale und die minimale Öffnung des Bohrfutters beachten. Ein zu großer Bohrer lässt sich gar nicht einführen, was dir dann schnell klar wird.

Bei einem zu kleinen Bohrer ist das Problem, dass dein Bohrfutter ihn nicht richtig greifen kann und er so nicht den nötigen Halt bekommt. Versuchst du es trotzdem, wird er nicht richtig bohren, herausfallen oder abbrechen, weil du mit zu viel Kraft versuchst ihn zu stabilisieren.

Sehr praktisch ist der auf unserer Seite vorgestellte Akkubohrschrauber von Einhell. Bei diesem lässt sich das Bohrfutter einfach abnehmen und dahinter ist ein Bithalter versteckt.

Benutzerfreundlichkeit

Eignung für kleine Hände

Ob ein Akkuschrauber für kleine Hände geeignet ist, wird in Tests und auch von den Herstellern meistens vernachlässigt.

Es kann allerdings nicht davon ausgegangen werden, dass die Extreme wie ein Mini-Akkuschrauber oder ein Schlagbohrschrauber bei großen und kleinen Menschen gleichermaßen gut in der Hand liegen.

Die richtige Griff ist ein wichtiger Faktor, um deinen Akkuschrauber möglichste effektiv und ohne Verletzungsrisiko nutzen zu können. Achte von daher darauf, dass er gut in der Hand liegt. (Bildquelle: pexels.com / rawpixel.com)

Ein häufiges Problem bei zu kleinen oder zu großen Händen ist, dass der Umschalthebel nicht problemlos erreicht werden kann, um von Rechts- auf Linkslauf zu schalten. Wer trotz zu kleiner oder großer Hände immer wieder an den Schalter heranmuss, hat häufig Schmerzen in den Händen.

Für kleinere Hände eignen sich schmaler und leichter gebaute Akkuschrauber-Modelle mit Softgriff, die bequem umfasst werden können. Ein niedrigeres Gewicht ermöglicht die sichere Werkzeugführung.

Softgriff

Akkuschrauber-Modelle sind entweder mit einem normalen Kunststoff-Griff oder einem gummierten Softgriff erhältlich.

Der Softgriff ermöglicht dir vor allem bei längeren Arbeiten, den Schrauber oder Bohrer sicher und bequem zu halten. So vermeidest du Druckstellen, Schwielen und Blasen, da die empfindlichen Regionen deiner Hand gut gepolstert sind.

Ein Kunststoff-Griff lässt dich das Gerät nicht so komfortabel halten wie ein Softgriff. Deine Hand kann rutschen und das Material unangenehm in die Hand drücken. Dadurch können schmerzende Stellen entstehen.

Ein gummierter Griff ist ergonomischer und sichert deine Arbeit. Das akkubetriebene Gerät kann dir nicht aus der Hand rutschen, da es auch bei schwitzigen Händen sicher in der Hand liegt.

Schwitzige Hände sind bei einem Kunststoffgriff ein großes Problem. Es verhindert die sichere und präzise Führung des Gerätes, da der Griff dir nicht mehr den nötigen Halt bietet.

foco

Wusstest du, dass es Handschienen gibt die deinem Handgelenk zusätzlichen Halt verschaffen?

Die Belastung für das Gelenk kann bei manchen Bohrarbeiten Schmerzen verursachen. Vor allem wenn du schon Probleme mit dem Handgelenk hast oder öfter Bohrarbeiten ausführst, solltest du dir eine Schiene zulegen.

Lautstärke

Beim Werkeln mit einem akkubetriebenen Schrauber oder Bohrer solltest du die gängigen Ruhezeiten beachten. Ausnahmen hierfür sind Mini-Akkuschrauber oder ein eigenes Haus, wo du niemanden stören kannst.

Der Lärmpegel wird in der Einheit Dezibel (dB) gemessen. Für die jeweiligen Akkuschrauber-Modelle ergeben sich durchschnittlich folgende Lärmpegel:

Akkuschrauber-Typ Lärmpegel in Dezibel dB
Mini-Akkuschrauber und normale Akkuschrauber weniger als 70 dB
Akkuschlagschrauber ca. 70 bis 80 dB
Akkuschlagschrauber ca. 100 dB
Akkuschlagbohrschrauber ca. 90 dB

Es wird davon ausgegangen, dass Geräusche bis 80 dB das menschliche Gehör nicht schädigen. Wenn du jedoch eine Vorerkrankung hast, dann solltest du bereits bei diesem Wert einen Gehörschutz verwenden.

Bei der Verwendung von Geräten, die einen Lärmpegel von über 80 dB aufweisen, solltest du immer mit Gehörschutz arbeiten. Das menschliche Gehör ist sehr sensibel und einmal geschädigt regeneriert es sich nicht.

Zubehör

Um mit einem Akkuschrauber arbeiten zu können, benötigst du verschiedene Aufsätze. Diese richten sich primär danach, ob du schrauben oder bohren möchtest.

Ein Schraubaufsatz – Bit genannt – ist notwendig für Schrauben, die du für den Projekt benötigst. Er wird einfach in die Vorrichtung gesteckt und auch genauso wieder herausgezogen. Bits sind meistens magnetisch und helfen dir, die Schraube im Material zielsicher zu versenken.

Um zu bohren, musst du einen Bohrer in der richtigen Größe ins Bohrfutter deines Akkuschraubbohrers oder Akkuschlagschraubbohrers einspannen.

Meistens hat das Bohrfutter einen Schnellspannverschluss und lässt sich leicht lösen, aber auch mit wenig Kraftaufwand festziehen. Das Bohrfutter wird gedreht, um sich zu öffnen und nach Einsetzen des Bohrers wieder festgedreht.

Vor allem für Mini-Akkuschrauber gibt es allerhand lustige Aufsätze. Diese benötigt man nicht für ein Heimwerkerprojekt, aber sie machen sich beim Entspannen danach nützlich.

Mit einem Korkenzieheraufsatz kommst du beispielweise noch schneller als sonst an deinen Lieblingswein. Ein Grillgebläseaufsatz hilft dir, deinen Aufwand für ein Grillfeuer zu minimieren und schneller fertig zu sein.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Akkuschrauber

Kann man einen Akkuschrauber leihen?

Ja, das kann man. Jeder größere Baumarkt bietet Leihgeräte an.

So kannst du ein Gefühl für das Gerät bekommen, das du möglicherweise kaufen möchtest, oder aber auch Akkuwerkzeug, dass du seltener benötigst, im Bedarfsfall einfach ausleihen.

Was ist das Drehmoment?

Das Drehmoment beziehungsweise das maximale Drehmoment gibt an, wie viel Kraft dein Akkuschrauber hat. Es wird in Newtonmeter (Nm) angegeben. Wie bereits kurz beschrieben, verfügen die meisten Akkuschraubbohrer über zwei Gänge und eine stufenlose Geschwindkeitsregelung.

Der erste Gang ist zum kraftvollen Schrauben gedacht, der zweite zum schnellen Bohren. Wenn du nun mit deinem Akkuschrauber arbeitest, möchtest du, dass die Schraube bündig mit der Materialoberfläche ist und nicht zu tief eindringt oder absteht.

Die Einstellung des maximalen Drehmoments hilft dir, nicht über das Ziel hinauszuschießen. Es werden häufig zwei verschiedene maximale Drehmomente angegeben. Einer für den weichen und einer für den harten Schraubfall. Das bezieht sich auf das Material. Ein weicher Schraubfall ist Holz.

Wenn du ein zu hohes Drehmoment gewählt hast, wirst du die Schraube zu tief im Holz versenken und es wird nicht mit der Oberfläche bündig sein. Hast du ein zu geringes Drehmoment eingestellt, dann steht die Schraube noch aus dem Material heraus.

Ein harter Schraubfall ist Metall. Wenn du hier ein zu hohes Drehmoment gewählt hast, riskierst du, dass die Schraube am Ende abbricht, da das Metall nicht nachgibt.

Vorsicht ist auch bei Gipsbetonplatten geboten. Hast du das Drehmoment zu hoch eingestellt, wird der Schraubenkopf mit ins Material gezogen, was die Gipsbetonplatte zum Springen bringt.

Viele Akkuschrauber und Akkubohrschrauber, vor allem im mittleren und hohen Preissegment, verfügen über ein manuell einstellbares Drehmoment. Dieses befindet sich direkt hinter dem Bohrfutter und sieht wie ein Drehregler mit verschiedenen Zahlen aus.

An das richtige Drehmoment kann man sich herantasten. Möchtest du in eine Gipsbetonplatte schrauben, dann kannst du zuerst Drehmoment 1 wählen, da dies das niedrigste für sehr weiches Material ist. Steht die Schraube dann noch etwas über, kannst du das Drehmoment erhöhen.

Mit der Zeit bekommst du ein Gefühl dafür, welches Drehmoment für welches Material passend ist.

Welche Bits gibt es zu welchen Schraubprofilen?

Akkuschrauber sind ohne Bits unbrauchbar. Erst mit den zahlreichen Aufsteckprofilen werden sie zum Wunderwerkzeug. Um Bits aufstecken zu können, hat der Akkuschrauber einen Bithalter. Bits gibt es für jedes Schraubenprofil. Es gibt sie in vielfältigen Ausführungen und in sogenannten Nusskästen gebündelt zu kaufen.

Im Folgenden möchten wir dir die gängigsten Schraubenprofile vorstellen.

Die am meisten bekannten Schraubprofile sind Schlitz und Kreuzschlitz. Der Nachteil beim Schlitz-Profil ist der fehlende Seitenhalt. Schraubt man diese Schrauben mit einer höheren Drehzahl, rutscht der Bit gerne aus dem Profil.

Kreuzschlitz, auch Phillips-Kreuzschlitz genannt, hält den Bit schön zentral in der Mitte. Je höher die Drehzahl jedoch ist, umso mehr Kraft muss man aufwenden, damit das Bit nicht aus dem Profil bewegt wird (CamOut-Kräfte werden höher).

Um dieses Problem zu lösen, wurde das Pozidriv-Profil entwickelt. Hier gibt es zusätzlich zum Kreuzschlitz-Profil noch ein kleineres, um 45 Grad versetztest Kreuz. Leider kämpft dieses Schraubprofil trotzdem mit denselben Problemen wie das normale Kreuzschlitzprofil.

Bei Heim- und Handwerkern besonders beliebt ist das Torx-Profil. Es ist nicht trichterförmig wie die anderen Profile. Dadurch wirken keine CamOut-Kräfte. Ein Torx-Profil ist so konzipiert, dass es ein höheres Drehmoment übertragen kann. Das geschieht durch die besondere Bauweise.

Ein Torx-Profil ist ein sternförmiges Wellenprofil mit sechs abgerundeten Spitzen. Es gibt noch weitere Torx-Arten, die alle die Übertragung des Drehmomentes optimieren sollen. So gibt es beispielsweise auch TorxPlus, TorxTR und TorxPlusSecurity.

Dann wären da noch die Sechskant-Schrauben. Dieses Profil kann entweder innen oder außen sein. Beim inneren Sechskant-Profil ist die Kraftübertragung relativ schlecht. Das kann dazu führen, dass sich das Schraubprofil verformt.

Für ein inneres Sechskant-Profil würde man händisch einen Inbus-Schlüssel verwenden. Bekanntestes Beispiel für Sechskant-Schrauben sind die Ikea-Schrauben.

Das äußere Sechskant-Profil haben beispielsweise Muttern. Um diese Schrauben zu drehen, werden Aufsteckschlüssel benötigt. Die Schraube hat kein Profil, in welches der Bit eingesetzt wird, sondern der Aufsatz muss über die Schraube oder Mutter gestülpt werden.

Ein gängiges Beispiel für Sechskant-Schrauben sind die Schrauben an Autoreifen. Um diese anzuziehen, kannst du jedoch keinen normalen Akkuschrauber verwenden, sondern benötigst einen Akkuschlagschrauber, der einerseits groß genug und andererseits stark genug ist.

Welche Schraubenarten gibt es?

Fast alles wird von Schrauben zusammengehalten. Trivial gesagt sind sie einfach ein Stift mit Gewinde, der auch nach dem Schrauben durch Drehen in die andere Richtung wieder gelöst werden kann.

Es gibt Schrauben in allen Größen – von den winzigen Schrauben in einem Uhrwerk bis hin zu dicken zwei Meter langen Schrauben, die große Bauwerke zusammenhalten.

Schraube ist nicht gleich Schraube. So brauch zum Beispiel die Holzschraube im Vergleich zu der Metallschraube keine Mutter, um effektiv zu fixieren. (Bildquelle: pexels.com / Alexas_Fotos)

Bei Schrauben werden zwei Hauptarten unterschieden: Holz- und Metallschrauben.

Holzschrauben sind vorne spitz und konisch konstruiert. Sie schneiden sich also beim Schrauben selbst ins Holz. Besonders ist, dass sie kein Gegenstück benötigen, um zu halten, sondern die beiden Holzstücke einfach durch ihr Gewinde aneinanderziehen.

Metallschrauben hingegen benötigen ein Gegenstück (wie eine Mutter), um zu halten.

Die meisten Schrauben bestehen aus einem Kopf und dem Gewindeteil. Am Schraubenkopf sind die verschiedenen Schraubenprofile eingelassen. Hier werden dann die Bits eingesetzt. Tatsächlich gibt es auch Schrauben ohne Kopf. Dazu zählen beispielsweise Gewindestifte.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links

[1] http://www.heimwerker.de/haus/werkzeug/werkzeuge-in-der-werkstatt/akkuschrauber.html

[2] http://www.immo-magazin.de/heimwerker-akkuschrauber-worauf-muss-ich-beim-kauf-achten/

[3] http://akkuschrauberrennen.de/

[4] http://www.3sat.de/mediathek/?mode=play&obj=64194

Bildquelle: pixabay.com / der_simon_de

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